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Wein aus Graubünden: Wo Pinot Noir zur Perfektion reift

In der Ostschweiz, eingebettet in eine atemberaubende Alpenkulisse, liegt ein kleines, aber außergewöhnlich feines Weinbaugebiet: Graubünden. Mit nur rund 420 Hektar Rebfläche macht der Wein aus Graubünden gerade einmal 3% des gesamten Schweizer Weinmarktes aus. Doch genau diese geringe Größe ist das Markenzeichen einer Region, die konsequent auf Klasse statt Masse setzt und als die "Burgund der Schweiz" gefeiert wird. Eines der bekanntesten Weingüter ist das Weingut Gantenbein mehr erfahren

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  1. 2017 Spätburgunder Centgrafenberg GG 1,5l Magnum

    Weingut Rudolf Fürst

    Magnum 1,5l, kühle Kraft, Eleganz, feine Aromenstruktur, Waldbeeren, Leder, dunkle Schokolade, reifte in Ruhe in französischen Barriques, kantige Tannine in der Jugend, man sollte ihn reifen lassen, schönes Alterungspotential

  2. 2017 Spätburgunder Schloßberg GG Magnum

    Weingut Rudolf Fürst

    Magnum 1,5l, der Schlossberg, bereits historisch eine Grand-Cru-Lage, profitiert als extrem steiler Terrassenweinberg von seiner heißen Lage und dem daraus resultierenden warmen Weincharakter. Aroma und Geschmack sind feurig und seidig, die Frucht ist von roter Sauerkirsche geprägt.

  3. 2017 Spätburgunder Hundsrück GG Magnum

    Weingut Rudolf Fürst

    Das Spätburgunder Hundsrück VDP Großes Gewächs in der seltenen Großflasche 1,5 Liter Magnum

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Die Weinregion Graubünden zählt zu den kleinsten Weinanbaugebieten der Schweiz. Doch zu unterschätzen sind die Bündner Rebberge auf keinen Fall. Begünstigt durch das milde Klima, der kalkhaltige Schieferboden und die Vielfalt der Rebsorten werden hier jedes Jahr hervorragende Pinot Noir und Chardonnay vinifiziert. Die Kirche förderte in dieser Gegend massiv der Weinanbau. Im Jahre 765 vermachte der damalige Bischof Tello von Chur dem Koster Disentis einen Rebberg bei Ilanz. Rund 900 Jahre lang wurde im Bündner Oberland Weisswein angebaut, bis junge Söldner, die ihren Dienst in Burgund geleistet haben, im Jahr 1630, Blauburgunder Reben anbauten. Auch heute ist der Blauburgunder bzw. Pinot Noir die Hauptanbausorte in der Region.

Die Bündner Herrschaft: Das Herz des Pinot Noir

Das pulsierende Zentrum des Bündner Weinbaus ist die Bündner Herrschaft. Hier, in den vier malerischen Weindörfern Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans, regiert ein unangefochtener König: der Pinot Noir Graubünden. Fast 80% der Rebfläche sind diesem anspruchsvollen Blauburgunder gewidmet, der hier auf kalkreichen Schieferböden eine Eleganz, Tiefe und Finesse erreicht, die ihresgleichen sucht. Die Winzer der Region haben sich mit Leidenschaft und Präzision dieser einen Rebsorte verschrieben und erzeugen Weine von internationalem Format, die das einzigartige Terroir widerspiegeln.

Das Geheimnis der Alpen: Föhnwind und Heidis Heimat

Was macht den Wein aus dieser Region so besonders? Ein entscheidendes Geheimnis ist der alpine Föhnwind. Dieser warme, trockene Fallwind, von den Einheimischen liebevoll "Traubenkocher" genannt, sorgt für einen langen, goldenen Herbst. Er trocknet die Trauben nach Regenfällen schnell ab, schützt sie so vor Krankheiten und lässt sie perfekt ausreifen. Dieser natürliche Vorteil, kombiniert mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, verleiht den Weinen ihre beeindruckende Aromatik und Struktur.

Die Region ist nicht nur für Weinliebhaber ein Sehnsuchtsort. Im Weindorf Maienfeld wurde die weltberühmte Geschichte von Heidi geschrieben, was der Landschaft eine fast magische Aura verleiht. Neben dem allgegenwärtigen Pinot Noir verbirgt sich hier auch eine fast vergessene Rarität: der Completer Wein. Diese kraftvolle, autochthone Weißweinsorte ist eine echte Entdeckung für abenteuerlustige Genießer und rundet das Profil einer Weinregion ab, die das Besondere kultiviert

Hersteller und Weingüter