Amarone

Amarone ist ein aus getrockneten Trauben gekelterter italienischer Rotwein aus dem Veneto, der das Qualitätssigel DOCG trägt. Gewonnen wird der Rotwein aus den gebietstypischen Rebsorten des Valpolicella: Corvina, Corvione Veronese, Rondinella und Molinara. Im Gegensatz aber zu einem Valpolicella superiore werden die besten Trauben nach der Lese bis vier Monate getrocknet und immer wieder gewendet. Diesen Vorgang nennt man Appassimento. Dabei verlieren die Rotweintrauben beinahe ein Drittel manchmal sogar die Hälfte ihres Gesamtgewichts und sehen aus wie Rosinen. Erst dann werden sie gekeltert. mehr erfahren

 
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Amarone Weine

Geschmack des Amarone della Valpolicella

Ein guter Amarone della Valpolicella schmeckt hocharomatisch, hat einen herrlich präsenten, fruchtigen Duft und schmeckt nach Dörrobst, Pflaumen, mediterranen Gewürzen und Bitterschokolade. Durch die getrockneten Rotweintrauben kommt auch ein Hauch Süße dazu, die eine beeindruckende Kombination mit den intensiven Aromen und einem meist schweren Tanningerüst eingeht.

Aufgrund des Appassimentos enthält der Most einen relativen hohen Zuckergehalt, was sich beim „fertigen“ Amarone in einem Volumenalkoholgehalt von 14-16 Prozent niederschlägt. Mindestens zwei, besser aber sechs Jahre sollte der Rotwein vom Gardasee reifen, bevor seine Geschmacksfacetten zueinander gefunden und sich harmonisch verbunden haben. Beim Recioto, der ganz ähnlich ausgebaut wird, hat der Wein eine erhebliche Restsüße. Genial zu Schimmelkäse und leckeren Desserts mit dunklen Beeren oder schokoladigen Noten.  Beide Rotweine sind exklusive Spezialitäten aus Venetien (Italien).

Amarone Ernte

Amarone Classico ist ein besonderer Rotwein – meist auch zu einem besonderen Preis, der sich aber über die höchste Traubenqualität und das aufwändige Herstellungsverfahren herleitet. Nicht nur preislich trennt er die Spreu vom Weizen – auch geschmacklich: Amaro bedeutet „bitter“. Nicht umsonst trägt dieser Wein diesen Namen, denn der bittere Geschmack ist immer präsent und schreckt viele Weintrinker ab.

Ob man diesen eigenwilligen Wein nun liebt oder nicht – man wird sich jedenfalls immer an seinen Geschmack erinnern. Neben dem Barolo und Brunello di Montalcino gehört der Amarone della Valpolicella zu den drei großen Weinen Italiens. Inzwischen gibt es unter dem Label „Ripasso“ einen „kleinen“ Bruder. Auch hier werden die Trauben erst getrocknet bevor sie gekeltert werden und ähneln in Ansätzen der Geschmacksvielfalt des Amarone.

Das Ziel der Amarone - Erzeugung

Das Ziel der Amarone - Erzeugung ist es, die Intensität der Farbe, des Geschmacks und der Tannine aus rosinierten Trauben  in den fertigen Amarone hinüberzuretten. Da all dies aus den Schalen stammt, schmälert Edelfäule, die die Schalenhaut angreift, die Intensität und Reinheit des Valpolicella Classico Superiore. Beim Trocknen werden den Trauben des Amarone della Valpolicella nicht nur Feuchtigkeit entzogen, sondern es werden auch die Säuren in den Beeren umgewandelt und die Tannine in den Schalen verbinden  sich zu Polymeren - dies erklärt die Fülle und Ausgewogenheit eines guten Amarone.  Nach der Trocknung werden die Trauben gekeltert und durchgegoren. Da sie rund fünfzig Prozent ihrer Flüssigkeit verlieren ist der Most recht dickflüssig und die Gärung kommt nur langsam in Gang.

Die Reifung des Amarone

Traditionell reift der Amarone in großen Holzfässern, meist aus slowenischer Eiche. Heute bauen viele Erzeuger zumindest einen Teil im Barrique aus, um die Entwicklung geschmeidiger Tannine zu fördern.

Woher kommt der Amarone ?

Amarone getrocknete Trauben

Tradtitionell entstand der Amarone Classico von den gleichen Rebsorten und aus dem gleichen Anbaugebiet des Valpolicella.  Bei gleicher Unterscheidung zwischen den klassischen Zone für Amarone Classico und der erweiterten Zone für einfachen Amarone. Im Februar 2005 wurde für Amarone der DOCG Status beantragt und bewilligt. Der Amarone untersteht heute den strengen DOCG Regelungen. Dabei gibt es viel zu beachten. So dürfen heute die Trauben für einen Amarone della Valpolicella DOCG höchstens zu 30% aus den Flachebenen kommen. Der überwiegende Teil muss aus den höhergelegen hügeligen Weinbergen kommen. Damit wird verhindert, daß zuviel in die Amarone Produktion fließt.

 

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