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Das Weingut
Die Geschichte des Weingutes Stahl
Bis 1984 war der Betrieb ein Bauernhof mit Ackerbau und Viehzucht. In diesem Jahr kaufte Albrecht Stahl im Zuge der Flurbereinigung Weinbergflächen im 10 Kilomter entfernten Taubertal. Anfangs wurde der Ertrag an eine Weinkellerei abgeliefert und erst 1992 begann Albrecht Stahl seine Wein selbst auszubauen. Sohn Christian ist seit dem Jahrgang 2000 für die Vinifikation verantwortlich. Die angebauten Rebsorten sind Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Kerner, Spätburgunder, Regent und Domina. Zuletzt kamen Grauburgunder und Tauberschwarz hinzu, ein Teil Bacchus wurde durch Scheurebe und Sauvignon Blanc ersetzt.
Der Erfolg von Christian Stahl
Jungwinzer des Jahres 2008 - diesen Titel verlieh uns Stuart Pigott für unser "immer breiter gefächertes Sortiment trockener Weißweine"! Für uns natürlich ein Riesenerfolg. Auch der "Feinschmecker" befand "Silvaner Best of" als einen der fünf besten fränkischen Silvaner 2008. All diese Erfolge im Gepäck, starteten wir wieder hoch motiviert in den Herbst und damit auch zur Lese des neuen Jahrgangs.
Stimmen zum Weingut
Stuart Pigott über den Winzerhof Stahl
"Theoretisch ist Müller-Thurgau die banalste Traubensorte Deutschlands, weil sie nur weiche und vordergründig parfumierte Weine ergeben kann. Theoretisch ist Auernhofen in Franken der banalste Weinort Deutschlands. In diesem kleinen stark von Landwirtschaft geprägten Ort ist der Wein kaum sichtbar und das Schwein oft gut riechbar. Theoretisch kann die Kombination davon nur schrecklich schmecken. Aber der 2008 Müller-Thurgau Federstahl von Christian und Simone Stahl trotzt diesen Theorien auf spektakuläre Weise. Der Wein funkelt wie ein echter kleiner Diamant, duftet nach Frühlingsblüten und weißen Gummibärchen und hat eine enorme Frische, die geradezu erotisch wirkt. Er ist beileibe nicht der einzige genial trotzige Wein, der von dem jungen Paar erzeugt wird. Während der letzten Jahre haben sie eine Reihe erstaunlicher Weißweine entwickelt, die definitiv neben der Band "Rammstein" und dem Film "Gegen die Wand" unter radikaler deutscher Pop-Kultur einzustufen sind. Dass sie die alten Weinkritiker weder amüsiert noch begeistert, soll nicht überraschen, aber das interessiert nicht. Genau wie es Punkrock ohne Kritikerlob nach oben schaffte, schaffen es auch die Stahls."
Eichelmann über das Weingut Stahl
"Die Weine wunderschön klar, haben an Ausdruck gewonnen. Das Weingut war einer der Aufsteiger des Jahres in Franken. Mit der letztjährigen Kollektion bestätigte Christian Stahl den guten Eindruck der Vorjahre."
Gault Millau über Christian Stahl
"Winzer Christian Stahl, der bei Knoll in Würzburg lernte und dann in Geisenheim studierte, ließ vor einigen Jahren erstmals sien Talent aufblitzen, zeigte aber dann etwas zu wenig Konstanz, um sich schon in der Traubenklasse zu etablieren. Inzwischen ist aus seiner Kombination von fränkischer Bodenständigkeit mit Innovation freiliche eine Kollektion zustande gekommen, die den Aufstieg möglich macht."























