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Standard-Kategorie - Rebholz Ökonomierat

Weingut Ökonomierat Rebholz

Weingut Ökonomierat Rebholz Das Weingut Rebholz ist in Siebeldingen in der Pfalz zu Hause. Die Pfalz kann man in zwei große Weinbaugebiete einteilen. Die Mittelhaardt und die Südliche Weinstraße. Siebeldingen liegt im Herzen der Südlichen Weinstraße. Die Südliche Weinstraße geht von Neustadt an der Weinstraße bis nach Siebeldingen, an der Elsässischen Grenze. Wie in der ganzen Pfalz dominiert im Weingut Rebholz der Riesling. Die Philosophie des Weingutes Rebholz Die Weine des Weingutes Ökonomierat Rebholz werden als höchst eigenwillige und eigenständige Typen wahrgenommen und haben es wohl gerade deshalb bei den ausgewiesenen Weinnasen weit gebracht. Der Rebholz-Weg folgt beharrlich der hauseigenen Idee vom «Natur-Wein», dem das Weingut Rebholz sich seit den Tagen des Ökonomierats, in den 40er-Jahren verschrieben hat. Seither und auch künftig wird deshalb hier weder angereichert noch entsäuert, weil beides den Charakter verdirbt. Wir schätzen die Böden als die Grundlage von Qualität so hoch ein, dass herausragende Lagen gesucht und bewirtschaftet werden - im Sinne des biologischen Landbaus. Die Weine sind also als Bioweine zertifiziert.  Hans Jörg Rebholz liest seine Früchte von Hand, dann, wenn die meisten ihre Ernte schon lange eingefahren haben. Das Weingut Rebholz ist seit 1991 Mitglied im VDP - Verband deutscher Prädikatsweingüter.

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Weingut Ökonomierat Rebholz Weissburgunder

Ökonomierat Rebholz

2015 Weisser Burgunder

10,30 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 13,73 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Grauburgunder

Ökonomierat Rebholz

2015 Grauer Burgunder

10,80 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 14,40 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Grauburgunder

Ökonomierat Rebholz

2014 Grauer Burgunder

10,80 €
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Weingut Ökonomierat Rebholz Riesling trocken

Ökonomierat Rebholz

2014 Riesling trocken

10,90 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 14,53 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Riesling trocken

Ökonomierat Rebholz

2015 Riesling trocken

10,90 €
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0.75 l (1 Liter (l) = 14,53 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Riesling Ökonomierat

Ökonomierat Rebholz

2014 Riesling Ökonomierat

11,80 €
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0.75 l (1 Liter (l) = 15,73 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Riesling Ökonomierat

Ökonomierat Rebholz

2015 Riesling Ökonomierat

11,80 €
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0.75 l (1 Liter (l) = 15,73 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Sauvignon Blanc trocken

Ökonomierat Rebholz

2015 Sauvignon Blanc trocken

12,80 €
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0.75 l (1 Liter (l) = 17,07 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Muskateller trocken

Ökonomierat Rebholz

2015 Muskateller trocken

12,90 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 17,20 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Birkweiler Riesling trocken

Ökonomierat Rebholz

2014 Birkweiler Riesling trocken

14,90 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 19,87 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Gewürztraminer trocken

Ökonomierat Rebholz

2014 Gewürztraminer trocken

16,50 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 22,00 €)
Weingut Ökonomierat Rebholz Gewürztraminer vom Lößlehm trocken

Ökonomierat Rebholz

2015 Gewürztraminer trocken

16,50 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 22,00 €)
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Die Idee vom Natur-Wein

