Prosecco

Prosecco ist immer noch der italienische Spumante und Frizzante Importschlager nach Deutschland. Nie war das sprudelnde Getränk aus dem Veneto bzw. Friaul so beliebt wie heute. Neu hinzugekommen ist der Prosecco Rose. Was früher per Definition schon gar nicht möglich war, darf heute den Namen Prosecco Rose tragen. Finden sie bei mir einen kleinen feinen Auszug von Prosecchi, die sie unbedingt mal probiert haben sollten. Viel Spaß mehr erfahren

 
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  1. Villa Sandi Prosecco il fresco brut Treviso -10%
    Prosecco il fresco brut DOC

    Villa Sandi

    Mehrfacher Gold Gewinner der International Wine Trophy. Feine Aromen von Äpfeln, Birnen, Melonen Zitrusfrüchte, verspielte Säure, sehr frischer Eindruck, schöne Perlage, fruchtiger Abgang

    Bewertung:
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  2. Villa Sandi Valdobiaddene Prosecco Superiore DOCG
    Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG extra dry

    Villa Sandi

    Stachelbeere, Pfirsich und Apfel. Kommt aus den steilen Terrassenlagen des Weingutes, schmeichelnde angenehme Restüße, frische Säure, schönes Säure Süße Spiel. Sehr fruchtbetont

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  3. Villa Sandi - Prosecco Frizzante DOC
    Prosecco frizzante D.O.C.

    Villa Sandi

    Angenehm blumiger Duft, der an Akazienblüten erinnert. Frischer, eleganter und subtiler Geschmack mit einem weichen Charakter. Angenehm fruchtiger Abgang. Ein Genuss - ideal für den Sommer.

    Bewertung:
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Prosecco ist das beliebtes Getränk, wenn es um Spumante aus Italien geht. Dabei gibt es den Prosecco in vielfältiger Ausprägung. Vor allem die Reform 2010 hat dazu beigetragen, die Qualität und den besonderen Charakter zu steigern und zu schärfen. Die Rebsorte wurde zum Gebiet und das Gebiet nach strengen Qualitätskriterien unterteilt.

Heute kennt man Prosecco als Frizzante oder Spumante, als Prosecco DOC oder Prosecco Treviso DOC. Der Asolo Prosecco DOCG und der Conegliano Valdobiaddene Prosecco DOCG gehören zur Spitzenklasse und diese ist noch in Conegliano Valdobiaddene Prosecco Superiore DOCG, Prosecco Superiore Rive DOCG und Superiore di Cartizze DOCG unterteilt.

Proseccoproduzenten wie Valdo, Mionetto, Villa Sandi oder Cantina Collalto sind heute national und international bekannt. Sie bieten Prosecco in allen Variationen und Qualitäten an. Lagen Prosecco, frizzante, Prosecco DOCG, Prosecco DOC, Prosecco als Stillwein, Prosecco brut oder extra dry, ja sogar prickelnder Süßwein wird aus der bekannten Sorte Glera vinifiziert. Kleine Top Produzenten wie z.B. Col Vetoraz sind für ihre charaktervollen Prossechi bekannt.

Aber was ist Prosecco eigentlich ? Eine Rebsorte, ein perlendes Getränk oder vielleicht doch ein Ort oder Gebiet ?

Vor dem 1.01.2010 war der Begriff Prosecco ein Name für eine Rebsorte, die in 5 Provinzen im Veneto und 4 Provinzen Julisch Venetien angebaut wurde und wird. Die erste urkundliche Erwähnung gab es Ende des 16ten Jahrhunderts. Ende des 19ten Jahrhunderst begann hier der kommerzielle Anbau für den Prosecco. Und seit dem setzt sich der Erfolg des Prosecco in all seinen Ausprägungen fort. Seit 2010 änderte sich dann alles. Der Begriff Prosecco ist heute keine Rebsorte mehr, sondern eine geschützte Orts bzw. Herkunftsbezeichnung. Dies kann man daran erkennen, das der Name nun obligatorisch die Bezeichnung IGT, DOC oder DOCG trägt. Aber was ist dann aus der Traubensorte geworden ? Die hat man kurzer Hand umgetauft und wird heute als "Glera" bezeichnet.

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Was bedeutet denn Herkunftsbezeichnung ?

