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Dindarella

Die Rotweinsorte Dindarella ist eine autochthone Varietät aus Venetien. Gebräuchliche Synonyme sind in erster Linie Dindarello und Dindareta, die vor allem in historischen Quellen oder im lokalen Sprachgebrauch auftauchen. Heute wird offiziell meist der Name Dindarella verwendet, insbesondere in den DOC-Regularien.

Anbaugebiete und Verbreitung in Italien

Dindarella ist fast ausschließlich in der Provinz Verona beheimatet und wird vor allem im östlichen Teil der Region Venetien angebaut. Historisch spielte sie in den Cuvées der Valpolicella- und Bardolino-Weine eine Nebenrolle, neben Hauptsorten wie Corvina, Corvinone und Rondinella. In der Vergangenheit drohte die Sorte nahezu zu verschwinden, doch durch das Wiederaufleben traditioneller Rebsorten im Veneto wird sie heute wieder gezielter kultiviert. Die Anbaufläche ist klein und beträgt nur wenige Dutzend Hektar, konzentriert in den Hügeln östlich von Verona, vor allem in Gemeinden mit DOC-Status für Valpolicella und Bardolino.

Geschmack und Stilistik der Dindarella-Weine

Dindarella ergibt Weine mit kräftiger Farbe, lebendiger Säure und ausgeprägten Gerbstoffen. Das Aromenspektrum reicht von roten Kirschen und reifen Waldbeeren bis hin zu feinen Gewürznoten und leicht erdigen Nuancen. In Cuvées bringt Dindarella Frische und Struktur ein, was sie für den Verschnitt mit weicheren Sorten wie Corvina wertvoll macht. Reinsortig ausgebaut, liefert sie mittelkräftige bis kräftige Weine mit markanter, aber harmonischer Säure, die sowohl jung trinkig als auch ausbaufähig sein können.

Lagerfähigkeit

Die Lagerfähigkeit hängt stark vom Ausbaustil ab. Fruchtbetonte, jung abgefüllte Dindarella-Weine entfalten ihren Charme am besten innerhalb von drei bis fünf Jahren. In kraftvolleren, strukturierten Cuvées, wie sie in der Valpolicella oder im Bardolino entstehen, kann Dindarella jedoch zur Stabilität beitragen und eine Reifefähigkeit von acht bis zehn Jahren oder länger unterstützen. Bei Amarone- oder Ripasso-Stilen aus getrockneten Trauben trägt sie zu konzentrierten, langlebigen Weinen bei, die über ein Jahrzehnt reifen können.

Speisenempfehlung zu Dindarella-Weinen

Die Kombination aus Säure, Struktur und fruchtigen Noten macht Dindarella zu einem vielseitigen Speisenbegleiter. Leichtere Varianten passen gut zu Pasta mit Tomatensaucen, gegrilltem Gemüse oder Geflügel. Kräftigere Cuvées mit Dindarella harmonieren ausgezeichnet mit Schmorbraten, Lammgerichten, Wild oder reifem Hartkäse. Die frische Säure schneidet gut durch fettreiche Speisen, während die Tannine eine ideale Ergänzung zu proteinreichen Gerichten darstellen.

 

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Auch im Glottertal wachsen Weine aus dem Breisgau. Hier wachsen die Weine bis in den Schwarzwald hinein auf über 450 Meter Höhe. Hier herrscht ein windgeschütztes Klima und die Reben wachsen hier auf Urgesteinsböden bzw. Gneisverwitterungen.

Wie schmecken die Weine aus dem Breisgau

Die Spätburgunder aus dem Breisgau bzw. dem Glottertal sind eher als Weißherbst bekannt und sind meistens etwas fruchtbetonter. Wächst der Spätburgunder auf Gneis, so ist er sehr lagerfähig. Wird der Burgunder auf kalkigen Böden angebaut, ähnelt er sehr den burgundischen Weinen. Auch der Grauburgunder aus Baden bzw. dem Breisgau  gelingt hier sehr gut. Die Weine aus dem Breisgau sind eher burgundischer Art. Der Weißburgunder wächst hier eher auf Löss und ergibt einen bouquetreichen harmonischen Wein der z.B. zur mediterranen Küche ausgezeichnet passt.

Hersteller und Weingüter