Es war der Großvater von Hansjörg Rebholz, der den Typus des heutigen Rebholz Weines "erfand". Im widersprach die damalig Art und Weise, wie die Winzer in der Pfalz den Wein behandelten. Die Böden wurden ausgelaugt und im Keller wurden die Weine eher manipuliert z.B. durch Süßung als dass man den Charakter des Weines herausarbeitete. Um die wahre Natur des Weines herauszuarbeiten, musste alles auf den Prüfstand. Er machte sich an die Erforschung des Klimas in seinen Weinbergen wie. z.B. dem Siebeldinger Im Sonnenschein oder dem Birkweiler Kastanienbusch. (Heute sind die Lagen Große Gewächslagen. Deshalb vinifiziert Hans Jörg Rebholz hier seine besten Rieslinge und Weissburgunder ein Riesling VDP Großes Gewächs aus der Pfalz und einen Weissburgunder VDP Großes Gewächs).  Als nächstes schaute er sich die Weinbergsböden genauer an. Welche verschieden Bodentypen gibt es im Weingut und welche Eigenschaften haben sie. Aus diesen Erkenntnissen entschloss er dann, welche Rebsorte er dann wo pflanzte. Danach bestimmter er den Lesezeitpunkt neu. Hier spielte der Restzuckergehalt eine untergeordnete Rolle. Er probierte die Weißweintrauben und entschloss dann nach dem Reifegrad bzw. dem Geschmack, wann er erntete. Im Keller versuchte er schon damals, mehr wegzulassen als zu manipulieren. Auf dieser Basis arbeitet das Weingut Rebholz in der dritten Generation und gehört heute verdientermaßen zu den Spitzenweingütern in der Pfalz.

Boden und Lagen des Weinlandes

Weingut Rebholz Birkweiler Kastanienbusch Es werden heute 20 Hektar Weinland bewirtschaftet. "Die Natur kommt uns entgegen". Denn das Terroir bietet eine breite Palette herausragender, sehr unterschiedlicher Böden und Lagen. Darunter die VDP Großen Lagen Birkweiler Kastanienbusch oder Siebeldinger Im Sonnenschein. In den Weinbergen spielen die Burgunderfamilie (dort vor allem der Weißburgunder aus der Pfalz) und der Riesling die Hauptrollen (75% der Anbaufläche). Weitere Spezialitäten des Hauses sind vor allem die Weine aus der Pfalz wie Gewürztraminer, Muskateller oder Sauvignon Blanc aus der Pfalz.

Der Birkweiler Kastanienbusch

Der Birkweiler Kastanienbusch liegt direkt neben dem kleinen Ort Birkweiler und ist vielleicht eines der berühmtesten Lagen in der Südpfalz bzw. Südlichen Weinstraße. Vor ca. 200 Jahren standen hier lauter Esskastanienbäume, die in der Pfalz wunderbar gedeihen. Nach Westen in Richtung Pfälzer Wald durch einen Höhenzug vor kalten Winden geschützt, liegt der Kastanienbusch in einem natürlichen Talkessel. Seine Hangneigung reicht von Süd bis Südost. Die Weinberge ziehen bis über 300 m über NN. Da es sich an dieser Stelle um eine der höchsten geologischen Hebungen des Pfälzer Waldes handelt, sind die Bodenverhältnisse sehr verschieden. 

Siebeldinger Im Sonnenschein

Das Weingut Ökonomierat Rebholz ist der alleinige Besitzer der VDP Großes Gewächs Lage "Im Sonnenschein". Die meisten Weinberge entlang des Haardtrandes, dem Übergang von Rheinebene zu Pfälzer Wald, wurden durch den von Süden nach Norden verlaufenden Rheingraben als Osthänge geformt. Im Queichtal, das aus dem Pfälzer Wald ins Rheintal führt, gibt es dagegen auch Südhänge. Die Weinberge liegen 160-225 m über NN und haben 5-20 % Hangneigung. Die Böden in der Lage „Im Sonnenschein” sind sehr unterschiedlich. Die Kalksteine sind marine Sedimente, in denen man immer wieder Versteinerungen von Meeresflora und -fauna findet. Kalkboden ist eine Voraussetzung für alle großen Burgunder der Welt. Die Rieslingreben stehen auf einer Mischung aus Sand und Sandstein aus dem Buntsandstein des Pfälzer Waldes, Kies und Lehm. Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder baut Hans Jörg Rebholz Im Sonnenschein an. 

