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D.O.C.G. Qualitätsstufe

Die Abkürzung "D.O.C.G." steht für "Denominazione di Origine Controllata e Garantita", was auf Deutsch "Kontrollierte und Garantierte Ursprungsbezeichnung" bedeutet. Diese Qualitätsstufe ist die höchste im italienischen Weinsystem und steht für höchste Qualität und Authentizität. Hier sind einige wichtige Informationen zur D.O.C.G.-Qualitätsstufe:

Bedeutung der D.O.C.G.
Die D.O.C.G. ist die höchste gesetzlich geschützte Herkunftsbezeichnung für italienische Weine. Sie garantiert nicht nur die Herkunft und die Einhaltung strenger Qualitätsstandards, sondern stellt auch sicher, dass der Wein auf höchstem Niveau hergestellt wurde. Die D.O.C.G. ist ein Gütesiegel für Spitzenqualität.

Kriterien für die D.O.C.G.
Die Kriterien für die D.O.C.G. sind noch anspruchsvoller als die der D.O.C. Winzer müssen nicht nur bestimmte geografische, klimatische und kulturelle Kriterien erfüllen, sondern auch strengste Vorschriften in Bezug auf Traubenproduktion, Weinherstellung und Alterung einhalten. Die Einhaltung dieser Kriterien wird intensiv überwacht.

Beispiele für D.O.C.G.-Weine
Beispiele für berühmte D.O.C.G.-Weine sind Barolo, Brunello di Montalcino, Chianti Classico und Amarone della Valpolicella. Jeder dieser Weine repräsentiert das Beste seiner Region und ist ein Ausdruck von Terroir, Tradition und Handwerkskunst.

Das D.O.C.G.-Siegel
D.O.C.G.-Weine tragen ein spezielles Siegel am Flaschenhals, das ihre höchste Qualitätsstufe kennzeichnet. Dieses Siegel garantiert dem Verbraucher, dass der Wein den anspruchsvollen Standards entspricht und aus einer anerkannten und authentischen Herkunftsregion stammt.

Internationale Anerkennung
D.O.C.G.-Weine genießen internationale Anerkennung und werden als einige der besten Weine der Welt betrachtet. Die Bezeichnung ist ein Synonym für Exzellenz und spiegelt die Tradition, das Erbe und die Hingabe der italienischen Winzer wider.

Zukunft der D.O.C.G.
Die D.O.C.G. wird weiterhin eine Schlüsselrolle in der italienischen Weinindustrie spielen. Winzer setzen auf Tradition, Innovation und nachhaltige Praktiken, um die Qualität ihrer Weine zu bewahren und zu steigern. Die D.O.C.G. wird auch in Zukunft eine Orientierungshilfe für Weinliebhaber sein, die Spitzenqualität suchen.

Insgesamt repräsentiert die D.O.C.G.-Qualitätsstufe das Höchste in der italienischen Weinwelt. D.O.C.G.-Weine sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Ausdruck von Stolz und Leidenschaft für die Weinherstellung.

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  1. 2021 Gavi di Gavi Masseria dei Carmelitani DOCG

    ViteColte

    Lebendige, großzügige Aromen von reifen Früchten und Blumen. Weich strukturiert und anmutig, ausgewogen und ausgeprägt fruchtig-florale Komplexität. Gute Säure und ein trockener Abgang. Zum Produkt
  2. Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG extra dry

    Villa Sandi

    Stachelbeere, Pfirsich und Apfel. Kommt aus den steilen Terrassenlagen des Weingutes, schmeichelnde angenehme Restüße, frische Säure, schönes Säure Süße Spiel. Sehr fruchtbetont

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  3. 2021 Recioto della Valpolicella DOCG

    Righetti Luigi

    Der Recioto della Valpolicella DOCG ist einer der wenigen roten Süßweine Italiens. Der Recioto von Luigi Righetti ist ein Paradebeispiel für diesen süßen Rotwein vom Gardasee.

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  4. 2019 Amarone della Valpolicella Classico DOCG

    Righetti Luigi

    Kräftige Aromen dunkler Beeren, Leder und Zedernholz. Intensives Bouquet, sehr kräftiger Rotwein, hohes Alterungspotential, muss unbedingt dekantiert werden

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  5. 2018 Amarone della Valpolicella Classico

    Zenato

    Wildkirsche, Schokolade, würzige Aromen. Mächtiger konzentrierter Körper, Kraftprotz, dunkler Geschmack. Jung noch harte Tannine. Der Amarone gehört zu den hochwertigsten Rotweinen die der Gardasee zu bieten hat.

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Auslese Weine Ab dem Jahrgang 1994 ist es erlaubt die Trauben für Auslesen frühestens eine Woche nach dem vorherigen Abernten des nicht ganz so vollreifen Leseguts einzuholen. In der Realität kommt es aber häufiger vor, dass die Trauben eine Auslese manchmal sogar früher gelesen werden, denn die Edelfäule, die für die besten Ergebnisse beim Wein zuständig ist, bildet sich häufig nicht erst am Ende der Erntezeit. So versteht man unter Auslese die Selektion von vollreifen, goldgelben Trauben. Auch die edelfaulen Trauben werden von Hand gelesen. Bei Auslesen handelt es sich oft um süße, manchmal durch Edelfäule geprägte Weine, die preiswerter zu haben sind, als die noch reiferen und selteneren Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen. Schließlich muss der Winzer sich noch gedulden, bis bei diesen hohen Qualitätsstufen das Einschrumpfen der von Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) befallenen Trauben erfolgt ist.

Für die unterschiedlichen Rebsorten gilt in den einzelnen deutschen Anbaugebieten ein bestimmtes Mindestmostgewicht, das zwischen 83 und 100 °Oechsle liegt. Im Weinbaugebiet Baden müssen die Trauben für eine Auslese abhängig von der Rebsorte mindestens 102 oder 105° Oechsle haben. Bei unseren Nachbarn in Österreich beträgt die gesetzliche Mindestanforderung sogar 105° Oechsle/ 21° KMW.

Generell kann man sagen, dass mit steigender Prädikatsstufe die Süße des Weins zunimmt. Jedoch geht der Trend in Deutschland zu trocken ausgebaute Auslesen und Spätlesen, die durch die Vergärung des Zuckers einen höheren Alkoholgehalt und einen kräftigeren Charakter erhalten. Eine traditionell süß ausgebaute Auslese ist jahrzehntelang haltbar und gewinnen mit jedem weiteren Jahr an Geschmacksausdruck. Typisch ist ein relativ niedriger Alkoholgehalt und ein fruchtiges Aroma. Vor allem aus Riesling (aber auch aus Scheurebe) entstehen hervorragende Qualitäten mit einem feinen Süße-Säure-Spiel.

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