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Kalabrien - italiens südlichstes Anbaugebiet auf dem Festland

Kalabrien, das den südlichsten Teil des italienischen Festlands bildet und die "Stiefelspitze" Italiens darstellt, ist eines der weniger bekannten, aber traditionsreichsten Weinanbaugebiete des Landes. Das Gebiet umfasst rund 10.000 Hektar Rebfläche, wobei ein Großteil der Weinproduktion in kleinen bis mittelgroßen Betrieben erfolgt. Der Weinanbau konzentriert sich hauptsächlich auf die Provinzen Cosenza, Crotone, Catanzaro, Vibo Valentia und Reggio Calabria, wobei insbesondere das Gebiet um Cirò Marina als Zentrum hochwertiger Weine gilt.

Klima & Böden

Das Klima Kalabriens ist geprägt von mediterranen Einflüssen. Heiße, trockene Sommer und milde, regenreiche Winter schaffen ideale Bedingungen für den Weinbau. Die Nähe sowohl zum Tyrrhenischen als auch zum Ionischen Meer sorgt für eine gewisse maritime Ausgleichswirkung, die extreme Hitzespitzen mildert und den Reifeverlauf der Trauben gleichmäßig gestaltet. In den höher gelegenen Gebieten des Landesinneren herrschen dagegen kontinentale Bedingungen mit stärkeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht – ein Faktor, der besonders der Aromenausbildung in Weißweinen zugutekommt.

Die Böden Kalabriens sind ebenso vielfältig wie seine Landschaft. In den Küstenregionen dominieren lehmige und kalkhaltige Substrate, die gut Wasser speichern können und für kräftige, strukturreiche Rotweine sorgen. In den höher gelegenen Zonen des Landesinneren finden sich vermehrt Granit-, Schiefer- und sandige Böden, die den Weinen eine mineralische Finesse verleihen. Insbesondere in der DOC-Region Cirò findet man eisenhaltige Tonböden, die den Reben Tiefe und Charakter mitgeben.

Rebsorten

Kalabrien ist fest in autochthonen Rebsorten verwurzelt. Die wohl bekannteste rote Sorte der Region ist Gaglioppo – eine alte, tanninreiche Traube, die kräftige, lagerfähige Rotweine mit würzigen und fruchtigen Noten hervorbringt. Daneben finden sich Magliocco, Greco Nero und Nerello Mascalese. Im Bereich der Weißweine sind vor allem Greco Bianco, Malvasia Bianca und Pecorello zu nennen, die frische, florale und teilweise auch leicht salzige Weine ergeben. Die Region legt zunehmend Wert auf biodynamischen und naturnahen Anbau, was die Weine in ihrer Eigenständigkeit unterstreicht.

Berühmte Weine und Winzer

Das Aushängeschild Kalabriens ist der Cirò DOC, der meist als Rotwein aus Gaglioppo gekeltert wird und durch seine Tiefe, Würze und ausgeprägte Tanninstruktur besticht. Aber auch der weiße Cirò, häufig aus Greco Bianco, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Bedeutende Winzer wie Librandi, Ippolito 1845 oder Statti haben sich überregional einen Namen gemacht und tragen wesentlich zur qualitativen Renaissance des kalabrischen Weinbaus bei. Besonders Librandi gilt als Pionier, der es geschafft hat, traditionelle Sorten mit moderner Önologie zu verbinden und Kalabrien auf internationale Karten zu bringen.

Kulinarische Kombinationen

Die Weine Kalabriens sind hervorragend auf die regionale Küche abgestimmt, die würzig, kräftig und von bäuerlichen Traditionen geprägt ist. Ein Cirò Rosso passt ausgezeichnet zu Lammbraten, Wildgerichten oder gereiftem Pecorino. Weißweine aus Greco Bianco harmonieren wunderbar mit Meeresfrüchten, frittierten Sardellen oder Pasta mit Bottarga. Die pikante ’Nduja – eine scharfe Streichwurst – wird von den fruchtbetonten, tanninreichen Rotweinen gut abgefedert. Auch zu mediterranen Antipasti, Auberginengerichten und Pizza mit kräftigem Belag sind die Weine aus Kalabrien perfekte Begleiter.

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Die Weinregion Graubünden zählt zu den kleinsten Weinanbaugebieten der Schweiz. Doch zu unterschätzen sind die Bündner Rebberge auf keinen Fall. Begünstigt durch das milde Klima, der kalkhaltige Schieferboden und die Vielfalt der Rebsorten werden hier jedes Jahr hervorragende Pinot Noir und Chardonnay vinifiziert. Die Kirche förderte in dieser Gegend massiv der Weinanbau. Im Jahre 765 vermachte der damalige Bischof Tello von Chur dem Koster Disentis einen Rebberg bei Ilanz. Rund 900 Jahre lang wurde im Bündner Oberland Weisswein angebaut, bis junge Söldner, die ihren Dienst in Burgund geleistet haben, im Jahr 1630, Blauburgunder Reben anbauten. Auch heute ist der Blauburgunder bzw. Pinot Noir die Hauptanbausorte in der Region.

Die Bündner Herrschaft: Das Herz des Pinot Noir

Das pulsierende Zentrum des Bündner Weinbaus ist die Bündner Herrschaft. Hier, in den vier malerischen Weindörfern Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans, regiert ein unangefochtener König: der Pinot Noir Graubünden. Fast 80% der Rebfläche sind diesem anspruchsvollen Blauburgunder gewidmet, der hier auf kalkreichen Schieferböden eine Eleganz, Tiefe und Finesse erreicht, die ihresgleichen sucht. Die Winzer der Region haben sich mit Leidenschaft und Präzision dieser einen Rebsorte verschrieben und erzeugen Weine von internationalem Format, die das einzigartige Terroir widerspiegeln.

Das Geheimnis der Alpen: Föhnwind und Heidis Heimat

Was macht den Wein aus dieser Region so besonders? Ein entscheidendes Geheimnis ist der alpine Föhnwind. Dieser warme, trockene Fallwind, von den Einheimischen liebevoll "Traubenkocher" genannt, sorgt für einen langen, goldenen Herbst. Er trocknet die Trauben nach Regenfällen schnell ab, schützt sie so vor Krankheiten und lässt sie perfekt ausreifen. Dieser natürliche Vorteil, kombiniert mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, verleiht den Weinen ihre beeindruckende Aromatik und Struktur.

Die Region ist nicht nur für Weinliebhaber ein Sehnsuchtsort. Im Weindorf Maienfeld wurde die weltberühmte Geschichte von Heidi geschrieben, was der Landschaft eine fast magische Aura verleiht. Neben dem allgegenwärtigen Pinot Noir verbirgt sich hier auch eine fast vergessene Rarität: der Completer Wein. Diese kraftvolle, autochthone Weißweinsorte ist eine echte Entdeckung für abenteuerlustige Genießer und rundet das Profil einer Weinregion ab, die das Besondere kultiviert

Hersteller und Weingüter