Ökologischer Weinbau im Weingut Rebholz

Ökonomierat Rebholz Siebeldingen Seit 2005 werden die Weinberge  von Hansjörg Rebholz nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet und ist somit bio-zertifiziert. Auf den Einsatz von Herbiziden, chemisch-synthetischen Fungiziden und Mineraldünger wird im Weingut Rebholz verzichtet, um das natürliche Ökosystem zu bewahren und die Umwelt zu schonen. Mit der Verwendung von pflanzenstärkenden Mitteln werden die Pflanzen auf natürlichem Wege gestärkt und wirken so abhärtend. Für die betriebliche Organisation, bedeutet eine ökologische Bewirtschaftung einen Mehraufwand, der jedoch gerne in Kauf genommen wird, um die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt im Ökosystem Weinberg zu fördern und zu vermehren.

So sagt Hans Jörg Rebholz über den ökologischen Weinbau: "Aus diesen Gründen haben wir ein gutes Gefühl, Ihnen unseren Biowein anbieten zu können. Somit leisten wir einen Beitrag für die Erhaltung unsere Natur. Leicht lösliche chemisch synthetische Dünger und Herbizide sind beim biologischen Anbau verboten. Wie auch auf Pestizide wird hier vollkommen verzichtet." Hier steht die ganzheitliche Betrachtung der Weinberge für Hans Jörg Rebholz im Vordergrund. Der Begriff Nachhaltigkeit im Weinbau spielt eine ganz große Rolle. Der Untergrund der Reben wird begrünt und ausschließlich mit organischem Dünger gearbeitet.  Der Kreislauf  Mensch-Tier-Pflanze wird ganzheitlich betrachtet und alles danach ausgerichtet. Aus dieser Erkenntnis macht das Weingut Rebholz heute Top Weißweine aus der Pfalz. 

Was andere über das Weingut Ökonomierat Rebholz sagen

Gault Millau über das Weingut Ökonomierat Rebholz

 "...Das traditionsreiche Weingut Rebholz  zählt in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität. Der überaus engagierte Hansjörg Rebholz setzte in den ersten Jahren konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend manchmal eckig und kantig wirken, sich aber erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte..."

Eichelmann über das Weingut Ökonomierat Rebholz

"...Seit Ende der achtziger Jahre kennen wir nun die Weine von Hansjörg Rebholz: Kein Anderer im Süden der Pfalz steigerte sich so kontinuierlich Jahr für Jahr wie dieses Weingut. ...Eine ganz starke Kollektion (2008) mit ausdrucksstarken Weinen präsentierte Hansjörg Rebholz im vergangenen Jahr...Wir freuen uns auf die kommenden Jahrgänge..."

Hans Jörg Rebholz vom Weingut Ökonomierat Rebholz im Interview

Diesesmal bin ich in der Südpfalz bei Hans Jörg Rebholz vom Weigut Ökonomierat Rebholz zu Gast. Das Weingut Rebholz gehört zu den Spitzenweingütern in der Pfalz und ist bekannt für seine Rieslinge und Weißburgunder aus dem Birkweiler Kastanienbusch

Die Jahrgänge im Weingut Ökonomierat Rebholz

Jahrgangsbericht 2015

Anfang des Jahres füllten ausgiebige Niederschläge die Wasserreserven im Boden auf, trotzdem prägten die weiteren Wetterbedingungen mit einer besonderen Trockenheit. Auch wenn zu Anfang der Weinlese eine kleine Regenepisode kam, änderte dies nichts daran, dass im Jahr 2015 nur ca. 60 % des üblichen Regens fielen. Auch die Sonnenscheindauer und die Temperaturen lagen in diesem Jahr klar über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Dadurch dass das Wetter im Winter und Frühjahr recht günstig verlief und auch kein Frost auftrat, zeigten die Reben schon Anfang April das erste Grün und blühten mehr als zwei Wochen eher als gewöhnlich. Allerdings waren die jungen Reben bereits von der argen Trockenheit gezeichnet, weil sie sich mit ihrem noch kaum ausgebildeten Wurzeln nicht so gut mit Wasser aus den unteren Bodenschichten versorgen konnten.

