Malvasia
Weißweinsorte, die man vornehmlich in Italien und Spanien findet. Man kennt den Malvasia hauptsächlich als süßen Dessertwein. Der Name Malvasia leitet sich von einem alten griechischen Hafen Monemvasia ab, der im Mittelalter ein beliebter Umschlagplatz für diesen süßen Dessertwein war. In Frankreich kennt man den Wein als Malvoisie, in Deutschland und Österreich als Malvasier. In Spanien ist der bekannteste Malvasia der Madeira. In Italien ist der leckere Wein im Friaul zu finden. Dort wird der Weißwein aus Italien dann trocken ausgebaut. Sucht man ihn in der süßlichen Variante, findet man ihn als Passito wieder, vor allem in Süditalien wie z.B. Apulien. Neben der weißen Variante findet man auch den Malvasia Nera. Die rote Variante wird im Süden Italiens vor allem als Cuvéevariante genutzt, da die Rebsorte sehr farbintensiv und fruchtbetont ist.
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I Muri Bianco
Vigneti del Salento
“Malvasia & Chardonnay, erinnert an reifes gelbes Obst, frischer angenehmer Wein, schönes Gleichgewicht, langes Finale
”
Bislang belegt der Cabernet Dorsa nur 0,2% der gesamtdeutschen Weinbaufläche. Dennoch handelt es sich beim Cabernet Dorsa um einen spannenden neuen Wein. Er erzielt recht hohe Mostgewichte und ist für den Ausbau in kleinen Barrique-Fässern prädestiniert. So sind es aktuell vor allem Weingüter aus Baden, Württemberg und der Pfalz, die sich dieser neuen Rebsorte angenommen haben und sie reinsortig ausbauen oder als Bestandteil von Cuvées verschiedener Weine verwenden.
Das knackige Säuregerüst, milde aber dennoch spürbare Gerbstoffe und eine vielschichtige Fruchtintensität gehen beim Cabernet Dorsa eine glückliche Verbindung ein und lassen einen respektablen deutschen Rotwein entstehen, der auch als Begleiter zu verschiedenen Speisen ein wahres Multitalent ist.
Ob der Cabernet Dorsa hierzulande als Wein eine tragfähige Zukunft hat, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen. Die notwendige Statur besitzt er ohne Frage, und er verfügt über ein attraktiv ausgeglichenes und intensives Frucht- und Aromaspektrum, ohne dabei allzu hohe Ansprüche an den Konsumenten zu stellen. Dennoch haftet ihm, ebenso wie zahlreichen weiteren Neuzüchtungen ein deutlicher Makel an. Denn als er in den frühen 1970er Jahren das Licht der Weinwelt erblickte, waren die klimatischen Bedingungen für den Rotweinanbau in Deutschland weit weniger positiv als sie es heute sind. Und für diese damaligen Bedingungen wurden diese Rebsorten gezüchtet. Dass heute sogar Merlot und Cabernet Sauvignon in Deutschland hervorragende Weine ergeben, dass der Spätburgunder, Lemberger und Sankt Laurent als „alt-eingesessene“ Rebsorten inzwischen internationales Niveau erreichen, macht eine Rebe wie den Cabernet Dorsa fast überflüssig. Aber vielleicht gelingt es ihm und seinen Winzern, in den nächsten Jahren, seine Eigenständigkeit herauszuarbeiten und dem Rotweinspektrum in Deutschland eine wirklich einmalige Facette hinzuzufügen.