Vor dem 01.01.2010 durfte der Prosecco in ganz Italien angebaut werden und auch unter dem Namen verkauft werden. Das war den Winzern aus dem traditionellen Proseccogebiet schon immer ein Dorn im Auge. Deshalb hat man lange dafür gekämpft, den Namen Prosecco herkunftsmäßig zu schützen. Es ist also heute nicht mehr möglich Prosecco aus Sizilien oder Toskana etc. zu verkaufen. Aber nicht nur der Ort bzw. die Herkunft wurde geschützt, sondern auch die Herstellungsmethoden und welche Rebsorten benutzt werden dürfen, wurden in den Statuten festgelegt. So wird optimaler Weise Prosecco aus 100% Glera Trauben vinifiziert. Jedoch dürfen auch bis zu 15% andere typische Weißweinsorten dieses Gebiets beigemischt werden. Zu diesen Sorten zählen Verdiso, Perera, Bianchetta sowie Pinot und Chardonnay.

DOC, DOCG, Superiore, was soll das bedeuten ?

Prosecco ist nicht gleich Prosecco. Das heutige Gebiet ist in mehrere Qualitätszonen aufgeteilt. Der Prosecco i.g.t. ist für die Basisqualitäten zuständig. Er muss aus dem Proseccogebiet stammen, aber aus keiner bestimmten Region von dort. Die erlaubte Erntemenge ist hier am größten. Der Prosecco DOC oder Prossecco DOC Treviso stellt schon ein kleineres Gebiet dar. Die Regularien sind hier strenger. Das beginnt mit der Erntemenge und endet mit offiziellen Kontrollen, die für die Einhaltung der Qualitätsansprüche verantwortlich sind. Asolo Prosecco DOCG, Conegliano Valdobbiadene Prosecco DOCG sind die zwei DOCG Zonen. Sie sind noch enger gefasst und die Regularien werden hier noch strenger gehandhabt. So werden z.B. die Erntemengen stark begrenzt um möglichst hohe Qualitäten hervorzubringen. Conegliano Valdobbiadene Prosecco DOCG wird sogar noch weiter unterteilt in Conegliano Valdobiaddene Prosecco Superiore DOCG, Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore Rive DOCG und Valdobiaddene Superiore di Cartizze DOCG.

Das Prosecco Gebiet

 

Wie wird Prosecco gemacht?

Die Ernte wird ab Anfang August eingefahren, je nach jährlichen Witterungsverhältnissen. Die Glera Trauben werden gepresst. Danach folgt die Klärung des trüben Mostes. Der nun blitzblanke Saft wird in Stahltanks geleitet und durch Zugabe von Reinzuchthefen vergoren. Diese erste Tankgärung dauert bis zu 20 Tagen. Nun ist ein Stillwein, also ein Wein ohne Kohlensäure, entstanden, der einen Alkoholgehalt zwischen 10 und 11,5 Prozent aufweist. Nach einer weiteren Klärung beginnt die zweite Tankgärung. Der Wein wird in sogenannte Drucktanks aus Edelstahl gegeben. Dazu wird Zucker und Hefe gemischt. Nun fängt der Wein wieder an zu gären. Allerdings kann jetzt die so entstehende Kohlensäure nicht mehr entweichen. Ist die zweite Gärung abgeschlossen, wird der Spumante in Flaschen abgefüllt.

Prosecco Spumante oder Frizzante?

Je nach länge der zweiten Gärung entsteht ein Spumante oder Frizzante. Der Prosecco frizzante hat weniger Kohlensäure, da die zweite Gährung entsprechend kürzer ausfällt. Folglich hat der Prosecco Spumante mehr Kohlensäure, da die Gährung länger dauert. Der Prosecco frizzante wurde erfunden, um die Sektsteuer in Deutschland zu umgehen. Ist bei der Einfuhr 1,36 Euro pro Liter Spumante fällig, so ist der Frizzante steuerfrei. Der Prosecco wird also nach präzisen Vorgaben hergestellt, damit seine Einzigartigkeit und gesicherte Herkunft garantiert bleibt.

Der Prosecco Verschluss

Nur die Top Produkte werden mit einem Tappo Fungo also einem pilzförmigen Naturkorken ausgestattet. Dieser wird mit einer Drahtkralle (Gabietta) fixiert um ein ungewolltes Davonfliegen des Korken zu verhindern. Denn es entstehen Drücke bis zu 5 Bar. Darauf ist meistens ein Metalldeckel angebracht, der die Nummer des Abfüllbetriebs trägt. Der Prosecco frizzante muss ohne den Pilzkorken und die Kralle auskommen. Ledliglich eine Schnur schützt den normalen Korken vor einem unkontrollierten Flug in den Himmel. Diese Schnur nennt man Spago.