Wie Wein.Plus berichtet, geht der Kampf David gegen Goliath nicht immer für den Kleineren aus. Streitthema ist und war die Verwendung des Namens Prisecco von der Manufaktur Jörg Geiger. Jörg Geiger, der sich selbst als Obstmanufkaktur bezeichnet, ist vor allem durch seine alkoholfreien Produkte bekannt geworden, die er kurz und knapp unter dem Namen „Prisecco“ vermarktet hat. Da alkoholfreie Weine und alkoholfreier Sekt immer beliebter werden, haben sie die Zahlen von Geiger positiv entwickelt.
Das Consorzio Prosecco hatte allerdings etwas gegen die Bezeichnung „Prisecco“. Der Name war ihnen zu nahe an ihrem Hauptprodukt „Prosecco“. Jörg Geiger hatte sich die Marke Prisecco für alkoholfreie Getränke eintragen lassen. Bereits 2022 unterlag Geiger gegen das Consorzio vor dem EU Amts für geistiges Eigentum (EUIPO).

Jetzt bestätigte ein EU Gericht erneut diese Entscheidung aufgrund ihrer „Visuellen und phonetischen Ähnlichkeit sowie der nahezu vollständigen Übernahme des Wortes Prosecco“. Dies war nicht der erste Fall, den das Consorzio Prosecco DOC angestrebt hatte. Es wurden auch schon andere Benennungen wie Primasecco, Perisecco oder Nosecco wieder „verboten“. Dabei gab es auch schon skurilere Verkaufsverbote wie z.B. in Polen. Dort hatte eine Firma aus den USA eine Körperlotion mit dem Namen „Prosecco“ auf den Markt gebracht.
Wir haben die Produkte von Jörg Geiger weiterhin im Sortiment. Die Produkte sind tolle Alternativen zu alkoholischen Getränken und wir halten Jörg Geiger für einen 100% integren Geschäftsmann und Visionär. Wir sind und sicher, dass er uns einen anderen kreativen Namen für seine tollen Produkte präsentiern wird.

Quelle: https://magazin.wein.plus




