Prosecco

Prosecco, perlendes Gold des Veneto, so umschreibt Peter Bruian in seinem Buch "Prosecco Superiore DOCG" sehr treffend den wohl bekanntesten Spumante aus Italien. "Wenn Prosecco ein Mensch wäre, er würde zu jeder Party eingeladen, er hätte massenhaft Freunde auf Facebook ... Nur manche hielten ihn für Oberflächlich. Der venezianische Schäumer versprüht nähmlich notorisch gute Laune und ist dabei so leicht ... ". So schreibt Steffen Maus in seinem Buch "Italiens Weinwelten" über dieses wunderbar perlende akloholische Getränk.

Proseccoproduzenten wie Villa Sandi oder die Cantina Collalto sind heute national und international bekannt. Sie bieten Prosecchi in allen Variationen und Qualitäten an. Lagen Prosecco, frizzante, Prosecco DOCG, Prosecco DOC, sogar Prosecco als Stillwein, Prosecco brut oder extra dry, ja sogar als prickelnder Süßwein wird aus der bekannten Sorte Glera vinifiziert.

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  1. Villa Sandi - Prosecco Spumante extra dry DOCG
    Prosecco Spumante Superiore extra dry DOCG

    Villa Sandi

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  2. Villa Sandi - Prosecco Frizzante DOC
    Prosecco frizzante D.O.C.

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Aber was ist Prosecco eigentlich ? Eine Rebsorte, ein perlendes Getränk oder vielleicht doch ein Gebiet ?

Vor dem 1.01.2010 war der Begriff Prosecco ein Name für eine Rebsorte, die in 5 Provinzen im Veneto und 4 Provinzen Julisch Venetien angebaut wurde und wird. Die erste urkundliche Erwähnung gab es Ende des 16ten Jahrhunderts. Ende des 19ten Jahrhunderst begann hier der kommerzielle Anbau für den Prosecco. Und seit dem setzt sich der Erfolg des Prosecco in all seinen Ausprägungen fort. Seit 2010 änderte sich dann alles. Der Begriff Prosecco ist heute keine Rebsorte mehr, sondern eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Dies kann man daran erkennen, das der Name nun obligatorisch die Bezeichnung IGT, DOC oder DOCG trägt. Aber was ist dann aus der Traubensorte geworden ? Die hat man kurzer Hand umgetauft und wird heute als "Glera" bezeichnet.

Was bedeutet denn Herkunftsbezeichnung ?

Vor dem 01.01.2010 durfte der Prosecco in ganz Italien angebaut werden und auch unter dem Namen verkauft werden. Das war den Winzern aus dem traditionellen Proseccogebiet schon immer ein Dorn im Auge. Deshalb hat man lange dafür gekämpft, den Namen Prosecco herkunftsmäßig zu schützen. Es ist also heute nicht mehr möglich Prosecco aus Sizilien oder Toskana etc. zu verkaufen. Aber nicht nur die Herkunft wurde geschützt, sondern auch die Herstellungsmethoden und welche Rebsorten benutzt werden dürfen, wurden in den Statuten festgelegt. So wird optimaler Weise Prosecco aus 100% Glera Trauben vinifiziert. Jedoch dürfen auch bis zu 15% andere typische Weißweinsorten dieses Gebiets beigemischt werden. Zu diesen Sorten zählen Verdiso, Perera, Bianchetta sowie Pinot und Chardonnay.

DOC, DOCG, Superiore, was soll das bedeuten ?

Prosecco ist nicht gleich Prosecco. Das heutige Gebiet ist in mehrere Qualitätszonen aufgeteilt. Der Prosecco i.g.t. ist für die Basisqualitäten zuständig. Er muss aus dem Proseccogebiet stammen, aber aus keiner bestimmten Region von dort. Die erlaubte Erntemenge ist hier am größten. Der Prosecco DOC oder Prossecco DOC Treviso stellt schon ein kleineres Gebiet dar. Die Regularien sind hier strenger. Das beginnt mit der Erntemenge und endet mit offiziellen Kontrollen, die für die Einhaltung der Qualitätsansprüche verantwortlich sind. Die Prosecco DOCG Gebiete sind noch enger gefasst und die Regularien werden hier noch strenger gehandhabt. So werden z.B. die Erntemengen stark begrenzt um möglichst hohe Qualitäten hervorzubringen. Hier unterscheidet man vier verschiedene DOCG Gebiete.

