Sekt, Spumante & Co.

In dieser Rubrik gibt es alles mit mehr oder weniger Kohlensäure. Vom deutschen Sekt über Spumante aus Italien. Gerade deutscher Sekt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Spitzensektgüter wie z.B. das Sektgut Raumland oder Andres & Mugler zeigen, was in Sachen deutscher Sekt möglich ist. Vom klassischen Blanc de Noir Sekt über sortenreine Sekte hin zu neuen Cuvées wie z.B. Fleur d`Emely aus Sauvignon Blanc und Gewürztraminer. Das Weingut Reichsrat von Buhl aus Deidesheim macht neben einem leckeren Riesling Sekt einen hervorragenden Rose Sekt. Das Weingut Hofmann feiert große Erfolge mit seinen Fritz Müller Perlweinen. Der bekannteste Spumante (Sekt) aus Italien ist wahrscheinlich der Prosecco. Der frizzante mit weniger Kohlensäure ist meistens preislich wie auch geschmacklich die billige Variante. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der Spumante Rose z.B. von Collalto. Egal ob brut oder mit einem Schuss Restsüße  als extra dry ist er ein wunderbarer Begleiter alleine oder zum Essen. 

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So entsteht der Roséwein

Zur Herstellung von Roséwein werden sowohl blaue als auch rote Trauben verarbeitet. Daher reicht das Farbspektrum der Roséweine von lachsfarben bis hin zu hellrot. Diese Reichweite rührt aber auch von den verschiedenen Herstellungsverfahren her, die bei Roséweine angewandt werden.

Es gibt die Möglichkeit die blauen Trauben zu keltern und sie dann zu pressen. Anschließend werden sie ohne Schale vergoren, wie es auch beim Weißwein geschieht. Das Resultat sind helle Roséweine, die ihrem Namen alle Ehre machen, da ihre Farbe an ein zartes rosa erinnert oder auch der Weißherbst. Werden die Trauben erst nach ein paar Tagen gepresst, so erhalt man einen Roséwein, dessen Farbe deutlich intensiver ist.

Roséwein kann aber auch während der Rotwein Herstellung mittels der sogenannten Saignée-Methode gewonnen werden. Dazu wird dem gärenden Rotwein innerhalb der ersten Tage rund 15% des Mostes abgenommen und zu Roséwein weiterverarbeitet. Der verbleibende Rotwein fällt in seiner Konzentration dann stärker aus.

Generell gibt es noch die Möglichkeit, Weißwein mit einem Anteil Rotwein zu mischen, allerdings ist dieses Verfahren innerhalb der EG nicht unter dem Namen Rose zulässig. Diese Weine erhalten dann Fantasienamen wie Rosato, Roseum, usw. Allerdings haben diese Weine auch in Deutschland Tradition. In Rheinhessen heißen diese Weine Rotling, in Württemberg ist es der Schillerwein.  Für die Herstellung von Roséschaumweinen ist es erlaubt, Rot und Weiß zu mischen, nicht aber für Roséwein.

Man kann also zusammenfassen, dass der Roséwein seine hellrote Farbe hat, obwohl aus roten oder blauen Trauben gewonnen wird, da er nur kurz eingemaischt wird. Nach dieser Phase werden die verwendeten Trauben nur noch ohne Schale weiterverarbeitet, was verhindert, dass weitere Farbpigmente von den Schalen in den Wein übergehen.

Entdecken Sie die Vielfalt der Roséweine

Der Roséwein hat die Gabe, sich an verschiedene Gelegenheiten, Speisen und Zeiten anzupassen. Genießen Sie ein Glas dieses wahren Alleskönners in Ihrem wohlverdienten Feierabend ebenso wie bei der Grillparty mit Freunden. Der Roséwein ist das passende Getränk zum Lunch mit Freundinnen, ebenso aber auch zum romantischen Candelight Dinner mit dem Liebsten bzw. der Liebsten. Nicht zuletzt deshalb erfreut sich der Roséwein immer größer werdender Beliebtheit und vergrößert seinen Marktanteil nicht nur in Deutschland stetig. Entdecken auch Sie diesen außergewöhnlichen Wein für sich!

Hersteller und Weingüter
Bassermann Jordan
Friedrich Becker
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Von Winning
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