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Malvasia

Weißweinsorte, die man vornehmlich in Italien und Spanien findet. Man kennt den Malvasia hauptsächlich als süßen Dessertwein. Der Name Malvasia leitet sich von einem alten griechischen Hafen Monemvasia ab, der im Mittelalter ein beliebter Umschlagplatz für diesen süßen Dessertwein war. In Frankreich kennt man den Wein als Malvoisie, in Deutschland und Österreich als Malvasier. In Spanien ist der bekannteste Malvasia der Madeira. In Italien ist der leckere Wein im Friaul zu finden. Dort wird der Weißwein aus Italien dann trocken ausgebaut. Sucht man ihn in der süßlichen Variante, findet man ihn als Passito wieder, vor allem in Süditalien wie z.B. Apulien. Neben der weißen Variante findet man auch den Malvasia Nera. Die rote Variante wird im Süden Italiens vor allem als Cuvéevariante genutzt, da die Rebsorte sehr farbintensiv und fruchtbetont ist. 

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Möglicherweise stammt der Ausdruck aber auch vom piemontesischen Dialektwort „Dusset“ ab, das „Hügel“ oder „Rücken“ bedeutet. Denn die Dolcetto-Traube wird bevorzugt auf den Schattenseiten von den Hügeln angebaut, deren Sonnenseiten der Nebbiolo-Traube gehören, da sie im Gegensatz zu dieser sehr schnell reifen. Es existieren sieben Regionen, vor allem am Fluss Orba im südlichen Teil der Provinz Alessandria, in denen der Dolcetto DOC- oder DOCG- Status erhielt, dies sind Acqui Terme, Alba, Asti, Diano d’Alba, Dogliani, Ovada und Langhe Monregalesi. Bekannte Winzer wie Pio Cesare oder Conterno Fantino machen hier Weine auf höchstem Niveau.

Wichtig für das optimale Gedeihen der Rebe ist vor allem ein hoher Kalkgehalt des Bodens. Der Dolcetto ist eine sehr alte Rebsorte, wahrscheinlich wurde sie in der Gegend von Monferrato, ebenfalls im Piemont, bereits um das Jahr 1000 angebaut. Inzwischen konnten sieben Varianten nachgewiesen werden, angebaut wird sie inzwischen nicht nur im Piemont sondern auch in der Lombardei und Ligurien.

Aber auch international hat die Rebsorte Dolcetto Wurzeln gefasst: In Frankreich (hier als „dosset“ bezeichnet) wird er ebenso angebaut wie in Übersee (vor allem in Kalifornien, Mittel- und Südamerika). Der Dolcetto reift schnell, wird jung gelesen und liefert einen exzellenten Tafelwein von kräftigem Rubinrot. Der nicht zu hohe Alkoholgehalt (11-12°) des Dolcetto und die geringe Säure (etwa 5g/Liter) machen seinen beliebten Charakter aus. Auffallend ist ein recht hoher Gerbstoffgehalt, der Geschmack ist jedoch immer harmonisch- weich, fruchtig und trocken mit einem Hauch von Bittermandeln. Der Dolcetto ist bereits nach einem Jahr Lagerung trinkreif.

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