Prosecco DOCG Superiore Conegliano Valdobiaddene

Die Glera Traube für diesen Prosecco DOCG wuchs ausschließlich in den Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene. Die Erntemenge ist auf 13,5t pro Hektar begrenzt. Die Art der Herstellung ist genau vorgeschrieben und es dürfen hier nur Spumante erzeugt werden. Den Prosecco Superiore Conegliano Valdobiaddene dürfen als extra brut, brut, extra dry und dry in den Verkauf gebracht werden. Diese Einteilung beschreibt den Restzuckergehalt der Prosecchi.

 

 

Wie wird Prosecco gemacht?

Die Ernte wird ab Anfang August eingefahren, je nach jährlichen Witterungsverhältnissen. Die Glera Trauben werden gepresst. Danach folgt die Klärung des trüben Mostes. Der nun blitzblanke Saft wird in Stahltanks geleitet und durch Zugabe von Reinzuchthefen vergoren. Diese erste Tankgärung dauert bis zu 20 Tagen. Nun ist ein Stillwein, also ein Wein ohne Kohlensäure, entstanden, der einen Alkoholgehalt zwischen 10 und 11,5 Prozent aufweist. Nach einer weiteren Klärung beginnt die zweite Tankgärung. Der Wein wird in sogenannte Drucktanks aus Edelstahl gegeben. Dazu wird Zucker und Hefe gemischt. Nun fängt der Wein wieder an zu gären. Allerdings kann jetzt die so entstehende Kohlensäure nicht mehr entweichen. Ist die zweite Gärung abgeschlossen, wird der Spumante in Flaschen abgefüllt.

Prosecco Spumante oder Frizzante?

Je nach länge der zweiten Gärung entsteht ein Spumante oder Frizzante. Der Prosecco frizzante hat weniger Kohlensäure, da die zweite Gährung entsprechend kürzer ausfällt. Folglich hat der Prosecco Spumante mehr Kohlensäure, da die Gährung länger dauert. Der Prosecco frizzante wurde erfunden, um die Sektsteuer in Deutschland zu umgehen. Ist bei der Einfuhr 1,36 Euro pro Liter Spumante fällig, so ist der Frizzante steuerfrei. Der Prosecco wird also nach präzisen Vorgaben hergestellt, damit seine Einzigartigkeit und gesicherte Herkunft garantiert bleibt.

Der Prosecco Verschluss

Nur die Top Produkte werden mit einem Tappo Fungo also einem pilzförmigen Naturkorken ausgestattet. Dieser wird mit einer Drahtkralle (Gabietta) fixiert um ein ungewolltes Davonfliegen des Korken zu verhindern. Denn es entstehen Drücke bis zu 5 Bar. Darauf ist meistens ein Metalldeckel angebracht, der die Nummer des Abfüllbetriebs trägt. Der Prosecco frizzante muss ohne den Pilzkorken und die Kralle auskommen. Ledliglich eine Schnur schützt den normalen Korken vor einem unkontrollierten Flug in den Himmel. Diese Schnur nennt man Spago.

Proseccogläser

Für den eleganten Genuss des Prosecco gibt es eigens entwickelte Gläser, die den Spumante optisch optimal zur Geltung bringen. Durch die spezielle Glasform bleibt der Prosecco bzw. die Kohlensäure länger im Glas. Als Alternative kann auch ein Weißweinglas genommen werden. So wird der Prosecco traditionell in den Tratorien und Osterien angeboten.

Prosecco DOC oder DOCG?

Seit 2009 hat der Proseccos die Auszeichnung DOC und DOCG erhalten. Die höchste Qualitätsstufe ist der Prosecco Superiore DOCG, der auch mit der Bezeichnung Conegliano Valdobbiadene ergänzt wird. Dieses Gebiet ist ca. 6000 ha groß. Der Prosecco DOC umfaßt das wesentlich größere Gebiet der Provinzen Treviso, Belluno, Venedig, Udine, Triest, Vicenza und Gorizia.

Hersteller und Weingüter
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