Cortese
Die Rebsorte Cortese ist eine bemerkenswerte Traubensorte, die in Italien heimisch ist. Sie erlangte vor allem in der Region Piemont große Bekanntheit und wird oft mit dem berühmten Weißwein Gavi in Verbindung gebracht. Hier sind einige wichtige Informationen über die Cortese-Traube:
Herkunft und Geschichte
Die Cortese-Traube hat eine lange Geschichte und ihre Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich stammt sie aus der Region Piemont in Norditalien, wo sie bis heute in Hülle und Fülle angebaut wird. In dieser Region ist die Cortese-Traube die Hauptkomponente des Gavi-Weins, einem der bekanntesten italienischen Weißweine.
Weinprofile
Die Cortese-Traube zeichnet sich durch ihre einzigartigen organoleptischen Eigenschaften aus. Die Weine, die aus dieser Traube hergestellt werden, sind in der Regel von heller Farbe und haben einen frischen, lebendigen Charakter. Sie weisen oft Aromen von grünen Äpfeln, Zitrusfrüchten und Blumen auf. Die Säurestruktur ist gut ausbalanciert, was zu einem erfrischenden Trinkerlebnis führt.
Anbaugebiete
Obwohl die Cortese-Traube hauptsächlich mit der Region Piemont in Verbindung gebracht wird, wird sie auch in anderen Teilen Italiens angebaut. Die besten Beispiele stammen jedoch immer noch aus den Weinbergen rund um die Stadt Gavi in Piemont. Die kalkhaltigen Böden und das milde Klima dieser Region bieten ideale Bedingungen für den Anbau von Cortese-Trauben. Bekannte Winzer sind z. B. Pio Cesare und Vine Colte
Gavi-Wein
Der Gavi-Wein, der aus der Cortese-Traube hergestellt wird, ist zweifellos der berühmteste Wein, der aus dieser Sorte produziert wird. Dieser Weißwein ist für seinen frischen Geschmack, seine Mineralität und seine Eleganz bekannt. Er passt hervorragend zu Meeresfrüchten, leichten Pastagerichten und frischen Salaten.
Zukunftsaussichten
Die Cortese-Traube und der Gavi-Wein gewinnen weltweit an Beliebtheit, da immer mehr Weinliebhaber die Qualitäten dieser Traubensorte zu schätzen wissen. In den letzten Jahren haben Winzer,begonnen, die Cortese-Traube auch außerhalb Italiens anzubauen, was zu interessanten Variationen des Gavi-Weins geführt hat.
Insgesamt ist die Cortese-Traube eine faszinierende Rebsorte mit einer reichen Geschichte und einem unverwechselbaren Geschmacksprofil. Ihr Einfluss auf die Welt des Weins ist unbestreitbar, und es wird spannend sein zu beobachten, wie sich ihr Ansehen in den kommenden Jahren weiterentwickelt.
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Cortese Madonna della Villa DOC
Gaggino
“ Ein frischer, knackiger Cortese aus dem Alto Monferrato. Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und weißen Blüten. Frischer Säure, mineralischer Charakter und ein feiner Mandel-Abgang. Die perfekte, preiswerte Alternative zu Gavi. ” -
Gavi DOC
Pio Cesare
“Gavi DOC - würziges, frisches und klares Bouquet, salzige Anklänge, erinnert an reife Früchte, tiefgründiger komplexer Geschmack, Weisswein mit Alterungspotential
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NV Gaggino 6er Probierpaket
Gaggino
“- 3 Flaschen Convivio Ovada DOCG
- 1 Flasche Barbera Madonna della Villa DOC
- 1 Flasche Dolectto Madonna della Villa DOC
- 1 Flasche Cortese Madonna della Villa DOC
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Francelina Vinho Tinto
Markus Schneider
“Francelina Vinho Tinto - der zweite Wein von und mit Dirk Niepoort. Kräftiger Rotwein mit viel Kraft und Potential
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Gavi di Gavi Masseria dei Carmelitani DOCG
Vite Colte
“ Lebendige, großzügige Aromen von reifen Früchten und Blumen. Weich strukturiert und anmutig, ausgewogen und ausgeprägt fruchtig-florale Komplexität. Gute Säure und ein trockener Abgang. ”
Tempranillo ist die bedeutendste Rotwein Traube Spaniens. Wie der Name schon andeutet (aus dem spanischen „temprano“ bedeutet so viel wie „früh“) ist die Traube frühreifend – ganz im Gegensatz zur Garnacha, einer weiteren sehr wichtigen Traube spanischer Weine, die vor allem im Gebiet der Rioja gerne gemeinsam in Cuvees verwendet werden.
Ursprünge des Tempranillos
Die Ursprünge des Tempranillo liegen noch ein wenig im Dunkeln. Doch gibt es Erkenntnisse, dass er familiäre Bande mit dem Pinot Noir in sich trägt. Geschmacklich lassen sich tatsächlich auch Anhaltspunkte für den historischen Befund finden, dass Zisterziensermönche nach der Befreiung Spaniens von den Mauren die Rebsorte aus dem Burgund nach Spanien eingeführt haben.
Anbaugebiete des Tempranillo
Der Tempranillo nimmt den zweiten Platz unter den Rebsorten mit der meisten Anbaufläche in Spanien ein. Bekannte Anbaugebiete sind unter anderem La Rioja, Ribera del Duero oder auch Navarra, wo er gelegentlich mit Cabernet Sauvignon oder auch Merlot verschnitten wird. International erfreuen sich der Tempranillo Wein weiterhin großer Beliebtheit. Umso erstaunlicher, dass die Trauben nur in Spanien und unter dem Namen „Tinto Roriz“ in Portugal angebaut werden – zumindest in nennenswertem Ausmaß. Versuchsweise gibt es sogar in Deutschland einige wenige Hektar – die Klimaentwicklung der nächsten Jahre wird zeigen, ob sich die Sorte nicht nur als Wein, sondern auch noch als Rebe zum Exportschlager entwickeln wird.


















