Ribolla Gialla
Ribolla Gialla ist eine traditionsreiche Weißweinsorte, die ihren Ursprung in Norditalien hat – insbesondere in der Region Friaul (Friaul-Julisch Venetien). Bereits im 13. Jahrhundert wurde sie dort erwähnt. Das Hauptanbaugebiet ist das Collio-Gebiet, an der Grenze zu Slowenien, wo die Sorte auch unter dem Namen Rebula bekannt ist. Neben Italien und Slowenien wird Ribolla Gialla vereinzelt auch in Kroatien angebaut. In kleinerem Umfang ist sie mittlerweile auch in Übersee (z. B. in den USA – Kalifornien) zu finden, meist in Projekten von Naturweinwinzern. Die weltweite Anbaufläche bleibt jedoch überschaubar – Schätzungen zufolge liegt sie bei insgesamt etwa 1.000–1.500 Hektar, davon der größte Teil in Italien und Slowenien.
Stilistik und Geschmack
Ribolla Gialla bringt meist leichte bis mittelkräftige Weißweine hervor. Typisch ist ihr hoher Säuregehalt, der den Weinen Frische und Struktur verleiht. Im Glas zeigt sich häufig eine blassgelbe bis strohgelbe Farbe. Im Aroma dominieren Zitrusfrüchte, grüner Apfel, weiße Blüten, mitunter auch Mandelnoten oder eine leichte Kräuterwürze. Die Weine wirken sehr klar, geradlinig und mineralisch – je nach Ausbau können sie aber auch komplexer und texturierter sein. Ein besonderes Kapitel sind orange wines aus Ribolla Gialla – also Weißweine, die mit langer Maischestandzeit wie Rotweine vergoren werden. Diese weisen Noten von getrockneten Aprikosen, Honig, Tee und Kräutern auf und sind meist deutlich tanninbetonter.
Lagerfähigkeit
Die klassische Variante (frisch und im Edelstahltank ausgebaut) ist innerhalb von 2–3 Jahren zu genießen. Bei orange wines oder im Holz ausgebauten Varianten liegt das Lagerpotenzial hingegen bei 5–10 Jahren, mitunter auch länger – vor allem, wenn die Weine von Spitzenwinzern stammen und eine gute Säurestruktur besitzen.
Speiseempfehlungen
Ribolla Gialla ist ein hervorragender Essensbegleiter, besonders durch ihre Frische und Struktur. Klassische Kombinationen sind: Meeresfrüchte und Fisch (z. B. Jakobsmuscheln, gegrillter Oktopus) Risotto mit Kräutern oder Pilzen Frühlingsrollen, Sushi oder andere asiatische Gerichte Ziegenkäse oder gereifter Pecorino Geflügel mit leichten Kräutersaucen Bei orange wines oder maischevergorenen Varianten können auch geschmorte Gerichte, Wildgeflügel oder Lamm sehr gut passen.
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Serralori Rosato IGT
Argiolas
“Fruchtbetonter Rosé von italiens schönster Insel. Trocken, fruchtig, unkompliziert, schöner Essensbegleiter
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Costera Cannonau di Sardegna DOC
Argiolas
“schöner Einstieg in die Cannonauwelt Sardiniens - sollte man unbedingt probieren
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Rjgialla
Tunella
“Ein eleganter, fruchtiger Weißwein aus dem Friaul! Der 'Rjgialla' von La Tunella wird aus 100 % Ribolla Gialla gekeltert. Er besticht durch Aromen von Akazie, gelbem Pfirsich und Apfel sowie eine lebendige Frische.
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Ribolla Gialla Collio D.O.C.
Gradisciutta
“Feine Aromen von Akazienblüten und Esskastanie machen ihn unverwechselbar. Dieser Weißwein ist zum Genießen, während er eine wunderbare Frische versprüht.
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Biancosesto DOC
Tunella
“ Friulano & Ribolla Gialla - zwei autochthone Reben ein ursprünglicher Wein - ein Stück Seele des Friaul ”
Anbaugebiete und Verbreitung
Der Name "Cannonau" könnte vom sardischen Dialekt stammen, wobei die genaue Etymologie unklar ist. Es gibt Theorien, dass der Name mit dem spanischen Einfluss zusammenhängt, aber auch lokale Wurzeln haben könnte. Cannonau wird hauptsächlich auf Sardinien angebaut und ist die meistangebaute rote Rebsorte der Insel. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in der Mitte und im östlichen Sardinien. Besonders in der Region Ogliastra und in den Provinzen Nuoro und Oristano gedeiht Cannonau hervorragend. Cannonau di Sardegna DOC: Diese DOC-Region umfasst die gesamte Insel, wobei besonders die Unterzonen Oliena, Capo Ferrato und Jerzu für ihre hochwertigen Weine bekannt sind. Auf Sardinien gibt es ca. 7.500 bis 8.000 Hektar Cannonau-Anbaufläche und macht etwa 30 % der gesamten Weinproduktion der Insel aus.
Geschmack und Aroma
Cannonau-Weine sind bekannt für ihre intensiven Fruchtaromen, hohe Alkoholwerte und samtige Tannine. Die Farbe ist meist rubinrot bis granatrot. Mit zunehmendem Alter entwickelt er orange Reflexe. Seine Aromen erinnern an reife rote Früchte (Kirschen, Pflaumen, Himbeeren), mediterrane Kräuter (Rosmarin, Thymian), schwarzer Pfeffer, Leder, Tabak und Lakritz. Bei gereiften Versionen kommen Schokolade, erdige Noten und Vanille durch den Holzausbau hinzu. Der Geschmack ist kräftig, oft mit einem Alkoholgehalt von 14–15 %. Er hat warme, würzige Noten, weiche, reife Tannine und eine gute Struktur mit mittlerer bis hoher Säure, die ihn lagerfähig macht. Junge Cannonau-Weine sind fruchtbetont, weich und haben eine lebendige Säure. Ein Riserva reift mindestens zwei Jahre (davon sechs Monate im Holzfass) und entwickelt komplexe, würzige und elegante Noten.
Welches Essen passt zu Cannonau ?
Durch seine würzige und kraftvolle Struktur passt Cannonau ideal zu herzhaften, mediterranen Gerichten, wie z.B. gegrilltes Fleisch (Lamm, Rind, Wild), sardische Spezialitäten (Porceddu – gegrilltes Spanferkel, Pecorino-Käse), Gerichte mit Tomatensauce (Pasta mit Ragù, Lasagne), hochwertiger Hartkäse (Pecorino Sardo, Parmigiano Reggiano), würzige Wurstwaren (Salsiccia, Chorizo) und Pilzgerichte wie z.B. ein Pilzrisotto














