Centgrafenberg

Vom Talkesselklima des Maintals bei Miltenberg und vom Regenschatten des Odenwaldes eingerahmt, finden wir den Bürgstadter Centgrafenberg. Dieser ist ein reiner Südhang, der auf einer Höhe von 160 - 250 m liegt und bei einer Steigung von 10 - 40 % teilweise terrassiert wurde. Die Lage gehört heute zu den bekanntesten Rotweinlagen in Franken. Der Boden entstand aus verwittertem Buntsandstein und weist verschieden hohe Lehmanteile, sowie unterschiedliche Lößauflagen auf. Teilweise ist der Untergrund sehr steinig, was sich als günstig für den Rotweinanbau erweist. Die besten Teile des Centgrafenbergs sind die alten Gewanne Walzrain, Hunsrück, Hohenlinde und Vogelsberg. Der Anbau von Spätburgunder und Frühburgunder hat im Centgrafenberg eine jahrhundertealte Tradition.

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Der Boden im Oberrotweiler Eichberg

Der Boden besteht aus stark verwitterter mineralischer Asche und Tuffe, versehen mit einer schwachen Lössauflage. Löss ist einer der dankbarsten Bodenauflagen für den Weinbau. Löss ist ein feinkörniges Sediment ( Gesteine), die vor vielen Millionen Jahren an den Eichberg geweht worden sind. Der Löss enthält, Quarz, Glimmer, verschiedene Tonminerale und vor allem Kalk. Kalk und Burgundersorten sind zwei Komponenten, die sehr gut zusammenpassen. Der Boden ist locker und kann gut durchlüftet werden. Die Wasserhaltekraft ist gut und das Mineralstoffpotential ist groß. Nur mit der Erwärmbarkeit ist es schwierig. Hier kommt das vulkanische Gestein zum Zug. Es ist dunkel und speicher die Wärme hervorragend. Hier ist ein schwerer, dunkler Grund entstanden, der die Wärme des Tages speichert und Nachts diese wieder abgibt. Durch die tiefe Verwurzelung der Reben können Wetterextreme gut ausgeglichen werden. Die Kombination von Löss und Vulkangestein macht hier die Besonderheit aus, warum einer der besten Rotweine aus Baden und Weißweine aus Baden wachen.