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Das Weingut Fattoria la Rivolta
Die Geschichte der Fattoria la Rivolta
Die Fattoria La Rivolta in der gleichnamigen Contrada (Gebiet) erhielt ihren Namen von einem Aufstand (rivolta) im 14. Jahrhundert gegen einen longobardischen Feudalherren. Das Gut wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Giovanni Cotroneo, einem Bankier aus Benevento, gegründet. Es umfasst 100 Hektar, wovon 25 mit Reben bepflanzt sind. Auf der restlichen Fläche werden Korn, Sonnenblumen, Tabak, Oliven und Mais kultiviert. Seit über 20 Jahren wird der Betrieb von Paolo Cotroneo, dem Enkel des Gründers, geführt. Er renovierte den Keller aus dem 18. Jahrhundert, was ihm eine Auszeichnung vom Amt der schönen Künste in Benevento einbrachte. Ausserdem änderte er das Erziehungssystem der Reben von der althergebrachten, ertragsreichen Pergola auf Guyot, das zwar weniger, dafür aber qualitativ hochstehendere Trauben hervorbringt.
DIe Weine der Fattoria La Rivolta
Seit dem Jahrgang 2000 werden die Trauben nicht mehr verkauft, sondern auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt. 1997 wurde die Fattoria la Rivolta auf biologische Landwirtschaft umgestellt und seit dem Jahrgang 2001 sind alle Weine der Fattoria entsprechend zertifiziert. Önologe ist Angelo Pizzi, ein renommierter, erfahrener Mann, der wie kein zweiter die alten, traditionellen Traubensorten der Region Kampanien wie Aglianico, Falanghina, Sannio, Coda die Volpe kennt. Ihm ist auch die kontrollierte Ursprungsbezeichnung Taburno DOC zu verdanken. Sie erhielt ihren Namen vom gleichnamigen Berg, an dessen Hängen sich die Weinberge befinden. Dieses kleine Anbaugebiet wird oft als "Montalcino des Südens" bezeichnet.
Stimmen zu Fattoria La Rivolta
Der Gambero Rosso über Fattoria La Rivolta
Gambero Rosso 2008: "Welche Revolte dieser Kellerei von Paolo Cotroneo in Torrecuso den Namen gegeben hat, entzieht sich unserer Kenntnis. In seinen Weinen jedoch spüren wir genug revolutionäres Potenzial, das den Namen der Fattoria rechtfertigt. Gegen seine jüngsten Erzeugnisse jedenfalls wird wohl niemand Sturm laufen. Sie haben alle wieder den richtigen Dreh heraus, angefangen beim agilen und progessiven Aglianico del Taburno bis zum Sogno di Rivolta aus Falanghina, Greco, und Fiano."

























