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Standard-Kategorie - Spätburgunder

Spätburgunder

Hauptanbaugebiet für den Spätburgunder Rotwein in Deutschland ist allen voran Baden, gefolgt von der Pfalz, der Ahr, Rheinhessen und Württemberg. Wer vom Spätburgunder aus Baden spricht, spricht von so bekannten Namen wie. z.B. dem Weingut Dr. Heger oder dem Weingut Salwey. Die Spätburgunder Rotweine kommen direkt vom Kaiserstuhl. Aber auch außerhalb des Kaiserstuhl hat Baden einige Top Winzer zu verzeichnen. Man denke hier an so Namen wie z.B. dem Weingut Bernhard Huber aus Malterdingen, dem Weingut Ziereisen oder dem Weingut Duijn. Hier werden die Rotweine teils sogar in Barriquefässern ausgebaut, um ihnen einen möglichst intensiven Geschmack zu geben. Auch der Spätburgunder aus der Pfalz gewinnt regelmäßig bei nationalen Vergleichen. Bekannte Namen wie z.B. das Weingut Knipser , das Weingut Philipp Kuhn oder das Weingut Rings kommen von der nördlichen Mittelhaardt, bzw. Laumersheim. Aber auch von der südlichen Weinstraße gibt es Top Betriebe wie z.B. das Weingut Friedrich Becker.  Dabei gibt es Gebiete, die man auf dem ersten Blick gar nicht so auf der Spätburgunderkarte hat. So z.B. Franken. Spätburgunder aus Franken würde man nicht gleich als Top Rotweine aus Deutschland bezeichnen. Doch so Weingüter wie z.B. das Weingut Rudolf Fürst gehören zu den besten im Lande. Das Weinanbaugebiet das vielleicht am meisten überrascht ist die Mosel. Das Weingut Markus Molitor gewann mit seinen Pinot Noir schon einige renommierte Rotweinpreise.

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Weingut Tesch Spätburgunder Liter trocken

Tesch Weingut

2014 Spätburgunder Liter trocken

6,49 €
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Weingut Hofmann Fritz Müller Rose Perlwein

Weingut Hofmann

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Weingut Ziereisen Schmätterling Rose trocken

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2013 Federstahl Cuveé Rot

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Weingut Ziereisen Schmätterling Rose trocken

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2015 Schmätterling Rose trocken

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Villa Sandi - Roseum Rosato I.G.T.

Villa Sandi

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Weingut Knipser Johannishof Rotwein trocken

Knipser Weingut

2012 Johannishof Rotwein trocken

Sonderpreis: 7,50 €

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Weingut Salwey Spätburgunder Konrad Salwey trocken

Salwey

2012 Spätburgunder Konrad Salwey trocken

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Weingut Rudolf May Cuvee rot

Rudolf May

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8,00 €
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Weingut Dr. Bürklin Wolf Villa Bürklin Cuvee rot

Weingut Bürklin Wolf

2014 Villa Bürklin rot

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Weingut Dr. Bürklin Villa Bürklin Cuvee Rose

Weingut Bürklin Wolf

2015 Villa Bürklin Rose

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Weingut Markus Schneider Rose Saigner trocken

Markus Schneider

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Winzerhof Stahl Blendwerk

Stahl Winzerhof

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Weingut Tesch Rose trocken

Tesch Weingut

2015 Rose trocken

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Kurze Geschichte des Spätburgunder

Der Spätburgunder auch Pinot Noir (Frankreich), Pinot Nero (Italien) oder Blau- oder Schwarzburgunder, ist eine qualitätsvolle Rotwein Rebe, die als klassische Rebe der kühleren Weinbaugebiete gilt, so im Burgund, aber auch in vielen deutschen Weinbaugebieten. Der französische Name "Pinot" leitet sich wohl ab von "pin", d. h. Fichtenzapfen und hängt mit der Form der Rebe zusammen. Neben der Bedeutung als Edelrebe der Rotweine stellt er auch eine wichtige Grundlage für die Champagnerproduktion dar. Schon bei den Römern findet sich mit der Columella eine Rebe, die zu den Spätburgundern gerechnet werden kann. Nach Deutschland kam der Spätburgunder Wein als "Clävner" durch Kaiser Karl III. Weitere Weine die zur Pinot Familie gehören ist z.B. der Frühburgunder, der Pinot Meunier ( Schwarzriesling), oder dann die weißen Verwandten wie Pinot Gris oder Pinot Blanc. Bis in die achtziger Jahre war die Rebsorte Spätburgunder aus dem Rheingau bekannt. Vor allem die Assmmannshäuser  Lagen im Herzen des Rheingau bringen wunderbar langlebige Spätburgunder zu Tage. Daneben waren es vor allem die Spätburgunder an der Ahr, die zur Verbreitung des Rotweins in ganz Deutschland beigesteuert haben. Vor allem die Winzer in Baden wie z.b. das Weingut Salwey und der Pfalz haben den Rotwein neu für sich entdeckt und bringen heute wunderbar vielschichtige und langlebige Spätburgunder hervor.

