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Amarone

Ein Amarone ist ein aus getrockneten Trauben gekelterter italienischer Rotwein aus dem Veneto (Italien), der das Qualitätssigel DOCG trägt. Gewonnen wird der Rotwein aus den gebietstypischen Rebsorten des Valpolicella: Corvina, Corvione Veronese, Rondinella und Molinara. Im Gegensatz aber zu einem Valpolicella superiore werden die besten Trauben nach der Lese zwei bis vier Monate getrocknet und immer wieder gewendet. Diesen Vorgang nennt man Appassimento. Dabei verlieren die Rotweintrauben beinahe ein Drittel manchmal sogar die Hälfte ihres Gesamtgewichts und sehen aus wie Rosinen. Erst so trocken werden sie dann gekeltert.

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Amarone Classico D.O.C.G.

Righetti Luigi

2012 Amarone Classico D.O.C.G.

Sonderpreis: 15,50 €

Regulärer Preis: 19,95 €

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Amarone Recioto D.O.C.

Righetti Luigi

2013 Amarone Recioto D.O.C.

15,95 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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Zenato Amarone Classico

Zenato

2012 Amarone della Valpolicella Classico

33,00 €
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0.75 l (1 Liter (l) = 44,00 €)
Amarone D.O.C.G. Pietro dal Cero

Ca dei Frati

2009 Amarone D.O.C.G. Pietro dal Cero

59,00 €
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Tedeschi Amarone

Tedeschi

2011 Amarone DOCG

27,50 €
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Geschmack des Amarone

Ein guter Amarone Classico schmeckt hocharomatisch, hat einen herrlich präsenten, fruchtigen Duft und schmeckt nach Dörrobst, Pflaumen, mediterranen Gewürzen und Bitterschokolade. Durch die getrockneten Rotweintrauben kommt auch ein Hauch Süße dazu, die eine beeindruckende Kombination mit den intensiven Aromen und einem meist schweren Tanningerüst eingeht. Aufgrund des Appassimentos enthält der Most einen relativen hohen Zuckergehalt, was sich beim „fertigen“ Amarone in einem Volumenalkoholgehalt von 14-16 Prozent niederschlägt. Mindestens zwei, besser aber sechs Jahre sollte der Rotwein vom Gardasee reifen, bevor seine Geschmacksfacetten zueinander gefunden und sich harmonisch verbunden haben. Ähnlichkeit besitzt dieser Wein mit dem Recioto, der ganz ähnlich ausgebaut wird, jedoch eine starke Restsüße aufweist. Beide Rotweine sind exklusive Spezialitäten aus Venetien (Italien).

Der Amarone Classico ist ein besonderer Rotwein – zu einem auch meist besonderen Preis, der sich aber durch die höchste Traubenqualität und das aufwändige Herstellungsverfahren herleitet. Aber nicht nur preislich trennt er Spreu vom Weizen – auch geschmacklich: Amaro bedeutet „bitter“ und nicht umsonst trägt dieser Wein diesen Namen, denn der bittere Geschmack ist immer präsent und schreckt viele Weintrinker ab. Ob man diesen eigenwilligen Wein nun liebt oder nicht – man wird sich jedenfalls immer an den Geschmack erinnern. Neben dem Barolo und Brunello di Montalcino gehört der Amarone zu den drei großen Weinen Italiens.

Inzwischen gibt es unter dem Label „Ripasso“ einen „kleinen“ Bruder. Auch hier werden die Trauben erst getrocknet bevor sie gekeltert werden und ähneln in Ansätzen der Geschmacksvielfalt des Amarone.

Das Ziel der Amarone - Erzeugung

Das Ziel der Amarone - Erzeugung ist es, die Intensität der Farbe, des Geschmacks und der Tannine aus rosinierten Trauben  in den fertigen Amarone hinüberzuretten. Da all dies aus den Schalen stammt, schmälert Edelfäule, die die Schalenhaut angreift, die Intensität und Reinheit des Valpolicella Classico Superiore. Beim Trocknen werden den Trauben des Amarone nicht nur Feuchtigkeit entzogen, sondern es werden auch die Säuren in den Beeren umgewandelt und die Tannine in den Schalen verbinden  sich zu Polymeren - dies erklärt die Fülle und Ausgewogenheit eines guten Amarone.  Nach der Trocknung werden die Trauben gekeltert und durchgegoren. Da sie rund fünfzig Prozent ihrer Flüssigkeit verlieren ist der Most recht dickflüssig und die Gärung kommt nur langsam in Gang.

Die Reifung des Amarone

Traditionell reift der Amarone in großen Holzfässern, meist aus slowenischer Eiche. Heute bauen viele Erzeuger zumindest einen Teil im Barrique aus, um die Entwicklung geschmeidiger Tannine zu fördern.

Woher kommt der Amarone

Tradtitionell entstand der Amarone Classico von den gleichen Rebsorten un in demselben Produktionsbereich wie Valpolicella bei gleicher Unterscheidung zwischen den klassischen Zone für Amarone Classico und der erweiterten Zone für einfachen Amarone. Im Februar 2005 wurde für Amarone der DOCG Status beantragt. die Lage wurde in der DOCG Regelung berücksichtigt. Demzufolge die Amarone Produktion bei Winzern in der Flachebene höchstens 30% und in höher gelegenen Gebieten bis zu 70% betragen darf. Damit wird verhindert, daß zuviel in die Amarone Produktion fließt.

Hersteller & Weingüter

  • Markus Schneider - Das Weingut aus Ellerstadt
  • Philipp Kuhn
  • Reichsrat von Buhl
  • Dr. Bürklin Wolf
  • Knipser
  • Van Volxem
  • Weingut von Othegraven