Deidesheimer Paradiesgarten

Deidesheimer Paradiesgarten Der Paradiesgarten erstreckt sich auf einer Höhe von 120 - 170 m entlang des Haardt-Randes zwischen Deidesheim und dem pfälzer Wald. Seine Verwitterungsböden aus rotem und gelbem Buntsandstein schaffen zusammen mit dem milden Mikroklima ein perfektes Terrain für einen filigranen und doch tiefgründigen Riesling aus der Pfalz. Am Nachmittag fließt vom Waldrand ein warmer Luftstrom in den Weinberg an der Mittelhaardt und sorgt für eine konstant niedrige Feuchtigkeit. Eine Garantie für gesunde und reife Früchte. Hier wächst ein klarer, reiner Riesling, der diesem "Paradies" alle Ehre macht. Aromen wie im Garten Eden. Feine Spuren von Äpfeln und Birnen führen zu üppigeren Fruchtnoten von reifem Pfirsich. Ein komplexer Wein mit langem, lebendig-frischem Abgang. Nur wenige Weingüter sind im Besitz der Weinlage Deidesheimer Paradiesgarten. Unter anderem das Weingut Reichsrat von Buhl und das Weingut von Winning, beide aus dem schönen Örtchen Deidesheim. Beide machen aus dieser VDP Erste Lage einen wunderbar trockenen Riesling aus der Pfalz.

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Was ist eine VDP.ERSTE LAGE ?

VDP erste Lage Weingüt, die dem VDP angehören, klassifizieren Ihre Weine nach der VDP.QUALITÄTSPYRAMIDE. Die Bezeichnung VDP.ERSTE LAGE steht für erstklassige Lagen mit markantem Charakter, in denen sehr gute Wachstumsbedingungen zu finden sind und nachweislich über lange Zeit Weine mit nachhaltig hoher Qualität erzeugt wurden. Sie steht in der VDP.Qualiätspyramide über dem VDP.GUTSWEIN und VDP.ORTSWEIN. Über ihr ist nur noch das VDP.GROSSES GEWÄCHS zu finden. Die VDP.ERSTE LAGE ist somit auf eine Weinbergslage begrenzt. Die VDP.ERSTE LAGE ist also die erste Qualitätsstufe in der Pyramide mit einer genauen Lagenbezeichnung. Trockene VDP.ERSTE LAGE Weine werden auch als VDP.ERSTES GEWÄCHS bezeichnet.

Welche Voraussetzungen gelten für eine VDP.ERSTE LAGE ?

  • Das Weingut muss Mitglied im VDP sein
  • Die Erntemenge darf 60 hl pro Hektar nicht überschreiten
  • Die Trauben für die erste Lage müssen von Hand geerntet werden
  • das Mostgewicht muss mindestens Spätlesequalität erreichen
  • Die Rebsorten müssen regional definiert sein und vom VDP Regionalverband freigegeben werden
  • Es erfolgt eine Verkostung der Weine durch eine Prüfungskommission gemäß regionalem Statut

Wie erkennt man einen VDP.ERSTE LAGE Wein ?

VDP Erste Lage logo

Auf dem Flaschenetikett wird die Lage des Weinberges mit dem Ortsnamen geschrieben. Außerdem wird der Begriff  VDP.ERSTE LAGE als umlaufendes Band auf der Kapsel unterhalb des VDP.ADLER angebracht werden. Trockene VDP.WEINE aus der VDP.ERSTE LAGE tragen keine Prädikatsstufen auf dem Etikett. Gesetzlich halbtrockene Qualitätsweine tragen keine zusätzliche Bezeichnung. Die Geschmacksangabe halbtrocken ist fakultativ. Gleiches gilt für feinherbe Weine. Frucht- und edelsüße Weine tragen die klassischen Prädikate „Kabinett“, „Spätlese“, „Auslese“, „Beerenauslese“, „Trockenbeerenauslese“ und „Eiswein“ VDP.ERSTE LAGE Weine kommen ab der Mainzer Weinbörse auf den Markt. (ab 01.Mai).