Nerello Mascalese - der elgante Vulkanwein Siziliens
Nerello Mascalese ist eine autochthone rote Rebsorte, die fast ausschließlich auf der italienischen Insel Sizilien vorkommt und dort vor allem in der Region um den Ätna, Europas höchsten aktiven Vulkan, heimisch ist. Benannt nach dem kleinen Ort Mascali am Osthang des Vulkans, ist sie die Leitsorte für Etna DOC und gehört zu den faszinierendsten Rebsorten Italiens. Neben dem Etna findet man kleinere Pflanzungen auch in Nordostsizilien und in IGT-Gebieten wie Terre Siciliane, teilweise auch auf den Liparischen Inseln.
Was Nerello Mascalese so besonders macht, ist die Kombination aus Kraft und Eleganz, wie sie in dieser Form sonst selten bei süditalienischen Rotweinen zu finden ist. Die Rebe reift spät, liebt Höhenlagen und gedeiht am besten auf den mineralisch-vulkanischen Böden des Ätna, in bis zu 1.000 Metern Höhe. Dort profitiert sie von der intensiven Sonneneinstrahlung, der kühlen Höhenluft und enormen Tag-Nacht-Temperaturunterschieden – ideale Voraussetzungen für langsame, aromatische Reife.
Geschmacksprofil des Nerello Mascalese
Im Glas zeigt Nerello Mascalese oft ein helles Rubinrot, das an Pinot Noir erinnert. Die Nase ist geprägt von roten Beeren, Sauerkirschen, Granatapfel, Kräutern, Teer und einer feinen rauchigen Mineralität – ein Spiegelbild des Vulkans, auf dem sie wächst. Am Gaumen wirken die Weine frisch, mit hoher Säure, präziser Struktur, feinkörnigen Tanninen und einer fast salzigen Tiefe. Sie sind niemals üppig oder überladen, sondern schlank, straff und vielschichtig. Gute Beispiele haben ein exzellentes Alterungspotenzial und entwickeln mit der Zeit Noten von Erde, Eisen, Trüffel und Gewürzen.
Essen & Wein
Kulinarisch ist Nerello Mascalese ein außergewöhnlich vielseitiger Speisenbegleiter. Durch seine Frische, die feinen Gerbstoffe und die moderate Alkoholstruktur passt er hervorragend zu Wildgeflügel, Lamm mit Kräutern, Pilzgerichten, gegrilltem Thunfisch oder mittelreifem Pecorino-Käse. Auch Risotto mit Steinpilzen oder geschmortes Gemüse harmonieren sehr gut. Die Kombination aus Frucht und Würze erlaubt es, sowohl mediterrane als auch alpine Gerichte zu begleiten.
Serviert werden sollten Nerello-Mascalese-Weine leicht gekühlt bei etwa 16–18 °C, in einem mittelgroßen Burgunderglas, damit sich die feinen Aromen optimal entfalten können. Junge Weine können auch karaffiert werden, um die Tannine zu mildern. Bei gereiften Exemplaren sollte man Vorsicht walten lassen – hier empfiehlt sich eine vorsichtige Dekantation, um das Bukett nicht zu verlieren.
Insgesamt ist Nerello Mascalese eine Rebsorte für Weinliebhaber, die das Spiel aus Herkunft, Mineralität und Eleganz schätzen – ein echtes Aushängeschild des sizilianischen Qualitätsweinbaus. Bekannte Weingüter sind z.B. Cusumano und Alta Mora
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Etna Rosso DOC
Alta Mora
“✓ Rotwein vom Fuße des Etna
✓ einzigartiges Terroir
✓ langes Barriquelager
” -
Lemberger trocken 1 l
Graf Neipperg
“✓ typischer Rotwein aus Württemberg
✓ Lagerung im großen Holzfass
✓ Schöner Trinkwein auch zum Essen
”
Farbe und Geschmack des Lemberger
Der Wein Lemberger weist je nach Reife und Erntemenge eine hellrote bis leuchtend rubinrote Farbe auf. Das Bukett ist feinfruchtig und erinnert an Aromen von Sauerkirschen und roten Beeren, wobei letztere bei zunehmender Reife deutlicher in den Vordergrund treten können. Im Geschmack präsentieren sich die Weine zumeist samtig und fruchtig mit deutlicher Säure und mittlerem, gut eingebundenem Tannin. Der Alkoholgehalt ist mittel, bei guter Reife des Leseguts auch hoch. Der Lemberger ist schon jung gut trinkbar, gewinnt aber mit einem guten Säure- und Tanningerüst über die Jahre hinweg merklich an Trinkgenuss. Die Lagerfähigkeit der Rotweine ist als mittel einzustufen, wobei auch hier wieder die Qualität des Ausgangsmaterials von entscheidender Bedeutung ist. Alles in allem ist der Lemberger ein unkomplizierter Tischwein, der zu vielen Gerichten getrunken werden kann. Zudem erfreut er sich großer Beliebtheit als Verschnittpartner mit hochwertigen Sorten wie Cabernet Sauvignon, Trollinger, Merlot und Pinot Noir.
Folgende Snonyme sind bekannt: Blaufränkisch, Blauer Lemberger, Blanc doux, Fernon, Franconien bleu, Franconien noir, Noir de Franconie, Franconia nero, Cerne Skalicke, Cerne Starosvetske, Cerny Muskatel, Chirokolistny, Cierny Zierfandler, Neskorak, Neskore Cierne, Karmazin, Kékfrankos, Nagyburgundi, Modra Frankinja, Frankovka, Moravka, Frankovka Modra, Frankonia.










