Eisch Glaskultur
Die Geschichte der Glasmanufaktur Eisch
Die Glasmacher-Tradition der Familie Eisch ist erforscht bis zu dem 1689 im Böhmerwald geborenen Mathias Alesch, der hier auf der Beschäftigten-Liste einer kleinen Glashütte aufgeführt ist. Der Gründer der Glashütte Eisch, Valentin Eisch gründete 1946 zusammen mit seiner Frau einen eigenen Veredelungsbetrieb. Schon bald befürchtete die Konkurrenz einen unliebsamen Mitbewerber und blockierten Eisch, in dem Sie die Belieferung mit Rohglas verhinderten. So war Eisch gezwungen eine eigene Glasproduktion aufzubauen. 1952 gründete Eisch die kleinste Glashütte Bayerns. Heute ist die Glashütte Eisch in der dritten Generation in Familienbesitz und wird von Julia Eichinger-Eisch und Eberhard Eisch geleitet.
Sensis Plus - von Eisch
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten richtete sich das Augenmerk in der Weinglasforschung vorwiegend darauf, diejenige Kelchform zu ermitteln, die einen bestimmten Wein möglichst gut zur Geltung bringt. Dabei wurden beachtliche Erfolge erzielt, so dass dem Weinkenner heute eine Vielzahl unterschiedlicher Weinglasformen und – größen für den Genuss der edlen Tropfen zur Verfügung steht.
Allerdings stößt dieser Ansatz heute zunehmend an seine Grenzen, da eine immer weitergehende Differenzierung der Weingläser über die Rebsorten hinaus in Richtung Anbaugebiete und Jahrgang zwar technisch realisierbar, für den einzelnen Konsumenten aber kaum noch praktisch umsetzbar erscheint. Bei Eisch beschäftigt man sich daher bereits seit Ende der 90er Jahre mit der Frage, wie dem "optimal" geformten Weinglas eine zusätzliche Dimension für den Genuss von Wein hinzugefügt werden kann.
No drop Effekt - von Eisch
Die Blätter der Lotusblume sind immer absolut sauber. Dieser Selbstreinigungseffekt wurde wissenschaftlich untersucht. Er ist auf eine spezielle, so genannte superhydrophobe Oberflächen-eigenschaft des Lotusblatts zurückzuführen: Ein Flüssigkeitstropfen zieht sich auf Grund der Oberflächenspannung zu einer Kugel zusammen, die rückstandslos abläuft.Die Glashütte Eisch hat mit NO DROP© diesen Effekt nun zum ersten Mal für Gebrauchsgläser nutzbar gemacht: Dort, wo lästiges Tropfen verhindert werden soll, also beim Einschenken aus Karaffen und Dekantierenten.
Wer kennt das nicht: Nach dem Einschenken laufen Rotweintropfen an der Außenfläche der Dekantierkaraffe hinab und hinterlassen hässliche Flecken auf der Tischdecke oder am Gefäß selbst. Der NO DROP EFFEKT© von Eisch verhindert bereits beim Ausgießen nahezu vollständig die Entstehung von Tropfen am Glasrand und in der Folge auch das Ablaufen des Rotweins an der Außenwand der Karaffe. Gefäß und Tischdecke werden somit optimal vor Flecken geschützt!











