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Norheimer Kirscheck

In diesem Teil der Gemeinde Norheim finden sich die urkundlich ältesten Weinberge an der Nahe. In direkter Nachbarschaft zum Norheimer Dellchen liegt der Norheimer Kirscheck. Im Bereich der mittleren Nahe erhebt sich in steiler Südlage der Weinberg von 120 m bis hinauf zu einer Höhe von 190 m. Ehe die Hänge mit Reben angepflanzt wurden, haben wilde Kirschen das Gelände überwuchert. Die Böden des etwa 13 ha großen Kirschecks bestehen aus Tholeyer Schiefer, einem grauen Schiefer mit Sandeinlagerungen des Oberrotliegenden. Es handelt sich hier um einen leicht erwärmbaren Boden, der über eine gute Wasserversorgung verfügt, eine lange Reifeperiode zulässt und geringe Erträge bis max. 50 hl/ha erzielt. Der Hangfuß und die obere Gewanne verfügen über eine unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, was sich auch im Charakter des Weins bzw. im Riesling zeigt. Spitzenweingüter wie z.B. das Weingut Dönnhoff vinifizieren aus dieser Lage exzelltene Spätlesen.

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  1. 2018 Riesling Norheimer Kirschheck Spätlese

    Dönnhoff

    fruchtig, konzentriert, pikante Säure, schöne Restsüße, sehr harmonisch. Das Kirschheck ist ein Lagenmix aus Tonschiefer und Sandstein des Rotliegenden. Passt perfekt

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Daten zur Lage

Die Weinbergslage Dorsheimer Pittermännchen ist eine reine Südlage mit einer Größe von 8 Hektar. Die Reben wachsen hier in einem Steilhang mit bis zu 55 % Steigung, auf einer Höhe von 220 – 300 m. Die erste Erwähnung des Weinbergs wurde im Lagenkataster aus dem Jahre 1860 gefunden. Das Weingut Johann Baptist Schäfer besitzt hier Riesling-Reben, die bis zu 45 Jahre alt sind.

Der Boden

Die alten Riesling-Reben profitieren von dem hohen Schieferanteil im Lehmboden. Das Zusammenspiel von Devonschiefer, Kiesel und Quarzit verleiht den Trauben eine interessante Mineralik. Wenn Abends die Sonne untergeht oder mal hinter den Wolken verschwindet, gibt der Boden die zuvor gespeicherte Wärme wieder ab, so dass im Weinberg ein ausgezeichnetes Microklima entsteht. Das Trollbachtal zählt zu den trockensten und wärmsten Gebieten Deutschlands. Der wenige Niederschlag fällt meistens im Frühjahr und im Herbst, und auch nach starkem Regen ist der wasserdurchlässige Boden oft nach wenigen Tagen wieder völlig ausgetrocknet.

Aroma und Geschmack der Weine

Dass in den steilen Dorsheimer Spitzenlagen Rieslinge von Weltrum gedeihen, ist wohl kein Geheimnis. Der Devonschiefer im Pittermännchen ist verantwortlich für eine feine, rassige Aromatik im Wein. Seine hohe Substanz erhält der Riesling hier durch die niedrigen Erträge der alten Reben. Durch die schonende Weiterverarbeitung der reifen Trauben wird die ursprüngliche Aromenvielfalt und Vielschichtigkeit bewahrt. Der anmutige Duft nach Zitrus, Pfirsich und gelben Blüten weckt hohe Erwartungen an den Geschmack. Aber auch dieser hält was er verspricht, eine pikant herbe Würze, Salz und Pfirsichkompott und etwas Grapefruit schmeckt man, bevor die sich entwickelnde, fordernde Mineralik in einen sehr guten, langen Abgang mit herbwürzigem salzigem Nachhall übergeht.

Hersteller und Weingüter