Vernaccia - einer der ältesten autochthonen Rebsorten Italiens
Die Rebsorte Vernaccia gehört zu den ältesten autochthonen Weißweinreben Italiens und hat eine lange historische Tradition. Bereits im 13. Jahrhundert wurde sie in Schriftquellen erwähnt, insbesondere im Zusammenhang mit dem Wein aus San Gimignano. Der Name "Vernaccia" ist dabei jedoch nicht eindeutig einer genetischen Linie zuzuordnen, sondern wurde in verschiedenen Regionen Italiens für unterschiedliche autochthone Rebsorten verwendet, die oft nichts miteinander zu tun haben. Am bekanntesten ist die Vernaccia di San Gimignano DOCG, doch auch in Sardinien und in den Marken gibt es Rebsorten mit demselben Namen.
Verbreitung und Anbauflächen in Italien
Die wichtigste und renommierteste Vernaccia-Variante ist die Vernaccia di San Gimignano, die ausschließlich in der Umgebung der gleichnamigen Stadt in der Toskana wächst. Dieses Anbaugebiet umfasst rund 700 Hektar Rebfläche, womit sie flächenmäßig zu den kleineren, aber qualitativ bedeutsamen Ursprungsbezeichnungen zählt. In den Marken wird eine andere Rebsorte unter dem Namen Vernaccia di Serrapetrona angebaut, die jedoch eine rote Rebsorte ist und überwiegend für Schaumwein verwendet wird. Auf Sardinien existiert wiederum die Vernaccia di Oristano, eine weiße Rebsorte, die in einer eigenen DOC-Region angebaut wird, vor allem rund um Oristano an der Westküste der Insel. Die Anbauflächen auf Sardinien sind mit knapp 400 Hektar ebenfalls überschaubar.
Geschmack und Charakteristik der Vernaccia-Weine
Die Weine aus Vernaccia di San Gimignano sind bekannt für ihren trockenen, klaren und strukturbetonten Stil. Sie zeigen Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, weißen Blüten und oft eine charakteristische, leicht bittere Mandelnote im Abgang. Je nach Ausbau – im Edelstahltank oder im Holzfass – können sie entweder frisch und geradlinig oder komplexer und leicht cremig wirken. Besonders die Riserva-Weine mit Fassreife zeigen oft Honig-, Nuss- und Mineralnoten. In der Regel besitzen die Weine eine frische Säure und eine elegante, straffe Textur.
Die Vernaccia di Oristano aus Sardinien hingegen ergibt oxidative, sherryartige Weine mit Noten von getrockneten Früchten, Nüssen, Salzmandeln und reifer Orange. Diese Weine haben eine völlig andere Stilistik und eine lange Lagerfähigkeit, ähnlich wie gereifte Sherrys oder Vin Jaune.
Lagerfähigkeit der Weine
Junge Vernaccia di San Gimignano-Weine sind ideal für den baldigen Genuss innerhalb von zwei bis vier Jahren nach der Ernte. Riserva-Qualitäten mit Holzreife hingegen besitzen ein größeres Entwicklungspotenzial und können bis zu acht oder zehn Jahre reifen, wobei sie mit zunehmender Lagerung an Komplexität und Finesse gewinnen. Die Vernaccia di Oristano aus Sardinien kann sogar über Jahrzehnte gelagert werden, da sie bereits oxidativ ausgebaut ist und damit eine besonders stabile Struktur aufweist.
Speiseempfehlungen zur Rebsorte Vernaccia
Die Weine aus Vernaccia di San Gimignano sind exzellente Begleiter zu einer Vielzahl mediterraner Speisen. Ihre frische Säure und mineralische Klarheit machen sie ideal zu Fischgerichten, gegrillten Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Artischocken und Gemüseantipasti. Auch zu Pasta mit Pesto, Crostini mit Pilzen oder jungem Pecorino passt der Wein hervorragend. Die ausdrucksstärkeren Riserva-Weine harmonieren zudem mit cremigen Risotti, Kalbsfrikassee oder gebratenem Geflügel.
Die sardische Vernaccia di Oristano hingegen entfaltet ihr Potenzial vor allem zu gereiftem Käse, gerösteten Mandeln, Foie Gras oder auch als Meditationswein ohne Speisen. Sie passt hervorragend zu typisch sardischen Spezialitäten wie Bottarga oder salzigen Kuchen mit Ricotta und Kräutern.
