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Das Weingut Philipp Kuhn
Philipp Kuhn
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die zu den wirklich grossen Veränderungen führen. Vielleicht wäre Philipp Kuhn in der Pfalz sein Leben lang ein allenfalls regional bekannter Winzer geblieben, wär er nicht als 16 jähriger zum benachbarten Weingut Knipser gepilgert, um dort für eine Feier seines Hanballvereins zu sammeln. Volker Knipser kam mit ihm ins Plaudern und Philipp Kuhn erzählte von einer Fläche im Kirschgarten, die mit Huxelrebe bepflanzt war. Volker Knipser schüttelte sich, weil man sich in seiner Familie damals schon einig war, dass hier der Spätburgunder wunderbar wächst. Das gab er als Ratschlag weiter. Philipp Kuhn hörte aufmerksam zu und überredete seinen Vater, ebenfalls Spätburgunder anzubauen.
Vier Jahre später erntete er hier seinen ersten Spätburgunder und fiel gleich bei der ersten Anstellung zum Rotweinpreis auf. 1994 überschrieb ihm sein Vater das Weingut. Philipp Kuhn strukturierte das Weingut neu. Vom Altbestand blieb nur noch der Riesling. Dafür pflanzte er vor allem Rotweine an. Dornfelder, Spätburgunder, Saint Laurent, Cabernet Sauvignon, Merlot und sogar Sangiovese befinden sich im Portfolio des Weingutes. Leider sind bist jetzt die Mengen des Sangiovese noch so klein, dass es „nur" für das Cuvées Luitmar reicht.
Der Erfolg von Philipp Kuhn
Auch im Keller ist nichts mehr so wie es einmal war. 600 neue und gebrauchte Barriquefässer vergrössern den Spielraum für neue Experimente. So kam es schließlich 2004 zum Durchbruch für Philipp Kuhn mit einem Doppelsieg beim VINUM-Preis (Kategorie Spätburgunder und Cuvée). Den hat er 2007 noch übertroffen: Zwei Mal Erster (mit Merlot und Frühburgunder), zwei Mal Zweiter (Spätburgunder und St. Laurent). Heute gilt Philipp Kuhn als größtes Talent in der deutschen Rotweinszene.
Stimmen zum Weingut Philipp Kuhn
Gault Millau über Philipp Kuhn
Gault Millau 2009 zu Philipp Kuhn: " Was Philipp Kuhn uns aus 2004 und an Rotweinen 2003 aufgetischt hatte, brachte ihm die dritte Traube. Mit dem Jahrgang 2007 gehört er bereits zu den Kandidaten für einen weiteren Aufstieg. Uns gefallen die klaren oft auch feinmineralischen Weißen schon seit längerem. Mittlerweile gehört Philipp Kuhn zur Spitzengruppe der Pfalz."
Eichelmann zu Philipp Kuhn
Eichelmann 2008 zu Philipp Kuhn:" ... Philipp Kuhn bot eine Vielzahl bemerkenswerter Weiß- und Rotweine, die zur Spitze in der Pfalz zählten... noch mehr freute ich mich über den Riesling "Im großen Garten" , mit dem Philipp Kuhn den Durchbruch geschafft hat und erstmals auch mit Riesling zur deutschen Spitze zählt..."