Spätburgunder - Der Anbau

Die Pinot Noir Rebe treibt recht früh aus und ist deshalb anfällig für Frühjahrsfröste. Überhaupt gehört der Spätburgunder zu den schwierigeren Rotweinsorten. Er verträgt keine größeren Klimaschwankungen, die Trauben sind sehr dünnhäutig und sollten deshalb sehr feinfühlig bearbeitet werden, um den Saft nicht zu früh freizusetzen. Winzer haben es deshalb sehr schwer mit diesem Wein. Am besten geeignet sind Südlagen mit kalkhaltigen Böden, welche die Sonnenwärme gut speichern können. Außerdem ist die Rebe anfällig für verschiedene Schädlinge. Die Rebsorte Spätburgunder braucht sehr lange für seine Reife und ist dadurch anfälliger für schädliche Umwelteinflüsse wie z.B. Fäulnis oder Pilzerkrankungen. Die Trauben des Spätburgunder benötigen deshalb mehr Pflege und Aufmerksamkeit als andere Rebsorten. Die Arbeit im Weinberg auf die jeweilige Umweltsituation feiner abgestimmt sein und der Winzer muss stets aufmerksam bleiben um einen optimalen Rotwein zu bekommen. Daneben neigt gerade die Rebe des Spätburgunders zu Mutationen. Zu den bekanntesten Rebsorten, die aus Mutationen entstanden sind, gehören Frühburgunder, Schwarzriesling, Weißburgunder und Grauburgunder.

Geschmack des Spätburgunder Rotwein

Besonders die Spitzen Pinot Noir Weine aus dem Burgund können ein hohes Alter erreichen und entwickeln dann vielschichtige Aromen. Hochwertiger Rotwein bzw. Spätburgunder besticht durch seine vollmundige, sinnliche Art, der oft auch mit Elementen wie Kräutern und Rosen glänzt. Spätburgunder Wein zeugt geschmacklich von einer Fruchtmischung aus Kirschen, Erdbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Zudem enthalten reifere Burgunder eine Note von erdigen Tönen. Der Spätburgunder ist damit eine der vielseitigsten Reben mit einem großen Verbreitungsgebiet weltweit und vielfältig in Geschmack bei hoher Qualität. Wegen seiner etwas helleren Farbe wird der Pinot Noir immer wieder unterschätzt. Dabei steht die Anzahl der Farbpigmente nicht mit seiner Aromenvielfalt und Vielschichtigkeit im direkten Zusammenhang. Die Pigmentierung eines Rotweines geben nämlich nicht automatisch Aufschluß über die Qualität des Weines.

Pinot Noir in Frankreich

Pinot Noir Weine findet man Frankreich vor allem im Burgund. Da der Pinot Noir "anfällig" für Mutationen ist, hat man allein im Burgund über 50 Variationen, sogenannte Klone, des Spätburgunder gezählt. Der Pinot Noir ist hier neben dem Gamay die beliebteste Rotweinsorte. Auch weiße Mutationen wie der Pinot gris oder der Pinot blanc sind heute weltweit bekannt. So schätzen  auch die Winzer im Burgund die Eigenschaft des Pinot Noir das Terroir wieder zu spiegeln. So ergeben die höchst unterschiedlichen Böden und Miktroklimen in den verschiedenen Regionen des Burgund höchst unterschiedliche Weine. Da der Pinot Noir im Burgunder ein lange Tradition hat, kommen von hier die vielleicht teueresten und ältesten Pinor Noir Wein. Aber auch in der Champagne ist die Rebsorte Spätburgunder weit verbreitet. Dort ist er eines der drei Rebsorten aus denen der Champagner gemacht werden dar ( Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay). Auch hier schätzen die Winzer den Spätburgunder Rotwein wegen seiner Komplexität, Aromen und Langlebigkeit. Auch an der Loire kommt der Spätburgunder vor, spielt hier aber eine eher untergeordnete Rolle.

 

Hersteller & Weingüter