Gelber Orleans
Wie der Name schon vermuten lässt, stammt die weiße Rebsorte ursprünglich aus Frankreich. Als erstes wurde der Gelbe Orelans im Rheingau angepflanzt. Der Gelbe Orelans ist eine sehr anspruchsvolle Rebe. Nicht umsonst findet man den Gelben Orelans in Spitzenlagen im Rheingau, Rheinhessen in der Pfalz und in Baden. Den ersten Nachweis für den Anbau der Rebe in Deutschland findet man bereits im 12 Jahrhundert. Dennoch setzte sich die weiße Rebsorte nicht durch und wurde vielerorts vom Riesling ersetzt. Der Geschmack des Gelben Orleans ist relativ neutral und eher säurebetont. Er bringt leichte und unkomplizierte Weine in Deutschland hervor. So wie auch z.B. im Weingut Knipser.

Um das Prädikat Trockenbeerenauslese zu erhalten ist ein Mostgewicht von mindestens 150 °Oechsle erforderlich.
Wie schmeckt eine Trockenbeerenauslese ?
Die Farbe einer Trockenbeerenauslese ist häufig golden bis orangefarbig, man könnte auch sagen bernsteinfarben. Es sind Weine mit einem vollmundigen, intensiven Geschmack und einem hohen Anteil an unvergorenem traubeneigenen Zucker und brillanter Säure.
Wie lange ist eine Trockenbeerenauslese haltbar ?
Obwohl der Alkoholanteil meist nur 5 – 8 % Alkohol beträgt, liegt die Haltbarkeit bei bis zu 100 Jahren und höher. So ist vollkommen klar, warum für eine Trockenbeerenauslese außerordentlich hohe Preise bezahlt werden, die allerdings auch nötig sind, angesichts des hohen Arbeitsaufwands, der mit den vielen Lesedurchgängen im Weinberg verbunden ist. Außerdem trägt der Winzer immer das Risiko, dass alle Trauben durch Regen oder Graufäule unbrauchbar werden. Da das Vergären des sehr süßen Mosts auch hohe Anforderungen an den Winzer stellt, kann letztendlich nachvollzogen werden, warum es sich hier um ein so kostbares Elixier handelt. Besonders bekannt sind auch Trockenbeerenauslesen von der Mosel.









