Laumersheimer Kirschgarten

Laumersheimer Kirschgarten Eine der vielen privilegierten Lagen in der Pfalz ist der Laumersheimer Kirschgarten. Das Weingut Philipp Kuhn vinizfiert aus dieser VDP Großen Lagen einen Weißburgunder VDP Großes Gewächs. Früher war das Grundstück im Besitz des ehemaligen Nonnenhofes, eines Hofes des Klosters Kirschgarten in Worms. Im Jahr 1654 findet man die erste urkundliche Bezeichnung die damals „Im Kirschgarthen“ hieß. Die nach Südost ausgerichtete Lage hat eine Gesamtfläche von 45 ha, wobei sich die besten Parzellen direkt am Ortsrand von Laumersheim befinden. Der Weinberg profitiert von der Ortsrandlage und durch eine westlich gelegene Böschung, wodurch hier besonders günstige kleinklimatische Bedingungen entstehen. Durch die westlich vorgelagerte Höhe des Ohlenberges wird der ganze Laumersheimer Kirschgarten vor kalten Westwinden geschützt. Auch das Weingut Knipser besitzt hier priviligerte Lagen. Die Regenmenge liegt im langjährigen Mittel bei unter 500 mm, so kommt es vor, dass es im Sommer wochenlang trocken bleibt. Der Boden besteht aus Lößlehm, zu dessen Eigenschaften eine gute Wasserhaltekraft zählt. Der Untergrund ist geprägt vom Kalkgestein, das äußerst geeignet für den Anbau von Riesling und Spätburgunder aus der Pfalz ist. Aber auch Weißburgunder wächst hier sehr gut. Das Weingut Philipp Kuhn und das Weingut Knipser vinifizieren aus dieser Lage Spätburgunder, Weißburgunder und Riesling Große Gewächse. Die Weine vom Laumersheimer Kirschgarten sind kräftig und weisen eine große Fülle und Tiefe auf.

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  1. Weißburgunder Kirschgarten GG

    Weingut Knipser

    würzgier Apfel, gelbe Früchte, Birne und reife Kräuternoten. Reintönig, feine Gerbstoffe vom Holz, frischer Abgang. Schöne cremige Textur. Schöne Länge, schöner Weissburgunder

    Weissburgunder Kirschgarten VDP Großes Gewächs
    Ab 35,00 €
    46,67 € / 1l (0.75L)
    Inkl. 19% Steuern , exkl. Versand
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  2. Spätburgunder Kirschgarten GG

    Weingut Knipser

    Tiefes vielschichtiges Bouquet, Schwarzkirsche, Hagebutte, Waldboden, röstige Würze und viel Frucht. Feine Frische, gute Struktur. Mehr Finesse als Kraft - tiefgründige Mineralität

    Spätburgunder Kirschgarten GG
    Bewertung:
    100%
    Ab 48,90 €
    65,20 € / 1l (0.75L)
    Inkl. 19% Steuern , exkl. Versand
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  3. Riesling Kirschgarten GG

    Philipp Kuhn

    Melone, Honig, etwas Rauch, Ananas und Litschi. Mineralisch, saftig, finessenreich mit intensivem Düften nach hochreifen gelben Früchten. Vollreife, extraktreiche Trauben sorgen für einen Riesling mit Druck- und Durchhaltepotential.

    Philipp Kuhn Riesling Kirschgarten VDP.GROSSES GEWÄCHS
    Ab 37,90 €
    50,53 € / 1l (0.75L)
    Inkl. 19% Steuern , exkl. Versand
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  4. Pinot Blanc Kirschgarten GG

    Philipp Kuhn

    Intensiv nach Cassis, Waldbeere, schwarzen Kirschen und Pflaumen. Dazu lecker Schokolade und etwas Kalamata Oliven.Hochwertiger Pinot Noir von internationalem Format. Fester Körper mit Dichte und Struktur. Im Finale süßer Kern, aber dennoch mit Biss.

