Der Weinjahrgang 2018

Finden Sie hier die besten Weine des Weinjahrgangs 2018 . Die deutschen Weine sind auch dieses Jahr sehr gut gelungen. Dazu kommt noch ein mengenmäßig zufriededenes Jahr für die deutschen Winzer. Der einzige Wehrmutstropfen waren die teilsweise langen Trockenperioden im Weinjahr 2018. Vor allem in Flachlagen konnte es dadurch zu Ernteausfällen kommen. In allen Lagen, in denen die Reben genug Wasser hatten kam es zu sehr guten Erträgen. Sowohl quantitiv als auch qualitätiv konnten sich die Winzer über den Weinjahrgang 2018 freuen. Die voraussichtlichen Mengen liegen deutlich über dem des letzten Jahres. Vor allem der trockene und relativ warme Herbst sorgten für Top Qualitäten und Weintrauben mit hohen Öchslegraden. So wird es in einigen Weingegenden wie z.B. Mosel oder Saar eine ausreichende Menge an  sehr guten edelsüßen Weinen geben. Auch die deutschen Rotweine hatten im Weinjahr 2018 genügend Zeit und Sonne um sich sehr gut zu entwickeln. Die Säuregrade sind gering und die Aromatik wird sehr ausgeprägt sein. Was die Winzer aus dem Weinjahr 2018 machen, wird man aber erst noch sehen. Die Prognosen sehen aber sehr sehr vielversprechend aus. 

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Das natürliche Mostgewicht

Philipp Kuhn bei der Bestimmung des Zuckergehaltes mit Refraktometer Das natürliche Mostgewicht (spezifische Dichte des Mostes) ergibt sich aus dem Extraktgehalt im Verhältnis zu Wasser und flüchtigen Inhaltsstoffen. Das Mostgewicht wird hauptsächlich vom natürlichen Zuckergehalt der Traube bestimmt. Vom Mostgewicht kann man den wahrscheinlichen Alkoholgehalt herleiten. Im Bild sieht man Philipp Kuhn, der gerade die Trauben auspresst und den Saft auf das Refraktometer tropfen lässt. Sieht man durch das Gerät hindurch, kann man den natürlichen Zuckergehalt der Trauben ablesen. Da dieser mit dem Reifegrad der Beeren zusammenhängt, lässt sich davon ein brauchbarer Wertmaßstab ableiten. Da Klima und Bodenbeschaffenheit die natürlichen Wachstumsbedingungen für die Rebe darstellen und die Rebsorten selbst andere Eigenschaften zum Beispiel verschiedene Fähigkeiten zur Zuckerbildung und Reifung aufweisen, ist die Festlegung unterschiedlicher Mindestmostgewichte nach Region und Rebsorte für die einzelnen Qualitäten die logische Folge. Diese Festlegung garantiert dem Verbraucher eine Mindestqualität. Das Ziel unserer Winzer ist immer, ihre Standards deutlich höher zu setzen. Das Mindestmostgewicht für QbA muss je nach Rebsorte und Anbaugebiet zwischen 51 ° bis 72 °Oechsle betragen. So benötigt der klassische Riesling in den Weinbaugebieten Ahr, Mittelrhein und Mosel-Saar-Ruwer nur ein Mostgewicht von 51 ° Oechsle, während der Rote Traminer und der Ruländer im südlichsten Weinbaugebiet Baden 72 °Oechsle benötigen.

Es ist außerdem beim QbA erlaubt, den Wein durch Zucker (nur Fructose und Glucose) vor der Gärung (Chaptalisation) anzureichern. Der Gesamtalkoholgehalt im Wein muß mindestens 9 % betragen und der vorhandene Alkoholgehalt muß bei 7 %liegen, die Differenz ist der Restzuckergehalt, der die Süße im Wein ausmacht. Alle QbA-Weine durchlaufen eine analytische Prüfung, die nach organoleptischen, weinrechtlichen und chemischen Kriterien erfolgt, und erhalten dann eine amtliche Prüfungsnummer, die auf dem Flaschenetikett angegeben wird.

Hersteller und Weingüter
Bassermann Jordan
Friedrich Becker
Il Mio
Knipser
Lukas Krauss
Markus Molitor
Oliver Zeter
Philipp Kuhn
Raumland
Reichsrat von Buhl
Rings
Salwey
Schneider
Selva Capuzza
Tesch
Van Volxem
Wolf Bürklin
Von Winning
Wittmann
Cantine San Marzano
Charles Smith
Dönnhoff
Dr. Heger