Das Weingut Ökonomierat Rebholz begann deshalb schnell die jungen Reben zu bewässern, denn sonnst wäre es fraglich gewesen, ob die jungen Weinreben überlebt hätten. Die älteren Rebstöcke hielten mit dem im Jahr 2015 schwächer wüchsigen Blattwerk die Verdunstung in Grenzen und zu jeder Zeit trotz anhaltender Trockenheit ausgesprochen gut durch. In den kühlen Nächten erholten sich nicht nur Mensch und Tier, auch die Pflanzen kamen so wieder zu Kräften. Am 14. September begann das Weingut Ökonomierat Rebholz mit der Traubenernte und wurde am Nachmittag von einem starken Unwetter mit Hagel überrascht. Auch wenn die starken Niederschläge in der ersten Lesewoche anhielten, konnte das Weingut Ökonomierat Rebholz aufgrund der recht konstanten und günstigen Wetterlage während der weiteren Ernte, alle Trauben ohne große Verluste u Schäden in hervorragender Qualität und bestem Zustand einbringen. Einen Monat lang dauerte die Lese und endete am 14. Oktober. Normalerweise begann die Lese im Weingut Ökonomierat zu diesem Zeitpunkt erst so richtig.

Jahrgangsbericht 2014

„Es war einmal ein wunderschönes Fleckchen Erde mit sanften von Reben überzogenen Hügeln vor vielen bewaldeten Bergen, durch das sich sanft ein klares Bächlein zu einem großen Fluss hin schlängelte. Es gab dort viele tüchtige Bauern, die sich um die vielen Reben kümmerten und die, weil sie daraus auch einen meist leckeren Wein bereiteten, auch Weinbauern genannt wurden. Ihr Tagwerk hätte eigentlich ganz unbekümmert sein können, wenn es nicht auch das Wettermännlein gegeben hätte. Das hatte stets seine Freude daran, alle Möglichkeiten, die das Wetter beeinflussen können, immer wieder aufs Neue zu mischen. Niemand wusste, warum es dies tat. Vielleicht weil es sehen wollte, was die Weinbauern sich daraufhin einfallen ließen um den Unbilden seines Tuns zu trotzen, oder einfach nur um zu beobachten, wie unter genau diesen Bedingungen die Reben wachsen würden. Nehmen wir aber für den Fortgang der Geschichte nun an, dass unser Wettermännlein in erster Linie ein großer Weinliebhaber wäre, das einfach jahrein jahraus neugierig darauf war, welch leckeren Wein die tüchtigen Weinbauern unter den ganz speziellen Bedingungen, die sie Jahrgang nannten, bereiteten.

Eines Tages fragte sich unser Wettermännlein jedoch, ob es in seinem Wetterkapriolenspiel das letzte Mal vielleicht nicht doch etwas übertrieben hatte, weil die Weinbauern an diesem gesegneten Fleckchen Erde mit den Auswirkungen seines jüngsten Spiels gar allzu viel Müh‘ und Arbeit hatten. Es wurde reumütig und sehr traurig und beschloss, beim nächsten Jahrgang alles viel besser zu machen - den Winter recht lau, das Frühjahr noch milder - mit der Folge, dass die Bäume und Sträucher so früh wie selten zuvor blühten, und die Reben ganz früh aus ihrem wohl verdienten Winterschlaf erwachten.Danach ließ es ganz viel Sonne scheinen - fast etwas zu viel. Die Weinbauern wünschten sich deshalb sehnlichst Regen herbei. Auch dieser Wunsch wurde ihnen vom Wettermännlein erfüllt. Auch wenn die Dosierung des Regens nicht überall ganz passend war, so hatte es doch am oben geschilderten Fleckchen Erde diesmal wirklich alles richtig gemacht: die Weinbauern dort waren glücklich, weil die Weine so wohlschmeckend gediehen. Das Wettermännlein war froh und freute sich wie die vielen Weinliebhaber darauf, das Ergebnis seines Tuns, den neuen Jahrgang, bald verkosten zu dürfen. Und wenn das Männlein nicht gestorben ist, dann spielt es gerade wieder ein neues Wetterspiel für den nächsten Jahrgang!“

