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Muskateller

Der Muskateller ist eine der ältesten Rebsorten und eine spätreifende Weißweinsorte. Es gibt im Wesentlichen zwei Arten, gelben Muskateller und roter Muskateller, wobei letzterer eine Mutation des ersteren ist. Es existiert zudem eine Vielzahl von Spielarten mit weißen, grauen, roten und violetten Beeren. Man nimmt an, dass es über 200 Mutationen gibt. Doch gibt es auch Sorten, die zwar die Bezeichnung Muskat führen, um ein typisches Bukett anzuzeigen, mit dem Muskateller aber nicht verwandt sind (z.B. Muskat-Sylvaner, Morio-Muskat, Muscadet, Muscadelle, Grüner Muskateller). mehr erfahren

 
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  1. 2022 Bärentatze Cuveé Blanc

    Oliver Zeter

    Feingliedrige Fruchtaromen, trocken, fruchtig, unkompliziert, viel Trinkfluß. Müller Thurgau, Muskateller, Sauvignon Blanc. Schöner Sommerweisswein, leicht und beschwingt. Macht sehr viel Spaß.

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  2. 2021 Oliver Zeter Muskateller

    Oliver Zeter

    Leckerer Muskatton, exotische Früchte. Schön fruchtig, leckere Sortenaromatik. Vielschichtiges Aromenspektrum. Unkompliziert mit einem schönen Trinkfluß.

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  3. 2023 Freistil

    Philipp Kuhn

    Gelber Muskateller & Goldmuskateller. Leicht, saftig. Grüne Äpfel, frisch gemähtes Heu, dezente Noten von Anis, Mango, etwas Stachelbeere. Verträgliche Säure. Passt gut zu Spargel, sommerlichen Vorspeisen oder leichten Sommergerichten.

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  4. Muskateller trocken

    Weingut Salwey

    Salwey Muskateller trocken - Muskat, Zitrus, grüner Apfel, Nuancen von schwarzem Pfeffer, mineralisch, trocken

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    Weingut Salwey Muskateller
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  5. 2022 Gelb & Gold Muskateller trocken

    Weingut Friedrich Becker

    Grenzgänger. Wächst in Deutschland und Frankreich. Exotische Frucht, extrovertiert, Holunderblüte, florale Noten, getrockente Minzblätter, Hauch von Feuerstein. Passt wunderbar zur asiatischen Küche

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Herkunft und Anbau des Muskateller

Ähnlich wie die Sorte Gutedel dürfte die Rebe ursprünglich aus Vorderasien stammen. Er dürfte von den Phöniziern und Griechen aus Ägypten nach Europa gebracht worden sein, und zwar zuerst nach Südfrankreich. Schon Karl der Große und Friedrich Barbarossa sollen Verehrer des Muskateller-Weines gewesen sein. Der Anbau in Deutschland lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Er wird heute in ganz Europa angebaut, hat jedoch auf kaum einem Weingut eine überragende Bedeutung.

 

 

Die Rebsorte ist in ihren Bodenansprüchen universell und mit Ausnahme von kalkhaltigen Böden für jedes Terroir geeignet. Sie verlangt jedoch nach einem wärmeren Klima und windgeschützten Lagen, sonst neigt sie zum Verrieseln. Der Ertrag schwankt stark je nach Standort. Trocken ausgebaut hat der Muskateller eine grünlich-gelbe Farbe, die bei hohen Prädikatsweinen goldgelb wird. Typisch ist ein traubiges, ausgeprägtes Muskatbukett selbst bis in die höheren Qualitätsstufen. Der Wein ist leicht und frisch, von nicht allzu großem Körper und wird am besten jung getrunken, auch weil sich sein typisches Aroma bald verflüchtigt.

 

Folgende Synonyme sind bekannt: Weiße Muskattraube, Grobschmeckender, Katzendreckler, Gelber Weihrauch, Muscat Blanc, Blanc Doux, Moscato bianco, Moscatello Bianco, Moskat Bianco, Moscatel de Setúbal, Moscatel, Zoruna, Weyer Muskatály, Bela Dinka, Muskat Beli, Rumeni Muškat.

Hersteller und Weingüter