Nero d´Avola

Die in Süditalien verbreitete rote Rebsorte stammt warscheinlich aus Sizilien. Von Einheimischen wird sie auch „Principe Siciliano“ genannt, was soviel heißt wie sizilianischer Prinz. Aber auch in Kalabrien wird die Rebsorte Nero d´Avola angebaut. Das Städtchen Avola liegt im Süden der Provinz Siracusa. Nicht weit entfernt reifen in Pachino, am äußersten südöstlichen Zipfel der Insel, angeblich besonders gute Nero d´Avola-Trauben.

Glücklicherweise  ist sie Siziliens meistangebaute Rotweintraube, so beläuft sich die Anbaufläche im Jahr 2013 auf 18.000 Hektar Fläche. Die Rebe ist auch unter dem Namen „Calabrese“ bekannt, daher wird vermutet, dass Kalabrien das eigentliche Ursprungsland ist, obwohl sie dort nur wenig angebaut wird. Qualitätsbewusste Erzeuger auf der Insel schätzen die von Nero d´Avola in Verschnitte eingebrachte Farbtiefe, Fülle und Haltbarkeit.
Häufig wird der Nero d´Avola im Verschnitt mit Frappato, hin und wieder auch mit den Sorten Nerello Mascalese und Pedrricone verwendet. Ab den 1990er Jahren wird die Rebe zunehmend auch sortenrein, oft bei reduzierten Erträgen eingesetzt. Sortenrein erweist sich der Nero d´Avola als gut für den Fassausbau geeignet.

Wie Syrah verlangt die Rebsorte, damit sie zufriedenstellende Ergebnisse bringt, einen guten Standort mit warmen Temperaturen und muss niedrig erzogen werden. Die eher fruchtig-lebendige bis vollmundige Rebsorte bringt vor allem Wein aus Sizilien mit mittleren bis intensiven Körpern hervor. Im besten Fall ergibt sie dunkel getönte Weine mit Aromen von Wildpflaumen und Schokoladennoten, einem hohen Tanningehalt und passabler Säure. 

Auch die geringeren Qualitäten schmecken herzerfrischend lecker, und die besten, je nach Geschmack mit oder ohne Holznote, einfach köstlich. Als Essenspartner bieten sich Rinderschmorbraten oder Steak.

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Auch im Glottertal wachsen Weine aus dem Breisgau. Hier wachsen die Weine bis in den Schwarzwald hinein auf über 450 Meter Höhe. Hier herrscht ein windgeschütztes Klima und die Reben wachsen hier auf Urgesteinsböden bzw. Gneisverwitterungen.

Wie schmecken die Weine aus dem Breisgau

Die Spätburgunder aus dem Breisgau bzw. dem Glottertal sind eher als Weißherbst bekannt und sind meistens etwas fruchtbetonter. Wächst der Spätburgunder auf Gneis, so ist er sehr lagerfähig. Wird der Burgunder auf kalkigen Böden angebaut, ähnelt er sehr den burgundischen Weinen. Auch der Grauburgunder aus Baden bzw. dem Breisgau  gelingt hier sehr gut. Die Weine aus dem Breisgau sind eher burgundischer Art. Der Weißburgunder wächst hier eher auf Löss und ergibt einen bouquetreichen harmonischen Wein der z.B. zur mediterranen Küche ausgezeichnet passt.

Hersteller und Weingüter