Was den neuen Jahrgang 2014 anging, so beschrieb die märchenhafte Geschichte vom Wettermännlein das damalige Empfinden recht gut. Nach dem Jahrgang 2013, bei dem das Weingut Ökonomierat Rebholz nur mit sehr viel Mühe und Aufwand –und damit mit einer sehr kleinen Erntemenge- die von ihnen erwarteten Weinqualitäten erzeugen konnten, durfte das Weingut den letzte Jahrgang ohne die Probleme, die es dieses Mal in vielen anderen Weinbaugegenden in Deutschland und Europas gab, einbringen. Auch der erstmals in Deutschland aufgetretene Schädling, die aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege, verursachte an den vom Weingut Ökonomierat Rebholz angebauten Rebsorten, selbst bei Spätburgunder und Gewürztraminer, nur geringe Schäden. Mit der sehr aufwändigen Handlese des Weinguts Ökonomierat Rebholz konnten sie diese auch gut aussortieren. Vom Charakter der 2014er Weine ist das Weingut Ökonomierat Rebholz begeistert: es sind sehr klare, äußerst sortentypische Weine mit einer feinen mineralischen Säure, die stets perfekt eingebunden ist. Erfreulich auch die alkoholische Leichtigkeit vieler Weine, die der großen Trinkfreude noch mehr entgegen kommt.

Jahrgangsbericht 2013

Nach dem ungewöhnlich milden Wetter an Weihnachten und zu Beginn des neuen Jahres war nun auch in die Pfalz das normale Winterwetter eingezogen. Nach Schneefällen und Eisregen zur Monatsmitte lies die Witterung im Moment wieder Arbeiten im Weinberg des Weinguts Ökonomierat Rebholz zu Mai 2013. Mit den warmen Tagen Mitte April war nun endlich die Vegetation aus dem verlängerten Winterschlaf erwacht. Auch die Reben des Weinguts Ökonomierat Rebholz, die von Natur aus erst Ende April austreiben, zeigten an den Knospen ihr erstes Grün. Für die Qualität eines Jahrganges spielte ein früher oder später Austrieb aber überhaupt keine Rolle, da die momentane gut einwöchige Vegetationsverzögerung durch ein paar schöne, warme Tage gleich wieder aufgeholt werden konnte. Ein etwas zögerlicher Rebaustrieb bedeutete in den gefürchteten Frostnächten der „Eisheiligen“ auch weniger Gefahrenpotenzial! Nach der kühlen und recht feuchten zweiten Maihälfte machet sich die Natur nun daran den Vegetationsrückstand wieder aufzuholen.

Da der Boden mit genügend Feuchtigkeit versorgt war, ging dies in den nächsten Tagen –und Wochen- wohl mit Riesenschritten vonstatten. Deshalb rechnete das Weingut Ökonomierat Rebholz auch damit, dass die Rebblüte im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre nur noch ganz wenig verspätet in der zweiten Junihälfte stattfinden würde. Erst danach konnte das Weingut Ökonomierat Rebholz über Ertrag und Lesebeginn spekulieren. Die Reben hatten in diesem Jahr mit leichter Verspätung verblüht. Dies war aber keineswegs eine qualitative Vorentscheidung. Das Weingut Ökonomierat Rebholz wusste zwar, dass im Durchschnitt etwa 100 Tage nach der Blüte die Traubenernte beginnt, dies aber nur ein durchschnittlicher Erfahrungswert ist.

So blühten im Jahr 2006 die Reben so spät wie in der gesamten letzten Dekade sonst nicht mehr, aber der Bilderbuch-Sommer, der uns allen noch durch „unsere“ Fußball-WM in bester Erinnerung war, verwandelte diese Vegetations-Verzögerung in eine der frühesten Traubenreife der letzten Jahre! Hatten Ende Juni noch viele Winzer wegen der recht späten Rebblüte doch größere Bedenken, ob am Ende alle Trauben reif würden, so hatte sich nach den idealen Wetterbedingungen im Juli im Weingut Ökonomierat Rebholz alles wieder normalisiert. Die Reben hatten den Vegetationsrückstand inzwischen voll aufgeholt. Zwar bestand gegenüber den beiden recht "frühen" Vorjahren noch etwa eine Woche Wachstumsverzögerung, doch auch diese konnte bei weiterhin optimalen Wetterbedingungen aufgeholt werden. Das Weingut Ökonomierat Rebholz rechnete mit einem Lesebeginn Ende September.

