
Cusumano – Moderne Eleganz aus Sizilien
Das Weingut Cusumano zählt zu den bedeutendsten und international erfolgreichsten Produzenten Siziliens. Es vereint modernes Weinverständnis mit regionaler Identität und steht beispielhaft für den Qualitätsschub sizilianischer Weine seit den 2000er Jahren. Es ist ein Aushängeschild des modernen Weinbaus in Sizilien. Heute zählt Cusumano zu den modernsten Weingütern Italiens, mit einem klaren Fokus auf Einzellagen, moderne Kellertechnik, Nachhaltigkeit und Markenbewusstsein. Die stilvolle Architektur der Kellerei in Partinico spiegelt die Verbindung von Tradition und Zeitgeist wider.
Gegründet wurde es im Jahr 2001 von den Brüdern Diego und Alberto Cusumano, die den Familienbesitz mit viel Innovationskraft, technischem Know-how und einem feinen Gespür für Markt und Terroir zu einem international anerkannten Weingut gemacht haben. Der Stammsitz befindet sich in Partinico, in der Nähe von Palermo im Nordwesten der Insel, doch die Weinberge sind auf verschiedene herausragende Lagen in ganz Sizilien verteilt.
Weinberge und Regionen
Cusumano besitzt heute rund 520 Hektar eigene Rebflächen, die sich über mehrere Zonen Siziliens verteilen. Zu den bedeutendsten gehören:
- Tenuta Ficuzza (bei Piana degli Albanesi): auf 700 m ü. d. M., ideal für Weißweine wie Chardonnay, Insolia und Sauvignon Blanc
- San Giacomo (bei Butera): heiße, trockene Bedingungen – perfekt für Nero d’Avola und Syrah
- Presti e Pegni (bei Monreale): mediterranes Klima, gute Reife für kräftige Rotweine
- Monte Pietroso (Partinico): historische Ursprungszone der Familie
- Etna (Alta Mora-Projekt): Rebflächen auf Lavaböden in Rovittello und anderen Zonen des Ätna – für Carricante und Nerello Mascalese
Diese Vielfalt erlaubt Cusumano, rebsortenreine, präzise vinifizierte Weine mit authentischem Terroirausdruck zu erzeugen – von frischen Küstenlagen bis zu kühlen Höhenzügen am Vulkan.
Weinstile und Rebsorten
Das Weinsortiment von Cusumano ist breit gefächert und reicht von zugänglichen, sortentypischen Einstiegsweinen bis hin zu komplexen Lagenweinen. Die wichtigsten Weißweine stammen aus Insolia, Grillo, Chardonnay und Carricante, während bei den Roten vor allem Nero d’Avola, Syrah, Nerello Mascalese, Merlot und Cabernet Sauvignon dominieren.
Bekannte Etiketten sind unter anderem:
- Shamaris (Grillo) – frisch, floral, ideal zum Aperitif oder Fisch
- Angimbé – elegante Cuvée aus Insolia und Chardonnay
- Jalé – reinsortiger, im Holz gereifter Chardonnay
- Benuara – Nero d’Avola & Syrah, fruchtig-würziger Allrounder
- Sàgana – reinsortiger Nero d’Avola aus Einzellage, komplex und langlebig
- Noà – Cuvée aus Nero d’Avola, Merlot, Cabernet, samtig und konzentriert
- Alta Mora Etna Rosso & Bianco – mineralische, elegante Vulkanweine aus Nerello Mascalese und Carricante
Speiseempfehlungen zu den Cusumano-Weinen
Die Weine von Cusumano zeichnen sich durch Balance, Aromatik und Vielseitigkeit aus, was sie zu idealen Speisebegleitern macht. Die frischen Weißweine wie Grillo und Angimbé passen hervorragend zu Meeresfrüchten, Muscheln, frittiertem Fisch oder sommerlichen Vorspeisen. Der Chardonnay Jalé harmoniert perfekt mit Pasta mit Sahnesaucen, gebratenem Huhn oder Risotto.
