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Valpolicella Ripasso DOC

Wer gerne am Gardasee in Italien Urlaub macht, dem ist der Begriff Ripasso bzw. Valpolicella Ripasso DOC bestimmt schon mal unter die Augen gekommen. Wahrscheinlich auf einer Weinflasche, die aus dem Valpolicella stammt. Das Valpolicella ist ein Weingebiet, dass nördlich von Verona nicht weit vom östlichen Ufer des Gardasees im Veneto liegt. Neben dem Ripasso kommen hier so bekannte Weine wie der Valpolicella, der Amarone della Valpolicella oder... weiterlesen

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  1. 2020 Campolieti Ripasso D.O.C.

    Righetti Luigi

    Corvina, Rondinella und Molinara - die typische Amarone Cuvée. Feine Holzaromatik, kräftig aber nicht überheblich, feines Fruchtspiel. Trocken, wenig Säure, sehr lecker

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  2. 2018 Zenato Ripassa

    Zenato

    Pflaumen, Mokka, kandierte Feigen, süße Gewürze, Hauch von Kakao. Schöne Balance, sanfte Tannine, gute Struktur. Lecker zu dunklem Fleisch, Wild, Gegrilltes, gereifter Käse

     

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... der Recioto della Valpolicella. Der Valpolicella Ripasso wird wie alle Weine aus der Region maßgeblich aus Rondinella, Molinara und Corvina vinizifiziert. Doch der Ripasso wird einem alten Herstellungsverfahren unterzogen, der ihm seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Bekannte Weingüter wie z.B. Zenato oder Tedeschi sind bekannt für Ihre Ripasso bzw Ripassa. Dabei gibt den Rotwein vom Gardasee Als Valpolicella Ripasso DOC oder als Valpolicella Ripasso Superiore. Der Valpolicella Ripasso Superiore ist die Bezeichnung für die besten Ripasso. Aber auch unbekannte Weingüter wie z.B. Luigi Righetti machen daraus hervorragende Rotweine.

Historie und Herstellungsverfahren des Valpolicella Ripasso DOC

Das Wort Ripasso leitet sich aus dem italienischen Verb "ripassare" ab, daß so viel bedeutet wie "nacharbeiten", wieder "vorbeigehen" oder "noch einmal geben". Was hat das mit dem Wein zu tun und warum wird der Valpolicella Ripasso auch schon mal "kleiner Bruder des Amarone" genannt ? Das Ripassoverfahren ist eine uralte Tradition. Der Trester, daß ist was nach dem Pressen der Trauben und Stiele übrigbleibt, war den Winzern dort schon immer zu schade um ihn gleich zu entsorgen.

Man muss wissen, dass die Trauben samt Stiele ja  über eine halbes Jahr auf Strohmatten zum trocken ausgelegt werden. Das Ergebnis sind rosinenartige Trauben mit viel Geschmack und Zucker und wenig Wasser. Nach dem Pressen dieser Trauben bleibt noch so viel Konzentrat in den Trauben, dass es sich lohnt, den Grundwein des Ripasso mit der übriggebliebenen Maische zusammenzubringen und eine zweite Gärung auszulösen.

Wie schmeckt der Ripasso Wein ?

Der Ripasso Wein hat einen aromatischen kräftigen Charakter. Durch den Kontakt mit der Maische des Amarone bekommt er einen vielschichtigen Geschmack. Dabei ist sein Körper von mittelkräftiger Statur. Erst nach und nach erkennt man die große Anzahl an Düften, die er zu bieten hat. Das geht von roten Beerenfrüchten, Kirschen und auch Pflaumen bis hin zu leicht ledrigen und kräutrigen Aromen. Durch die Reifung in den Holzfässern bekommt der Ripasso seinen kräftigen Charakter, was ihn geschmacklich zwischen dem Valpolicella Superiore und dem Amarone einordnet.

Hersteller und Weingüter