Jahrgangsbericht 2012

Die Natur lässt sich nicht so leicht irgendwelchen Regeln unterwerfen! Kaum hatte das Weingut Ökonomierat Rebholz Ihnen von ihrer Beobachtung berichtet, seit 1990 wüchsen in „geraden“ Jahrgängen eher schlanke, elegante, mineralische, von der Säure geprägte Weine heran, die Weine aus „ungeraden“ Jahren dagegen würden entsprechend eher voll, fruchtig, mit viel Schmelz und milderer Säure ausfallen, so lehrte dem Weingut Ökonomierat Rebholz der gerade geerntete, neue Jahrgang gleich eines Besseren! Denn ihre 2012er Weine durften eher dem letztgenannten, „ungeraden“ Typ entsprechen. Bis Ende Juli waren allerdings die Voraussetzungen für eine „kühle“ Wein-Charakteristik gegeben. Dass sich dies am Ende aber noch so entscheidend änderte, lag an den beiden recht unterschiedlichen „Halbzeiten“ der Rebvegetation. Nach einem kalten, schneearmen Winter erwachte die Natur insgesamt etwas zögerlich. Der Austrieb der Reben machte hierbei keine Ausnahme.

Bei außergewöhnlich warmem Wetter im Mai holte die Entwicklung mit Riesenschritten auf. In den begünstigten, wärmeren Weinlagen setzte bereits die Rebblüte ein, als gerade die kühle und feuchte Witterung begann, die im Juni und Juli vorherrschte. Dies führte zu einer „verzettelten“ Rebblüte und daraus resultierenden sehr großen Reifeunterschieden einzelner Beeren und Trauben an den Rebstöcken bei der Lese. Die warme, trockene „zweite Halbzeit“ im August und September bewirkte Gravierendes: wie – wortwörtlich - weggeblasen war damit auch der sehr hohe Infektionsdruck für die Reben auf dem Weingut Ökonomierat Rebholz. In der Folge entwickelten sich bis Ende September außergewöhnlich gesunde Trauben mit ordentlichen Öchslegraden. Die Beeren jedoch waren durch die spätsommerliche Trockenheit sehr markig (mit wenig Saft) und geschmacklich noch recht unreif. Deshalb verhielt sich das Weingut Ökonomierat Rebholz zu Beginn der Weinlese auch abwartend. Doch auch der Herbst hatte in diesem Jahr zwei verschiedene Gesichter und veränderte die Situation im Oktober. Mit den Niederschlägen kam wieder etwas Feuchtigkeit in den Boden. Damit verbesserten sich die Saftausbeute und vor allem der Geschmack der Trauben. Allerdings waren in Folge der Flüssigkeitsaufnahme der Beeren vorerst auch keine großen Mostgewichtszunahmen mehr festzustellen.

Um Spitzenqualitäten zu ernten, musste abgewartet, mehr riskiert und ein deutlich höherer Aufwand betrieben werden. Bis zu Letzt blieb das Weingut Ökonomierat Rebholz durch die vorhandenen außergewöhnlich dicken Beerenschalen vor allzu großer Fäulnis bewahrt. Dennoch war in den meisten Weinbergen eine Ernte mit verschiedenen Lesedurchgängen nötig, um im ersten Schritt negative und unreife Beeren oder Traubenteile zu entfernen, und die am Stock verbliebenen Trauben für die weitere Reifung am Rebstock wetterfest zu machen. Diese äußerst zeitaufwändige Arbeit des Weinguts Ökonomierat Rebholz sehr sorgfältig vorgehenden, erfahrenen Lesehelfer hat sich auch in diesem Jahr letztendlich wieder ausgezahlt. Mitte Oktober konnten das Weingut Ökonomierat Rebholz von allen Sorten der früher reifenden Burgunderfamilie ebenso hochwertige Qualitäten ernten wie Ende Oktober von Riesling und Gewürztraminer – die beste Voraussetzung für Spitzenweine, die Sie - und das Weingut - von dem Weingut Ökonomierat erwarten. Auch die 2012er werden wieder Weine sein, die neben dem unverwechselbaren Typ der Rebsorte, dem einzigartigen Charakter ihrer verschiedenen Weinberge zusätzlich das Besondere des Jahrgangs auszeichnet. Dies alles bis ins letzte Detail immer wieder herauszuarbeiten macht dem Weingut Ökonomierat RebholzJahr für Jahr zwar einige Mühe und Arbeit, aber noch mehr Spaß und Freude – vor allem dann, wenn dies von Ihnen, liebe Freunde des Rebholz Weins, ebenso anerkannt wird, wie seit vielen Jahren von nationalen und internationalen Fachleuten.

