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Barolo

Die fruchtigste und dramatischste Verkörperung der Nebbiolo-Traube trägt den Namen der 15 km südlich von Alba gelegenen Ortschaft Barolo in der Region Piemont. Unter Weinkennern zählt er neben Brunello und dem Amarone zu den besten italienischen Rotweinen. Die zulässigen Rebflächen befinden sich innerhalb der Provinz Cuneo. Auf den historischen Kernbereich von Barolo, Castiglione Falletto, La Morra, den nördlichen Teil von Monforte d’Alba und Serralunga d’Alba entfällt mehr als 80 Prozent der Produktion. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Bereitung dieses Weins von süß auf trocken umgestellt, und nahm damit den Charakter an, den er bis heute bewahrt hat. Eine gewisse Restsüße im Wein war damals aus verschiedenen Gründen unvermeidlich, zum einen hat die spätreifende Nebbiolo-Traube einen hohe Zuckergehalt, andererseits waren im November und Dezember die Weinkeller so kalt, dass die damals verfügbaren Hefen nicht genügend Wirkung erzielten. Die Verwandlung, die dieser Wein in den Kellern von Giulietta Falletti, der Marquise von Barolo durchmachte, war das Werk des französischen Önologen Louis Oudart, der von Camillo Cavour, dem Architekten der Einheit Italiens und Bürgermeister von Grinzano Cavour im Bereich Barolo ins Land gerufen worden war. Der neue Weintypus fand schnell Gefallen in Turin und gehörte bald zu den Lieblingsgetränken im Haus Savoyen. Die Weine aus dem Haus Falletti waren sehr nach dem Geschmack von Carlo Alberto di Savoia. Emanuele Alberto (* 1851; † 1894), Graf von Mirafiori und Sohn von Vittorio Emanuele II. erschloss die Weinberge um das königliche Jagdhaus Fontanafredda in Serralunga d'Alba. Aus dieser engen Verknüpfung der damaligen Herrscherdynastie mit dem Barolo stammt wohl der Ausspruch Wein der Könige und König der Weine.

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Barolo Sori Ginetra Conterno Fantino

Conterno Fantino

2009 Barolo Sori Ginestra

49,50 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 66,00 €)
Barolo Vigna del Gris

Conterno Fantino

2005 Barolo Vigna del Gris

49,50 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
0.75 l (1 Liter (l) = 66,00 €)

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Ausbau und Geschmack

Zwar ist der Barolo stets ein voller, konzentrierter schwerer Wein mit ausgeprägtem Gehalt an Tannin und Säure, dennoch gibt es zwischen den Weinen des Bereichs bedeutende Stilunterschiede, in denen sich die zwei hauptsächlichen Bodentypen der Anbaugegend spiegeln. Der erste, relativ kompakte, frische und fruchtbare Bodentyp besteht aus kalkhaltigem Mergel aus dem Tortonium und ist charakteristisch für La Morra und Barolo. Dieser erbringt eher milde, fruchtige und würzige Weine, die nach Barolo Maßstäben ziemlich rasch heranreifen. Der zweite Bodentyp stammt aus dem Helvetium und hat einen höheren Gehalt an Sandstein, ist karger, weniger kompakt und nicht so triebfähig. Deshalb kommt aus den Gemarkungen der Orte Castiglione Falletto, Monforte d´Alba und Serralunga d´Alba ein intensiverer, fester struckturierter Wein, der längere Reifezeit benötigt. Alle feinen Barolo Weine haben jedoch gewisse Gemeinsamkeiten: Eine niemals tiefe Farbe, da Nebbiolo – wie Pinot Noir – keine dunklen Weine hervorbringt, die von Rubin- zu Granatrot tendiert. Das komplexe Aroma erinnert an Pflaumen, trockenen Rosen, Teer und Lakritze. Die ausgeprägte Nebbiolo-Säure kommt im höheren Alter zur Geltung, während die Tannine langsam wieder weicher werden. Die besten Weine halten sich problemlos 20 Jahre, aber es gibt nur wenige ältere Weine auf dem Höhepunkt.

Traditionalisten und Modernisten

Im Anbaugebiet selbst herrscht eine gewisse Rivalität zwischen den sogenannten Modernisten und den Traditionalisten: In dem Konflikt geht es um die Machart des Weines und die Zulassung anderer Rebsorten, die den Wein „weicher“ machen sollten. Vom heutigen Standpunkt aus gesehen ist jedoch klar, dass es sich hier um nicht mehr handelt, als den ganz normalen Prozess der Modernisierung und Weiterentwicklung der Weinproduktion. Es wird immer mehr üblich, den Wein nach Lagen getrennt zu vinifizieren und zu verkaufen (Vigna ... ). Da im Barolo-Gebiet keine gültige Lagenbewertung vorhanden ist, kann von der Lagenbezeichnung allein nicht auf die Qualität des Weines geschlossen werden. Erst kürzlich vorgenommene Änderungen bei der Vinifikation haben neue Maßstäbe gesetzt, und die heutigen Weine sind zweifelsohne die besten, die die Region je hervorgebracht hat. Seit dem Jahr 1980 hat der Barolo die höchste Qualitätsstufe Italiens, DOCG, seitdem erlebt das Gebiet eine enorme Dynamisierung.

Hersteller & Weingüter

  • Markus Schneider - Das Weingut aus Ellerstadt
  • Philipp Kuhn
  • Reichsrat von Buhl
  • Dr. Bürklin Wolf
  • Knipser
  • Van Volxem
  • Weingut von Othegraven