Ahr

Die Ahr ist mit Ihren knapp 600 ha eines der kleinsten Anbaugebiete in Deutschland. Auf einer Länge von knapp 80 km wird hier überwiegend Rotwein angebaut. Auf über 85 Prozent werden hier rote Rebsorten vinifiziert. 60 % der gesamten Rebstöcke sind mit Spätburgunder besetzt.

Mayschoß, Rech, Dernau oder Walporzheim sind bekannte Weinanbauorte. Damit ist die Ahr das einzige Weinanbaugebiet in Deutschland, dass mehr Rotweine wie Weißweine anbaut. Der Spätburgunder von der Ahr  ist weltbekannt.

Weingüter wie Jean Stodden, Mayer Näkel oder das Weingut Adeneuer etc. sind über die Grenzen hinaus bekannt. Der Weinbau profitiert hier klimatisch vom Ahrtal. Die Weinberge liegen hier überwiegend an den Flußhängen. So bekommen die Reben überdurchschnittlich viel Sonne ab. Auch der Schieferboden wirkt sich hier günstig aus. Er speichert die Wärme des Tages und gibt sie in der Nacht langsam wieder ab. Dennoch sind die Durchschnittstemperaturen niedriger wie z.B. in der Pfalz oder Rheinhessen.

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  1. 2015 Spätburgunder Walporzheimer Gärkammer trocken

    Weingut Adeneuer

    Die Trauben für den Weingut Adeneuer Spätburgunder Walporzheimer Gärkammer kommt aus der kleinsten Weinbergslage Deutschlands. Der Spätburgunder ist eine Rarität die in keinem Weinkeller fehlen sollte. Bitte sofort bestellen und ihren Weinkeller damit bereichern ...

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Trockenbeerenauslese Ideal ist im Herbst feuchtwarmes Wetter für eine Trockenbeerenauslese, damit die Trauben an der Rebe von der Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) befallen werden. Durch diesen Pilz kann dann die sogenannte Edelfäule entstehen. Wenn die Trauben dann solange am Rebstock waren, bis sie eingetrocknet sind und aussehen wie Rosinen, ist der richtige Zeitpunkt zur Lese gekommen. Der Pilzbefall lässt die Haut der Trauben durchlässig werden, so dass sie austrocknen können, somit wird der Zucker auf natürliche Weise stark konzentriert. Normalerweise werden in Deutschland die Beeren händisch aussortiert, aber besonders günstige Bedingungen wie beispielsweise starker Botrytisbefall, lange Reifezeit und ideales feucht-warmes Herbstwetter können das namensgebende Auslesen oder Ausbrechen der Beeren unnötig machen. So entstand die Bezeichnung „Ausbruch“ für Trockenbeerenauslese.

Um das Prädikat Trockenbeerenauslese zu erhalten ist ein Mostgewicht von mindestens 150 °Oechsle erforderlich.

Wie schmeckt eine Trockenbeerenauslese ?

Die Farbe einer Trockenbeerenauslese ist häufig golden bis orangefarbig, man könnte auch sagen bernsteinfarben. Es sind Weine mit einem vollmundigen, intensiven Geschmack und einem hohen Anteil an unvergorenem traubeneigenen Zucker und brillanter Säure.

Wie lange ist eine Trockenbeerenauslese haltbar ?

Obwohl der Alkoholanteil meist nur 5 – 8 % Alkohol beträgt, liegt die Haltbarkeit bei bis zu 100 Jahren und höher. So ist vollkommen klar, warum für eine Trockenbeerenauslese außerordentlich hohe Preise bezahlt werden, die allerdings auch nötig sind, angesichts des hohen Arbeitsaufwands, der mit den vielen Lesedurchgängen im Weinberg verbunden ist. Außerdem trägt der Winzer immer das Risiko, dass alle Trauben durch Regen oder Graufäule unbrauchbar werden. Da das Vergären des sehr süßen Mosts auch hohe Anforderungen an den Winzer stellt, kann letztendlich nachvollzogen werden, warum es sich hier um ein so kostbares Elixier handelt. Besonders bekannt sind auch Trockenbeerenauslesen von der Mosel.

Hersteller und Weingüter