Jahrgangsbericht 2011

Mit Qualität und Entwicklung des Jahrgangs 2011 war das Weingut Ökonomierat Rebholz sehr zufrieden. Die etwas kühlere zweite Sommerhälfte hatte ja dafür gesorgt, dass trotz der Rekorde bei Sonnenscheinstunden und Jahresdurchschnittstemperatur Weine mit sehr viel Sortentyp und schöner Fruchtreife, aber auch viel Mineralität, Klarheit und Eleganz entstanden sind. Die äußerst aufwändige, gestaffelte, selektive Handlese vom Weingut Ökonomierat Rebholz und der übliche sehr schonende Ausbau haben sich wieder einmal bewährt.

Jahrgangsbericht 2010

Wie reizvoll, aber zugleich auch Nerven aufreibend kann die Winzerarbeit in der Werkstatt unter freiem Himmel immer wieder sein! Denn die Natur sorgt durch eine sehr unterschiedliche Zusammensetzung und Verteilung der Wetterkomponenten Wärme, Kälte, Regen, Trockenheit, Sturm und Unwetter immer für einen ganz typischen Jahrgangscharakter. Diese Jahrgangsmerkmale sind in kühleren Weinanbauklimazonen wie den deutschen Weinregionen deutlich ausgeprägter als in wärmeren Gegenden. Dies ist für Weinkenner spannend und reizvoll, weil die Weine von ein und derselben Rebsorte aus verschiedenen Jahrgängen doch ganz unterschiedlich ausfallen können. Hatte man nach dem Ausnahme-Jahrgang 2003 zunächst die Befürchtung, dass die globale Klimaveränderung in Zukunft einen Weintyp ergeben könnte, wie man ihn vor allem aus südlicheren Gefilden kennt, so denkt man heute, dass aufgrund der zu erwartenden, häufigeren Wetter-Extremsituation die Jahrgangsunterschiede eher noch etwas größer werden könnten.

Lassen sich doch die letzten Weinjahrgänge in zwei charakteristische Kategorien einteilen: den reifen, vollen, säureärmeren Typ aus den trockeneren, warmen Jahren 2005, 2007, 2009 einerseits, und den eleganten, meist leichteren, eher säuregeprägten mineralischen Wein, wie von 2004, 2008 und 2010, den eher kühleren und feuchten Jahren. Diesen ganz speziellen Charakter eines Jahrgangs herauszuarbeiten war schon immer ein ganz wichtiges Merkmal des REBHOLZ-Weintyps, ihres Naturwein-Gedankens. Aus diesem Grund verzichtet das Weingut Ökonomierat Rebholz seit drei Generationen auf Anreicherung, Entsäuerung und Weinschönungen, da diese Maßnahmen eher nivellieren und gleich machen, als die Stärken hervorzuheben.

Dass dieser Weinstil in der Jugend auch seine „Ecken und Kanten“ hat, wie oft geschrieben wird, nimmt das Weingut Ökonomierat Rebholz gerne in Kauf, da sich daraus die Stärken mancher Jahrgänge erst entwickeln können. Das Weingut Ökonomierat Rebholz ist sich deshalb heute absolut sicher, Ihnen mit dem Jahrgang 2010 wieder Weine im typischen REBHOLZ-Stil anbieten zu können, die unglaublich viel Trinkspaß vermitteln und über ein großes Entwicklungspotenzial verfügen. Leider forderte die Natur dafür einen recht hohen Preis: die kleinste Erntemenge seit 30 Jahren mit nur 60% einer normalen Weinlese. Deshalb wird Ihnen das Weingut Ökonomierat Rebholz sicherlich nicht jeden Weinbestellwunsch in vollem Umfang erfüllen können.

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