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Günther & Regina Triebaumer
Der Name Triebaumer steht seit Jahrhunderten für Weinbau am Neusiedlersee. Seit 1691 ist die Familie Triebaumer in Rust ansässig. Günter Triebaumer und Regina Limbeck gehen mit ihrem jungen Betrieb ihren eigenen sehr zeitgemäßen Weg, aufbauend auf Traditionen einer alteingesessenen Weinbauern-Familie. Denn an Traditionen kann man lernen. Ihr Credo ist: Immer offen in die Welt blicken, stets in Bewegung bleiben. Günter Triebaumer und Regina Limbeck haben sich fürs Leben gefunden – und für den Wein. Sie ergänzen einander vollkommen.
Günter Triebaumer
Er ist der Praktiker, der sich auf die Erfahrungen seiner Eltern und Großeltern stützen kann. Seine gesamte berufliche Laufbahn widmete er bisher dem Wein – in unterschiedlichen Rollen: Im Weinhandel, als Vortragender an der Weinakademie und in der Produktion. Unzählige Weinstudienreisen mit Regina und diverse Praktika bei Weingütern zum Beispiel in Südafrika, sorgten für den weltgewandten Schliff.
Regina Limbeck
Sie stammt aus einem Golser Weinbaubetrieb und ist mit dem Wein ebenso verwurzelt wie er. Als Berufene widmete sie sich dem Wein vor allem von der Seite des Marketings. Regina Limbeck baute die Weinakademie Österreichs mit auf, holte sich internationale Weinmarketing-Erfahrung bei VinDivino in Chicago, schuf mit der Familie Alois Kracher eine kleine, feine Importfirma und war bei Wein&Co Schnittstelle zwischen Einkauf und Marketing. Seit 2003 steht sie ihrem Partner Günter Triebaumer am Weingut voll und ganz zur Seite.
No sex for butterflies
Sie arbeiten mit dem Boden – und nicht gegen ihn. Das bedeutet: Keine Herbizide, keine unnötigen kosmetischen Bearbeitungsgänge. Während der Rebblüte im Mai/Juni, halten sie den Unterwuchs sehr kurz, danach darf auch aus Schutz vor Erosion durchaus das eine oder andere Kräutlein wachsen. Konventioneller Pflanzenschutz wird so schonend wie möglich eingesetzt. Seit den frühen Siebzigerjahren wurde auf den Einsatz von Mineraldünger verzichtet. Stattdessen werden alle Rückstände aus Laubarbeit, Rebschnitt und Traubenverarbeitung wieder in die „glücklichen“ Weingärten ausgebracht. Dem Traubenwickler, der in seiner Raupenphase besonders gern Blaufränkischblüten oder -beeren verspeist, wird im Rahmen des Ruster Pheromon-Projekt lustfeindlich begegnet. „No sex for butterflies“ hat den Traubenwickler weitgehend ausgeschaltet – mittels Verwirrungsmethode: In den Weingärten werden kleine Dispenser mit dem weiblichen Sexualhormon aufgehängt, das diese Duftstoffe kontinuierlich abgibt. Die verwirrten Männchen können ihre potenziellen Partnerinnen dadurch nicht mehr orten, und die Befruchtung der Weibchen wird so verhindert.





















