Oseleta
Die Rotweinsorte Oseleta wird in der Weinwirtschaft überwiegend unter diesem Namen geführt. Gebräuchliche Synonyme sind nicht weit verbreitet, da Oseleta über Jahrhunderte hinweg lokal kultiviert wurde und ihren historischen Namen beibehalten hat. In manchen alten Quellen wird sie auch als Oseletta bezeichnet, doch offiziell ist der Name Oseleta etabliert.
Anbaugebiete und Verbreitung in Italien
Oseleta ist eine seltene autochthone Rebsorte aus der Region Venetien, deren Ursprung in den Hügeln der Provinz Verona liegt. Sie war lange Zeit fast ausgestorben, da sie vergleichsweise geringe Erträge liefert und in der Vergangenheit durch produktivere Sorten ersetzt wurde. Erst Ende des 20. Jahrhunderts begann man, Oseleta wieder gezielt anzupflanzen, insbesondere im Rahmen hochwertiger Valpolicella- und Amarone-Cuvées. Heute ist die Rebsorte fast ausschließlich in Venetien zu finden, vor allem in den DOC- und DOCG-Zonen rund um Verona. Die gesamte Anbaufläche in Italien umfasst nur wenige Dutzend Hektar, mit einem klaren Schwerpunkt im Valpolicella Classico-Gebiet.
Geschmack und Stilistik der Oseleta-Weine
Weine aus Oseleta sind bekannt für ihre tiefe Farbe, kräftige Tannine und intensive Struktur. Im Bouquet finden sich konzentrierte Aromen von dunklen Beeren, Schwarzkirschen, Pflaumen und oft auch würzige, balsamische Noten. Am Gaumen zeigen sie sich vollmundig, mit dichter Textur und einer ausgeprägten Gerbstoffstruktur, die ihnen sowohl Fülle als auch ein gutes Reifepotenzial verleiht. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Oseleta meist in kleinen Anteilen für Cuvées verwendet, um diesen mehr Tiefe, Struktur und Farbe zu verleihen.
Lagerfähigkeit
Oseleta-Weine, vor allem wenn sie in kraftvollen Cuvées wie Amarone della Valpolicella oder Ripasso verarbeitet werden, besitzen ein beachtliches Lagerpotenzial. Reinsortige Varianten oder hochwertige Cuvées können problemlos zehn bis fünfzehn Jahre reifen, manche sogar noch länger. In dieser Zeit entwickeln sich komplexe tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, Bitterschokolade und getrocknete Früchte.
Speisenempfehlung zu Oseleta-Weinen
Die kräftige Struktur und die intensive Aromatik machen Oseleta zu einem idealen Begleiter für herzhafte Gerichte. Besonders gut harmoniert sie mit Schmorbraten, Wildgerichten, Lamm oder Rind vom Grill. Auch zu gereiftem Hartkäse wie Parmigiano Reggiano oder Pecorino entfaltet die Rebsorte ihr volles Potenzial. In Kombination mit Amarone oder anderen hochwertigen Valpolicella-Weinen passt Oseleta hervorragend zu festlichen Menüs mit kräftigen Aromen.
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Amarone Marne Classico DOCG Magnum
Tedeschi
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Wer den Wein vom Gardasee schätzt, kennt meistens die Bezeichnung "Garda classio D.O.C.", das Zertifikat für erstklassige Weine aus der Region. Im Südwesten des Sees wachsen die roten Trauben des Groppello, der besonders typisch für Gardasee Gegend ist. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der leichte Roséwein, bekannt als Chiaretto. An seiner strohgelben Farbe zu erkennen ist der Garda Classico Bianco, den die Winzer aus Renano-Rieslingtrauben und Canzoni-Trauben gewinnen.
Im Süden gedeiht der Wein vom Gardasee, der sich schon lange einen Namen gemacht hat: der weiße Lugana, der bereits im Jahr 1967 als D.O.C.-Wein klassifiziert wurde. Top Produzenten wie Zenato oder Ca dei Frati sind über die Grenzen hinaus bekannt. Aber auch kleine Weingüter wie Selva Capuzza oder Bulgarini machen hervorragende Lugana. Perla del Garda macht sogar Lugana aus biologischem Anbau. Mindestens 90 Prozent dieses Qualitätsweines stammen von den Trebbiano-Trauben. Je reifer der Lugana wird, desto goldener schimmert seine Farbe. Einer der kräftigsten Weine Italiens ist der Amarone. Einer der bekanntesten Vertreter ist z.B. Tedeschi oder Luigi Righetti.
Mindestens genau so bekannt ist der rubinrote Bardolino, der jung und frisch besonders gut mundet. Er gilt inzwischen zwar als ein Massenwein, erreicht jedoch als "Classico" D.O.C.-Qualität. Vorwiegend wird der Bardolino aus den Rebsorten Corvina, Rodinella, Molinara und Negrara gekeltert. Aus diesen Trauben entsteht ein weiterer berühmter Wein vom Gardasee, der Valpolicella, der etwas körperreicher ist als der Bardolino. Wer einen etwas kräftigeren Valpolicella bevorzugt, sollte einemal einen Ripasso probieren. Weine aus der nördlichen Region des Gardasees wachsen im Etschtal, darunter die als eine Spezialität geltende, leicht säuerliche weiße Nosiola-Traube.
Dieser Wein gefällt wegen seines fruchtigen Bouquets und seiner Haselnussnote und ist an seinen ins grünliche spielenden Farbreflexen zu erkennen. Auch der Soave ist einer der bekannten Weißweine, die der Gardasee zu bieten hat. Oder haben sie schon einmal einen leckeren Bianco di Custoza probiert. Diese Weingüter liefern weiteren hochwertigen Wein vom Gardasee: verschiedene Rot- und Roséweine, aber auch Weißweine, die meist aus Rebsorten wie Pinot bianco, Pinot Grigio sowie Müller-Thurgau erzeugt werden.