Bei den Rotweinen bieten sich vielfältige Kombinationen an: Benuara und Nero d’Avola sind ideal zu Pasta mit Sugo, gegrilltem Fleisch oder Pizza, während Noà oder Sàgana bestens zu Lamm, Wild oder gereiftem Käse serviert werden. Die eleganten Alta Mora-Weine vom Ätna – insbesondere Etna Rosso – zeigen ihre Stärken bei Pilzgerichten, Trüffel, Kalbfleisch oder gebratenem Thunfisch.
Darum haben wir die Weine von Cusumano im Sortiment
Cusumano steht für einen dynamischen, weltoffenen und dennoch zutiefst sizilianischen Weinbau. Die Verbindung von Technik, Terroir und Tradition macht das Weingut zu einem der meistgeschätzten Produzenten Süditaliens. Wer die neue Generation sizilianischer Weine kennenlernen möchte, findet in Cusumano den idealen Einstieg – und für Kenner bietet das Sortiment auch komplexe, lagerfähige Spitzenweine mit Charakter. Ein Weingut, das zeigt, wie spannend und stilvoll Sizilien schmecken kann.
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Noà Rosso Vigneto Sotto Le Case Sicilia DOC
Cusumano
“✓ Nero d´Avola aus strenger Selektion
✓ 12 Monate Barrique
✓ schön eingebundene Tannine
”
Cabernet Sauvignon ist für viele Rotweintrinker neben dem Merlot sicherlich DIE Rebe für Rotwein schlechthin. Ursprünglich wurde diese in Frankreich, vor allem im Weinbaugebiet Bordeaux angebaut. Von hier aus verbreitete er sich rund um den Globus. Ob Italien, Neuseeland, Argentinien oder bei uns in Deutschland, überall wo sie die optimalen klimatischen und vegetativen Bedingungen findet, um auszureifen, wird sie angebaut. In Australien, Südafrika und Chile wird Cabernet Sauvignon teilweise auch mit der Rebsorte Shiraz verschnitten. Inzwischen gibt es – sicherlich auch aufgrund der Klimawandels – vor allem in der Pfalz gute bis sehr gute deutsche Weine aus Cabernet Sauvignon. Sehr gute Cabernet Sauvignon macht z.B. das Weingut Philipp Kuhn aus der Pfalz. Auch das Weingut Rings macht mit seinen "Kreuz" Weinen einen sehr leckeren Cabernet. Das Weingut Markus Schneider nennt seinen Cabernet Tohuwabohu und hinter dem "Verbotene Früchte" vom Weingut Friedrich Becker steckt er ebenfalls.
Geschmack des Cabernet Sauvignon
Weine aus Cabernet Sauvignon, egal ob reinsortig ausgebaut oder als Cuvee vinifiziert, haben einen unverwechselbaren Charakter: Im Glas ein kraftvolles dunkles rot, eine starke Gerbstoffpräsenz und am Gaumen ein voluminöses Bukett, das an schwarze Johannisbeeren, feuchtes Zedernholz, Leder und Bitterschokolade erinnert. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Gerbstoffdichte empfiehlt sich der Ausbau im kleinen Eichenholzfass, um den Wein so runder und harmonischer zu machen. Speziell bei hochwertigerem Wein des Cabernet Sauvignons sind einige Jahre der Flaschenreifung angebracht, damit die vielfältigen Aromaspektren zueinanderfinden.
Aus einem ungehobelten, unfertigen vor Tannin nur so strotzenden Wein in der Jugend wird über die Jahre ein elegant-gediegener Grandseigneur, der dem Weinliebhaber all seine Facetten freigibt. Und dieses Warten lohnt sich, denn tatsächlich gehört der Cabernet Sauvignon nicht nur rein mengentechnisch zu den größten, sondern auch qualitativ zu den edelsten Rebsorten der Weinwelt.
Herkunft des Cabernet Sauvignons
Umso erstaunlicher ist die Herkunft dieser Rebsorte. Gilt sie als die Paraderebe des Rotweins, ist inzwischen nachgewiesen, dass sie aus einer Kreuzung von Cabernet Franc und Sauvignon Blanc, also einer Weißweinrebe, hervorgegangen ist. Zudem verfügt sie noch nicht über eine so lange Tradition wie manch andere Rebe: Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde Cabernet Sauvignon zum ersten Mal namentlich als Rebsorte des Medoc erwähnt. Seitdem ist er aus dem Bordelais und der Weinwelt nicht mehr wegzudenken.