
Die Marken
Die Region Marken (italienisch: Marche) liegt an der mittleren Adriaküste im Osten Italiens. Sie erstreckt sich über etwa 25.000 Hektar Rebfläche und grenzt im Westen an die Apenninen und im Osten an die Adria. Die Weingärten reichen von der Meeresküste bis zu Höhenlagen von etwa 500 Metern, was eine bemerkenswerte Vielfalt an Mikroklimata und geologischen Bedingungen schafft. Die Weinbauflächen verteilen sich hauptsächlich auf die Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Macerata, Pesaro und Fermo.
Klima der Region
Das Klima in den Marken ist überwiegend mediterran, mit starken kontinentalen Einflüssen im Landesinneren. Entlang der Küste sorgen warme Sommer und milde Winter für ideale Bedingungen für den Weinbau. Weiter im Landesinneren, vor allem in den hügeligen und bergigen Gebieten, herrschen größere Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Diese thermischen Kontraste fördern die Aromenausprägung der Trauben. Die Region profitiert von ausreichenden Niederschlägen, insbesondere im Frühling und Herbst, wobei die gute Belüftung durch Meeres- und Gebirgswinde Krankheiten vorbeugt.
Böden und Terroir
Die Böden in den Marken sind äußerst vielfältig. In Küstennähe dominieren sandige und lehmige Substrate, während im Landesinneren tonhaltige, kalkreiche und teils mergelige Böden vorherrschen. Diese geologische Diversität ermöglicht es den Winzern, ein breites Spektrum an Rebsorten erfolgreich anzubauen und charaktervolle, terroirtypische Weine zu erzeugen. Besonders in den höheren Lagen trifft man auf Sedimentböden mit hohem Kalkanteil, was die Mineralität der Weine fördert.
Rebsortenvielfalt
Die Marken sind sowohl für autochthone als auch für internationale Rebsorten bekannt. An der Spitze steht der weiße Verdicchio, der in zwei DOC-Gebieten – Verdicchio dei Castelli di Jesi und Verdicchio di Matelica – ausgebaut wird. Diese Weißweine aus Italien bringen frische, strukturierte Weine mit feiner Mandelnote und ausgeprägter Mineralität hervor. Weitere bedeutende weiße Sorten sind Pecorino, Passerina und Trebbiano. Im Rotweinbereich dominieren Sangiovese, Montepulciano und Lacrima, eine autochthone Sorte aus der Gegend um Morro, die aromatische und florale Weine liefert.
Die interssantesten Regionen der Marken
Die DOCG-Bezeichnung ist die höchste italienische Qualitätsstufe. In den Marken gibt es fünf DOCG-Gebiete.
- Verdicchio di Matelica Riserva DOCG
Im Landesinneren gelegen, produziert kraftvolle und langlebige Weißweine mit ausgeprägter Mineralität. - Castelli di Jesi Verdicchio Riserva DOCG Eine Auswahl hochwertiger Verdicchio-Weine mit längerem Ausbau aus der berühmten Zone um Jesi.
- Conero DOCG
Rotweine aus Montepulciano (mind. 85 %), aus den Hügeln südlich von Ancona – kräftig, strukturiert und lagerfähig. - Vernaccia di Serrapetrona DOCG
Einzigartiger Rot-Schaumwein, teilweise aus getrockneten Vernaccia-Nera-Trauben, traditionell halbtrocken oder süß. - Offida DOCG
Gilt für Weißweine aus Pecorino und Passerina sowie für Rotweine auf Montepulciano-Basis, aus dem Süden der Marken bei Ascoli Piceno.
Die Marken verfügen auch über eine Vielzahl von DOC-Zonen. Die bekanntesten DOC Regionen dürften sein: Verdicchio dei Castelli di Jesi DOC, Rosso Conero DOC, Rosso Piceno DOC, Lacrima di Morro d’Alba DOC, Colli Maceratesi DOC, Esino DOC, Bianchello del Metauro DOC, Falerio DOC. Die wichtigsten IGT Gebiete sind: Marche IGT, Colli Pesaresi IGT, Colli del Tronto IGT und Colli Maceratesi IGT.
Kulinarische Begleiter
Die Weine der Marken passen hervorragend zur regionalen Küche, die sich durch ihre rustikale Bodenständigkeit und Nähe zum Meer auszeichnet. Verdicchio begleitet ideal Meeresfrüchte, Fischsuppen und Gerichte mit Wildkräutern oder Trüffel. Pecorino harmoniert mit gereiftem Käse und gegrilltem Gemüse. Die roten Vertreter wie Rosso Conero oder Rosso Piceno entfalten ihr Potenzial zu Wild, Lamm, Pasta mit Fleischragout oder regionalen Wurstspezialitäten wie der „Ciauscolo“. Die aromatischen Lacrima-Weine lassen sich gut zu gebratenem Geflügel und würzigem Käse genießen.
Die Marken präsentieren sich somit als vielseitige, eigenständige Weinregion mit einem reichen kulturellen und geschmacklichen Erbe. Ihre Weine sind Ausdruck einer harmonischen Verbindung von Natur, Tradition und Innovation.
Die Landschaft rund um der Bodega Nekeas
Hinzu kommen die schwierigen geographischen Gegebenheiten: bisweilen schier unmögliche Steilhänge, Höhenlagen zwischen 450 und 650 m und alle nur denkbaren Ausrichtungen: N, S, O, W, NO, NW, SO, SW. Diese unregelmäßige Landschaft bietet jedoch eine große Vielfalt an Bodenarten, die sich sowohl in der Struktur als auch der Zusammensetzung unterscheiden: roter, weißer und brauner Ton, steinige Terrains, etc. Dies alles ergibt eine Vielzahl möglicher Kombinationen und damit einen Parzellenreichtum für den spezifischen Anbau verschiedener Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Merlot, Tempranillo und Garnacha für Rotweine sowie Chardonnay, Viura und Moscatel für Weißweine. All diese Rebsorten finden sich auf einer Länge von lediglich fünf Kilometern.
In diesem Landstrich wurzelt die Herzlichkeit der Einheimischen. Menschen, die seit Generationen mit den Weinstöcken arbeiten und zusammenleben. Menschen, die Wein aus Spanien herstellen, deren ruhiges, reserviertes und weises Wesen ihnen ähnelt. Menschen, die ihre Weine für sich sprechen lassen. Nekeas ist baskisch und bedeutet so viel wie das schwer zu bestellende Tal. Acht Familien aus dem kleinen Dorf Añorbe taten sich 1990 zusammen, um ihr Land wieder mit Reben zu bestocken und eine Bodega zu gründen. Heute stehen über das gesamte Tal verteilt wieder rund 225 Hektar unter Reben.
Was andere über die Bodega Nekeas sagen
Robert Parker jr. im Wine Advocate über Bodega Nekeas
Juni 01:“ Die besten Schnäppchen, die ich in vielen Jahren probiert habe.“
Juni 98:“ Nekeas hat sich zu einer der wichtigsten Quellen hervorragender Weine entwickelt.“
Okt. 97: „Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, sage ich es erneut: Die Weine von NEKEAS haben in Anbetracht ihrer herausragenden Qualität ein außergewöhnlich günstiges Preis/Leistungsverhältnis.“











