Sekt, Spumante & Co.

In dieser Rubrik gibt es alles mit mehr oder weniger Kohlensäure. Vom deutschen Sekt über Spumante aus Italien. Gerade deutscher Sekt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Spitzensektgüter wie z.B. das Sektgut Raumland oder Andres & Mugler zeigen, was in Sachen deutscher Sekt möglich ist. Vom klassischen Blanc de Noir Sekt über sortenreine Sekte hin zu neuen Cuvées wie z.B. Fleur d`Emely aus Sauvignon Blanc und Gewürztraminer. Das Weingut Reichsrat von Buhl aus Deidesheim macht neben einem leckeren Riesling Sekt einen hervorragenden Rose Sekt. Das Weingut Hofmann feiert große Erfolge mit seinen Fritz Müller Perlweinen. Der bekannteste Spumante (Sekt) aus Italien ist wahrscheinlich der Prosecco. Der frizzante mit weniger Kohlensäure ist meistens preislich wie auch geschmacklich die billige Variante. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der Spumante Rose z.B. von Collalto. Egal ob brut oder mit einem Schuss Restsüße  als extra dry ist er ein wunderbarer Begleiter alleine oder zum Essen. 

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Kurze Geschichte des Spätburgunder

Der Spätburgunder auch Pinot Noir (Frankreich), Pinot Nero (Italien) oder Blau- oder Schwarzburgunder, ist eine qualitätsvolle Rotwein Rebe, die als klassische Rebe der kühleren Weinbaugebiete gilt, so im Burgund, aber auch in vielen deutschen Weinbaugebieten. Der französische Name "Pinot" leitet sich wohl ab von "pin", d. h. Fichtenzapfen und hängt mit der Form der Rebe zusammen. Neben der Bedeutung als Edelrebe der Rotweine stellt er auch eine wichtige Grundlage für die Champagnerproduktion dar. Schon bei den Römern findet sich mit der Columella eine Rebe, die zu den Spätburgundern gerechnet werden kann. Nach Deutschland kam der Spätburgunder Wein als "Clävner" durch Kaiser Karl III. Weitere Weine die zur Pinot Familie gehören ist z.B. der Frühburgunder, der Pinot Meunier ( Schwarzriesling), oder dann die weißen Verwandten wie Pinot Gris oder Pinot Blanc. Bis in die achtziger Jahre war die Rebsorte Spätburgunder aus dem Rheingau bekannt. Vor allem die Assmmannshäuser  Lagen im Herzen des Rheingau bringen wunderbar langlebige Spätburgunder zu Tage. Daneben waren es vor allem die Spätburgunder an der Ahr, die zur Verbreitung des Rotweins in ganz Deutschland beigesteuert haben. Vor allem die Winzer in Baden wie z.b. das Weingut Salwey und der Pfalz haben den Rotwein neu für sich entdeckt und bringen heute wunderbar vielschichtige und langlebige Spätburgunder hervor.

Spätburgunder - Der Anbau

Die Pinot Noir Rebe treibt recht früh aus und ist deshalb anfällig für Frühjahrsfröste. Überhaupt gehört der Spätburgunder zu den schwierigeren Rotweinsorten. Er verträgt keine größeren Klimaschwankungen, die Trauben sind sehr dünnhäutig und sollten deshalb sehr feinfühlig bearbeitet werden, um den Saft nicht zu früh freizusetzen. Winzer haben es deshalb sehr schwer mit diesem Wein. Am besten geeignet sind Südlagen mit kalkhaltigen Böden, welche die Sonnenwärme gut speichern können. Außerdem ist die Rebe anfällig für verschiedene Schädlinge. Die Rebsorte Spätburgunder braucht sehr lange für seine Reife und ist dadurch anfälliger für schädliche Umwelteinflüsse wie z.B. Fäulnis oder Pilzerkrankungen. Die Trauben des Spätburgunder benötigen deshalb mehr Pflege und Aufmerksamkeit als andere Rebsorten. Die Arbeit im Weinberg auf die jeweilige Umweltsituation feiner abgestimmt sein und der Winzer muss stets aufmerksam bleiben um einen optimalen Rotwein zu bekommen. Daneben neigt gerade die Rebe des Spätburgunders zu Mutationen. Zu den bekanntesten Rebsorten, die aus Mutationen entstanden sind, gehören Frühburgunder, Schwarzriesling, Weißburgunder und Grauburgunder.

Geschmack des Spätburgunder Rotwein

Besonders die Spitzen Pinot Noir Weine aus dem Burgund können ein hohes Alter erreichen und entwickeln dann vielschichtige Aromen. Hochwertiger Rotwein bzw. Spätburgunder besticht durch seine vollmundige, sinnliche Art, der oft auch mit Elementen wie Kräutern und Rosen glänzt. Spätburgunder Wein zeugt geschmacklich von einer Fruchtmischung aus Kirschen, Erdbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Zudem enthalten reifere Burgunder eine Note von erdigen Tönen. Der Spätburgunder ist damit eine der vielseitigsten Reben mit einem großen Verbreitungsgebiet weltweit und vielfältig in Geschmack bei hoher Qualität. Wegen seiner etwas helleren Farbe wird der Pinot Noir immer wieder unterschätzt. Dabei steht die Anzahl der Farbpigmente nicht mit seiner Aromenvielfalt und Vielschichtigkeit im direkten Zusammenhang. Die Pigmentierung eines Rotweines geben nämlich nicht automatisch Aufschluß über die Qualität des Weines.

Pinot Noir in Frankreich

Pinot Noir Weine findet man Frankreich vor allem im Burgund. Da der Pinot Noir "anfällig" für Mutationen ist, hat man allein im Burgund über 50 Variationen, sogenannte Klone, des Spätburgunder gezählt. Der Pinot Noir ist hier neben dem Gamay die beliebteste Rotweinsorte. Auch weiße Mutationen wie der Pinot gris oder der Pinot blanc sind heute weltweit bekannt. So schätzen  auch die Winzer im Burgund die Eigenschaft des Pinot Noir das Terroir wieder zu spiegeln. So ergeben die höchst unterschiedlichen Böden und Miktroklimen in den verschiedenen Regionen des Burgund höchst unterschiedliche Weine. Da der Pinot Noir im Burgunder ein lange Tradition hat, kommen von hier die vielleicht teueresten und ältesten Pinor Noir Wein. Aber auch in der Champagne ist die Rebsorte Spätburgunder weit verbreitet. Dort ist er eines der drei Rebsorten aus denen der Champagner gemacht werden dar ( Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay). Auch hier schätzen die Winzer den Spätburgunder Rotwein wegen seiner Komplexität, Aromen und Langlebigkeit. Auch an der Loire kommt der Spätburgunder vor, spielt hier aber eine eher untergeordnete Rolle.

 

Hersteller und Weingüter
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