    Pinot Blanc Kirschgarten GG
    Ab 33,90 €
    45,20 € / 1l (0.75L)
    Inkl. 19% Steuern , exkl. Versand
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  5. Riesling Kirschgarten GG Magnum

    Philipp Kuhn

    Melone, Honig, etwas Rauch, Ananas und Litschi. Mineralisch, saftig, finessenreich mit intensivem Düften nach hochreifen gelben Früchten. Vollreife, extraktreiche Trauben sorgen für einen Riesling mit Druck- und Durchhaltepotential.

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Was ist Eiswein ?

Eiswein Heute ist Eiswein ein Pädikatswein (QmP). Es handelt sich um einen hochwertigen, natursüßen Wein, der aus gefrorenen Trauben gepresst wird. In den gefrorenen Trauben bindet der enthaltene Zucker nicht kristallisiertes Wasser und Fruchtsäuren. Dadurch entstehen sehr konzentrierte, extrem süße Weine, deren kräftige Säure ein Gegengewicht zur natürlichen Süße bildet. Um ein wirklich gutes Ergebnis zu erhalten, sollte in den Weinbergen die Temperatur mindestens bei -8 °C oder besser noch niedriger liegen. Gelesen wird in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 8 Uhr. Ideal ist es natürlich, wenn die Lese bereits in den ersten frostigen November oder Dezembertagen stattfinden kann, da der im Januar oder Februar gelesene Eiswein selten eine so hohe Qualität erreicht.

Eine bemerkenswerte Weinspezialität sind deutsche Eisweine, vorzugsweise die aus der Rebsorte Riesling. Diese genießen als Raritäten Weltruhm und gehören zu den exclusivsten natürlichen Süßweinen. Die Eiswein-Herstellung ist nicht nur für Winzer spannend. Auf der ganzen Welt beobachten Eiswein-Fans ab dem Lesezeitpunkt das Thermometer und hoffen auf einen Kälteeinbruch. Da es sich bei Eiswein meistens um kostbare Raritäten handelt, sind die Sammler auch bereit stolze Preise für die wenigen Flaschen zu bezahlen.

Wie macht man Eiswein ?

Für den Winzer geht es bei der Eisweinlese um alles oder nichts, es gehört immer das Risiko des Totalausfalls dazu. Das wichtigste Qualitätskriterium ist der Zuckergehalt in den Trauben. Die Mostgewichte sollen mindestens zwischen 110 und 128 °Oechsle liegen, wobei in Einzelfällen schon Mostgewichte bis 250 °Oechsle gemessen wurden. Nur etwa 10 % der ursprünglichen Ausgangsmenge ergibt letztendlich Eiswein in der Flasche. Die restliche Traubenmenge wird selektiv herausgeschnitten oder fällt den unberechenbaren Witterungsumständen zum Opfer. In vielen Jahren erlaubt es die frühe Reife der Trauben nicht, die Eisweintrauben ausreichend lange am Stock hängen zu lassen. Beerenauslesen lassen sich dagegen in fast jedem guten Jahr erzeugen. Die Prozedur der Eisweinbereitung ist für die Winzer harte Arbeit. Wie kann es dann sein, dass im Discounter auch deutsche Eisweine angeboten werden? Inzwischen ist in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Maschinenlese zugelassen. So wird die Lese einfacher und die Produktionskosten niedriger. Einzig in Hessen ist die Handlese Pflicht. In manchen Ländern wie z. B. Neuseeland wird eine Art Eiswein auch „künstlich“ hergestellt durch Einfrieren normal geernteter Beeren. Hier wird der natürliche Frost-Vorgang ins Kühlhaus verlagert. Das Verfahren das „Frosting“ genannt wird ist in Deutschland gesetzlich verboten.

Jahrgangsbezeichnung

Der Eiswein erhält den Jahrgang, in dem die Trauben gewachsen sind, auch wenn der Lesezeitpunkt erst im Januar oder Februar des Folgejahres ist. Wenn also die Trauben im Januar 2008 geerntet werden, steht auf dem Etikett 2007er Eiswein.

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