Weinanbaugebiet Burgenland: Österreichs sonniges Herz für Rotwein
Willkommen im Burgenland, dem östlichsten Bundesland Österreichs und einem wahren Paradies für Weinliebhaber. Bekannt als das „Land der Sonne“, profitiert das Weinanbaugebiet Burgenland von einem einzigartigen pannonischen Klima, das die idealen Bedingungen für einige der besten Weine des Landes schafft. Mit seinen tiefgründigen Rotweinen, mineralischen Weißweinen und weltberühmten Süßweinen bietet das Burgenland eine beeindruckende Vielfalt, die jeden Gaumen begeistert. mehr erfahren
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Weisser Schotter
Weingut Strehn
“Eine faszinierende Weißwein-Cuvée aus dem Burgenland, die intellektuellen Anspruch mit hohem Trinkvergnügen verbindet. Opulente Noten von Pfirsich, exotischer Yuzu und frischen Kräutern. Am Gaumen belebend, animierend und mit einem langen, erfrischenden Abgang.
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Zahlen und Fakten: Burgenlands Bedeutung für den Weinbau
Das Burgenland ist eine tragende Säule im österreichischen Weinbau. Mit einer Anbaufläche von rund 11.500 Hektar stellt die Region das zweitgrößte Weinanbaugebiet des Landes dar. Im Jahr 2024 wurden hier beeindruckende 504.000 Hektoliter Wein produziert, was etwa 27 % der gesamten österreichischen Weinmenge entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Bedeutung und das hohe Ansehen, das der Burgenland Wein national und international genießt. Über 2.700 Winzer widmen sich hier mit Leidenschaft und Pioniergeist der Weinherstellung und prägen die dynamische Weinkultur der Region.
Rotweinland mit weißen Perlen: Die Rebsorten des Burgenlands
Wenn es um Rotwein aus Österreich geht, ist das Burgenland die unangefochtene Nummer eins. Mit einem Rotweinanteil von 57 % an der Rebfläche dominiert hier klar die rote Traube – eine Besonderheit in Österreich. An der Spitze stehen die autochthonen Rebsorten Blaufränkisch und Zweigelt, die auf den vielfältigen Böden zu einzigartiger Ausdrucksstärke heranreifen. Der Blaufränkisch, oft als König der burgenländischen Rotweine bezeichnet, bringt strukturierte, mineralische und langlebige Weine hervor, besonders in den DAC-Gebieten Leithaberg, Eisenberg und Mittelburgenland. Der Zweigelt hingegen besticht durch seine saftige Frucht und samtige Textur, vor allem rund um den Neusiedlersee.
Doch auch die Weißweine sind nicht zu unterschätzen. Sorten wie Chardonnay, Weißburgunder und der spritzige Welschriesling finden am Leithaberg mit seinen Kalk- und Schieferböden ideale Bedingungen für komplexe und elegante Weine.
Von der Sonne verwöhnt: Das Erfolgsgeheimnis burgenländischer Weine
Was macht die Weine aus dem Burgenland so besonders? Es ist das Zusammenspiel aus drei Faktoren: dem Klima, dem Terroir und den Menschen. Das heiße, trockene pannonische Klima sorgt für eine perfekte Traubenreife und hohe Zuckergradation. Dies ist die Grundlage für die körperreichen Rotweine und die weltberühmten Süßweine. Insbesondere der Ruster Ausbruch, ein legendärer Süßwein, profitiert vom Mikroklima am Neusiedlersee, wo die herbstliche Luftfeuchtigkeit die Bildung der Edelfäule (Botrytis cinerea) begünstigt.
Die geologische Vielfalt, von den Schotterböden im Seewinkel über die schweren Lehmböden im Mittelburgenland bis hin zum einzigartigen Leithakalk, verleiht den Weinen ihre unverwechselbare Mineralität und Komplexität. Entdecken Sie die Faszination des Weinanbaugebiets Burgenland und lassen Sie sich von der Qualität und Vielfalt seiner Weine überzeugen.