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I Muri Rosso Puglia IGP
Vigneti del Salento
“Viele reife rote Frücht, sehr geradlinig, kräftig, weich und fruchtig, leicht süßlicher Nachgeschmack, Hauch von Holztönen im Abgang. Lecker zu Antipasti, Pasta, Weichkäse
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I Muri Negroamaro
Vigneti del Salento
“Schwarze Johannisbeeren, verschiedene rote Früchte, mittelkräftiger Körper, samitg und sehr köstlich. Aus dem Stahltank. Warm und rund im Abgang. Zu Pasta, Fleisch und Käse
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Negroamaro I Tratturi
Sanmarzano Wines
“Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Thymian. Körperreich mit langem Nachhall. Kräftig und gehaltvoll. Harmonisch und schön ausbalanciert.
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Diecianni Malvasia Nera Salento IGP
Feudi di Guagnano
“Perfekt zu gereiftem Käse, Rindfleisch und Risotto
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1952 Brindisi DOP Riserva
Cantina Sampietrana
“Mandelnoten, Pflaumen, Waldbeeren, dunkle Schokolade. Zarte Holzaromen langes Eichfasslager, um seine Ecken und Kanten schön abzuschleifen. Ein Rotwein der locker 10 Jahre alt werden kann.
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Grignolino Bricco del Bosco DOC
Accornero
“Grignolino aus dem Piemont - ungewöhnlich und sehr interessant !
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Settebracia Rosso Salento IGP
Cantina Sampietrana
“Gewürze, Blaubeeren, Kakao und Lakritze. Eleganter Geschmack, harmonisch und delikat. Süße Tannine. Mächtige Aromen, kräftig am Gaumen. Negroamaro & Susmaniello
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Negroamaro F
Sanmarzano Wines
“Reife schwarze Beeren, Kirschkonfitüre, Thymian, Kakao. Dicht und körperreich. Seidige Tannine. Ein wuchtiger reinsortiger Negroamaro mit viel Wumms. Dekantieren ist hier Pflicht!
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NV 6er Probierpaket Piemont
Accornero
“Eine faszinierende Reise durch die Vielfalt des Piemonts! Sechs handverlesene Weine von Top-Winzern wie Parusso, Prunotto und Gaggino. Entdecken Sie Nebbiolo, Barbera, Dolcetto und seltene Spezialitäten wie Grignolino.
- Parusso Parüss Rosé Piemont
- Parusso Langhe Bianco Sauvignon Blanc
- Prunotto Occhetti
- Gaggino Barbera
- Gaggino Convivio DOCG
- Grignolino Bricco del Bosco DOC
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Rosato Principe Moro
Cantina Sampietrana
“leuchtendes Rosa, passt auch sehr gut zum Essen, angeneheme exotische Früchte, angenehmer, unkomplizierter Rose
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Negroamaro Centoare Salento IGP
Cantina Sampietrana
“Würzige Aromen, reichhaltiges Bouquet, harmonischer, gut balancierter Geschmack, weiche Tannine, gefälliger Abgang, schöner Nachgeschmack
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Salice Salentino Riserva DOC
Leone de Castris
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Vigne Vecchie Grignolino DOC
Accornero
“Grignonlino aus dem Piemont - ungewöhnlich und sehr interessant !
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Eigenschaften des Grignolino
Durch die etwas höhere Menge an Kernen bekommt der Wein eine etwas kräftigere Tanninstruktur und Säure, was ihm ein höheres Alterungspotential verleiht. Die Rotweine sind meistens etwas leichter und sehr fruchtig. Arbeitet man konsequent mit Barriques und großen Holzfässern, so entstehen auch strukturierte und kräftige Weine wie z.B. bei Accornero. Die Trauben sind klein mit dichten Beeren und einer dünnen Haut. Sie benötigt viel Aufmerksamkeit im Weinberg. Die dünne Traubenhaut sorgt für ein höheres Verletzungspotential und gleichzeitig ist sie eine spätreifende Sorte. Damit ist sie anfällig für Pilzkrankheiten und Witterungseinflüssen.
Geschmack, Essen & Trinken
Das ist sicherlich ein Grund dafür, das über die Zeit anderen Rebsorten wie Barbera oder Nebbiolo bevorzugt und sie zurückgedrängt wurde. Wer sie aber hegt und pflegt wird mit einem Rotwein belohnt, der im Bouquet an florale Aromen wie Rosen, Himbeeren und auch pfeffrigen und kräutrigen Düften erinnert. Ein Wein aus dem Piemont der sehr gut zur leichten Küche Italiens passt. Vor allem zu gerichten mit Tomaten in allen Variationen (Pasta, Lasagne, eingelegt, mit Basilikum etc.).























