Corvinone
Die Rotweinsorte Corvinone ist eng mit der bekannten Corvina verwandt, wurde jedoch lange Zeit oft fälschlich als deren Klon betrachtet. Ein gebräuchliches Synonym ist Corvinone Veronese, das vor allem in amtlichen Registern und in der Weinwirtschaft genutzt wird. Historisch finden sich auch lokale Bezeichnungen, die heute aber nur noch selten verwendet werden.
Anbaugebiete und Verbreitung in Italien
Corvinone ist eine autochthone Rebsorte Norditaliens, deren Anbau fast ausschließlich in der Region Venetien konzentriert ist. Sie spielt eine wesentliche Rolle in den Weinbaugebieten rund um Verona, insbesondere in den Herkunftsbezeichnungen Valpolicella, Amarone della Valpolicella, Recioto della Valpolicella und Bardolino. Die Rebe wird häufig in Cuvées zusammen mit Corvina, Rondinella und Molinara verwendet. Ihre Anbaufläche in Italien liegt bei rund 930 bis 1.000 Hektar, wobei der überwiegende Anteil in der Provinz Verona zu finden ist. Außerhalb Venetiens ist Corvinone kaum vertreten.
Geschmack und Stilistik der Corvinone-Weine
Weine aus Corvinone zeichnen sich durch eine ausdrucksstarke Frucht, milde Tannine und eine harmonische Säurestruktur aus. Im Aroma dominieren reife Kirschen, dunkle Beeren, Pflaumen und oft auch leichte Kräuternoten. Bei reduzierten Erträgen und sorgfältiger Lese bringt Corvinone eine beachtliche Konzentration und Tiefe, die sie besonders für die Herstellung hochwertiger Amarone- und Ripasso-Weine prädestiniert. In leichteren Ausbaustilen wie dem Valpolicella Classico wirkt sie fruchtbetont und elegant, während sie in Amarone-Varianten zu opulenten, dichten Rotweinen mit Noten von Trockenfrüchten, Kakao und Gewürzen beiträgt.
Lagerfähigkeit
Die Lagerfähigkeit von Corvinone-Weinen hängt stark vom Stil ab. Frische, unkomplizierte Valpolicella-Weine sollten innerhalb von zwei bis vier Jahren getrunken werden, um die Frucht und Lebendigkeit zu bewahren. Hochwertige Amarone- und Recioto-Weine mit hohem Corvinone-Anteil besitzen ein enormes Reifepotenzial von zehn bis zwanzig Jahren und entwickeln über die Jahre komplexe tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, Trockenpflaumen und balsamische Noten. Spitzenweingüter wie Buglioni, Allegrini, Tedeschi, Luigi Righetti oder Monte del Fra erzeugen Amarone in höchster Qualtität und Lagerfähigkeit.
Speisenempfehlung zu Corvinone-Weinen
Leichte, fruchtige Corvinone-Cuvées passen hervorragend zu Pastagerichten mit Tomaten- oder Fleischsoßen, zu gegrilltem Huhn oder zu Antipasti. Mittelkräftige Valpolicella-Weine harmonieren gut mit Risotto, Pizza oder mittelkräftigen Käsesorten. Die kraftvollen Amarone-Weine mit Corvinone-Anteil sind ideale Begleiter zu Wild, Schmorbraten, Lammgerichten oder reifem Hartkäse wie Parmigiano Reggiano. Die harmonische Säure und die weichen Tannine sorgen dafür, dass sich Corvinone in verschiedenen Weinstilen vielseitig mit Speisen kombinieren lässt.
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Amarone Marne Classico DOCG Magnum
Tedeschi
“Die Magnumflasche bietet sich für Feiern & Veranstaltungen an ...
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Amarone Riserva Sergio DOCG
Zenato
“ <p>das Beste in Sachen Amarone - Kräuter, Leder, dunkle reife Früchte, wilde Kirschen,reife Pflaumen, Zartbitterschokolade, kräftig, warm, mächtig, ein kleiner Schluck gefüllt den ganzen Mund, langer Abgang</p> ”
Wer den Wein vom Gardasee schätzt, kennt meistens die Bezeichnung "Garda classio D.O.C.", das Zertifikat für erstklassige Weine aus der Region. Im Südwesten des Sees wachsen die roten Trauben des Groppello, der besonders typisch für Gardasee Gegend ist. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der leichte Roséwein, bekannt als Chiaretto. An seiner strohgelben Farbe zu erkennen ist der Garda Classico Bianco, den die Winzer aus Renano-Rieslingtrauben und Canzoni-Trauben gewinnen.
Im Süden gedeiht der Wein vom Gardasee, der sich schon lange einen Namen gemacht hat: der weiße Lugana, der bereits im Jahr 1967 als D.O.C.-Wein klassifiziert wurde. Top Produzenten wie Zenato oder Ca dei Frati sind über die Grenzen hinaus bekannt. Aber auch kleine Weingüter wie Selva Capuzza oder Bulgarini machen hervorragende Lugana. Perla del Garda macht sogar Lugana aus biologischem Anbau. Mindestens 90 Prozent dieses Qualitätsweines stammen von den Trebbiano-Trauben. Je reifer der Lugana wird, desto goldener schimmert seine Farbe. Einer der kräftigsten Weine Italiens ist der Amarone. Einer der bekanntesten Vertreter ist z.B. Tedeschi oder Luigi Righetti.
Mindestens genau so bekannt ist der rubinrote Bardolino, der jung und frisch besonders gut mundet. Er gilt inzwischen zwar als ein Massenwein, erreicht jedoch als "Classico" D.O.C.-Qualität. Vorwiegend wird der Bardolino aus den Rebsorten Corvina, Rodinella, Molinara und Negrara gekeltert. Aus diesen Trauben entsteht ein weiterer berühmter Wein vom Gardasee, der Valpolicella, der etwas körperreicher ist als der Bardolino. Wer einen etwas kräftigeren Valpolicella bevorzugt, sollte einemal einen Ripasso probieren. Weine aus der nördlichen Region des Gardasees wachsen im Etschtal, darunter die als eine Spezialität geltende, leicht säuerliche weiße Nosiola-Traube.
Dieser Wein gefällt wegen seines fruchtigen Bouquets und seiner Haselnussnote und ist an seinen ins grünliche spielenden Farbreflexen zu erkennen. Auch der Soave ist einer der bekannten Weißweine, die der Gardasee zu bieten hat. Oder haben sie schon einmal einen leckeren Bianco di Custoza probiert. Diese Weingüter liefern weiteren hochwertigen Wein vom Gardasee: verschiedene Rot- und Roséweine, aber auch Weißweine, die meist aus Rebsorten wie Pinot bianco, Pinot Grigio sowie Müller-Thurgau erzeugt werden.










